Google Easter Eggs und ihre spielerischen Einsatzmöglichkeiten im Marketing [5 Lesetipps]

Google Easter Eggs
Quelle: Annie Spratt / Unsplash

Achja, Ostern. Alle Jahre wieder stellen sich unzählige Menschen dieselbe Frage: Wann ist eigentlich Ostern? Niemand weiß es so richtig, immer irgendwie um April herum. Oder so.

Beim Osterfest werden traditionell Ostereier gesucht. Ob offline im Garten oder online im Internet. Ja, auch im Internet. Doch was hat es mit den Easter Eggs auf sich? Und was hat das Ganze mit Marketing zu tun?

Google Easter Eggs: Ein Überblick

Der Ein- oder Andere kennt Easter Eggs als kleine versteckte Level in Videospielen, als versteckte Bonustracks auf Musikalben oder als indirekte Botschaften in Filmen. Easter Eggs gibt’s aber auch im Internet.

Das Google Easter Egg beispielsweise ist weltbekannt. Ob lustige Spiele in den SERP, besondere Interfaces oder einige versteckte Funktionen bei Google Maps, der Suchmaschinendienst lässt sich immer wieder was Neues einfallen lassen.

So zum Beispiel:

Askew: Wer den Begriff »askew« googelt, bekommt eine schräge Google-Seite angezeigt.

Do A Barrell Roll: Die Suchanfrage »do a barrell roll« führt dazu, dass sich die komplette Seite dreht.

Blink HTML: Die Suchanfrage »blink html« lässt alle angezeigten Suchbegriffe blinken.

Bletchley Park: Bei dieser Suchanfrage dekodiert Google im rechten Knowledge Graph den Namen von Bletchley Park. Wow.

Bubble Level: Wer diesen Suchbegriff in der mobilen Version eingibt, erhält eine funktionierende Wasserwagen-Funktion. Auch wow.

Play Dreidel: Ja. Damit kann man den Dreidel drehen. Superwow!

Google Easter Eggs als Vorbild für Marketingmaßnahmen

Wie man es vielleicht aus der Jugend kennt, ist die Suche nach versteckten Eiern immer mit Wettbewerb und Belohnung verbunden. Die Easter Egg Suche bei Google sprechen den Spieltrieb des Menschen an und es macht Spaß, diese Easter Eggs mit anderen zu teilen.

Um den bestehenden Kundenkreis langfristig an eure Marke zu binden oder gar neue Kunden auf euch aufmerksam zu machen, könnt ihr diesen menschlichen Spieltrieb für eure Marketingkampagnen wirkungsvoll einsetzen und nutzbar machen. Dies nennt man Gamification. Setzt bei eurer nächsten Marketingmaßnahme auf spielerische Komponenten, um einerseits höhere Teilnehmerzahlen zu erreichen und andererseits eure Kunden bei Laune zu halten. Das zahlt auf die menschlichen Bedürfnisse Belohnung, Erfolg, Status und Wettbewerb ein.

Abseits der Google-Eiersuche sollten Easter Eggs also in jeder guten Werbekampagne eingesetzt werden, um die Interaktionsraten nach oben zu schrauben oder Neuregistrierungen anzukurbeln.

Beispiele:

  • In E-Mails und Newslettern Quizzfragen einbauen, welche bei richtiger Antwort eine entsprechende Belohnung nach sich ziehen. Rabattcodes, here we go.
  • Falls ein Bild im Newsletter nicht lädt, kann man dieses mit kreativen Texten füllen, um beispielsweise auf andere Bilder im Newsletter, auf der Homepage oder im Kundenportal hinzuweisen. Auch dort können sich dann Gutscheine verbergen.
  • Animierung zur Suche versteckter Hinweise in den Folge-Newslettern oder auf der hauseigenen Website. Dadurch bleiben die Nutzer dran und stolpern auch über Inhalte, die sie sonst nicht gelesen hätten. Auch hier können für das Auffinden der Easter Eggs wieder Belohnungen winken.

Den Spieltrieb des Menschen für eine höhere Interaktionsrate zu nutzen, ist ein cooles Mittel, um Kunden, Freunde oder Partner an das Unternehmen zu binden. Probiert’s aus und seid innovativ!

PS: In den heutigen Lesetipps ist ein Schreibfehler versteckt. Wer ihn zuerst findet, bekommt einen besonderen Videogruß zugeschickt.

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