Händler, aufgepasst: ‚Buy Buttons‘ steigern die Conversion! [5 Lesetipps]

Verfasst am 22. Februar 2016 von .

© Robert Kneschke / Fotolia.com

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Mobile Endgeräte, allen voran Smartphones, sind längst keine ergänzenden Kommunikationsgeräte mehr, sondern haben sich zum wesentlichen Bestandteil des Lebens vieler Kunden entwickelt – zur Erweiterung des eigenen Körpers. Marken haben in ihnen den besten Weg entdeckt, um Kunden anzusprechen, und bieten unmittelbar personalisierte Erlebnisse und Produkte. In diesem Kontext will PayPal mit der vielversprechenden Plattform PayPal Commerce Händlern dabei helfen, ihre Conversion zu steigern, und sich gleichzeitig das größte Stück vom Payment-Kuchen sichern.

Die Nutzung mobiler Endgeräte hat sich in den vergangenen Jahren stark verbreitet und verschiedene Prognosen deuten auf weiteres Wachstum in Bezug auf Marktanteile, Marktdurchdringung und Umsatz hin. In Deutschland gibt es bereits 46 Millionen Smartphone-Nutzer und Marktforscher prognostizieren mehr als 55 Millionen Nutzer für das Jahr 2019.

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Wie PayPal Instant Commerce revolutionieren will

Diese faszinierende Aussicht ermutigt Unternehmen dazu, mehr in mobile Optimierung, Usability-Lösungen, die Entwicklung nativer Apps und Responsive-Design zu investieren, um auch bei mobilen Nutzern Interesse für die angebotenen Produkte und Services zu wecken, damit diese schließlich den Warenkorb füllen und die Bestellung abschließen.

Genau diese Phase ist in diesem Bereich eine der wichtigsten Herausforderungen für Käufer und Verkäufer: der kritische Prozess des mobilen Bezahlens. Deshalb wagte der E-Payment-Gigant PayPal letzte Woche den Sprung und launchte, zunächst in der geschlossenen Beta-Version, eine Plattform namens PayPal Commerce, mit der kleine Unternehmen Buy-Buttons in Drittanwendungen einbinden können, und folgt damit dem Vorbild von Stripe Relay.

Mit diesem Service können Händler nicht nur in jedem Kanal, den sie zur Kundeninteraktion nutzen, Buy Buttons einbinden, sondern auch all diese Kanäle koordinieren und in einen einzigen Werkzeugsatz integrieren. Damit werden Prozesse einfacher und schneller denn je; PayPal Commerce treibt den Instant-Commerce-Ansatz weiter voran und bezieht Omnichannel-Szenarien ein.

Kunden werden in der Lage sein, einzukaufen, während sie auf der Unternehmensseite einen Blogartikel lesen und einen Social-Media-Post teilen. Egal wo, egal wann. Der Trichter wird größer und schneller als je zuvor; Onlineshopping ist nicht mehr auf den traditionellen Webshop beschränkt.

Außerdem ist die Plattform nicht allein auf die 179 Millionen Kunden ausgerichtet, die bereits PayPal nutzen. PayPal Commerce soll vielmehr eine offene Plattform sein; ein PayPal-Account ist nicht notwendig, um eine Bestellung abzuschließen. Mit diesem Service macht das Unternehmen einen strategischen Schritt in Richtung Innovationstreiber.

Hier seht ihr, wie PayPal Commerce funktioniert:

Millennials und In-Store-Payment

Wenn man sich die Statistiken vergegenwärtigt, können vor allem die Millennials von diesem Trend profitieren, da mobile Endgeräte bei ihnen zum zentralen Bestandteil des Lebens gehören. Und zwar so sehr, dass 38 Prozent ihre Geräte mehr als 5 Stunden täglich nutzen. Der Einfluss dieses Kanals wächst schnell; daher eröffnet diese Technologie definitiv neue Möglichkeiten der Kundenansprache über mobile Endgeräte, die für Händler ein wesentliches Ziel darstellt.

Da potenzielle Kunden permanent ihr Smartphone checken, können auch stationäre Läden profitieren, indem sie Konsumenten übers Smartphone standortbasierte und individualisierte Informationen wie Produktdetails, Rezensionen, Empfehlungen, Sonderangebote und Coupons zur Verfügung stellen, während sie durch die Gänge laufen. Diese Art der strategischen Maßnahme erlaubt es Marken, sich in personalisierte Einkaufsassistenten zu verwandeln, die Kaufentscheidungen in Echtzeit unterstützen. Ein Weg, dies zu tun, ist die Verwendung von Text-Codes, um Rabatte zu bekommen.

An dieser Stelle können Nutzer bewusst in eine Beziehung mit dem Händler einwilligen oder ihren Weg einfach fortsetzen. Entscheidet sich der Kunde für das Angebot, werden die Ergebnisse der Nutzerbeteiligung gesammelt und geben Händlern Aufschluss darüber, an welchen Deals, Aktionen und Kampagnen Käufer interessiert oder nicht interessiert sind, und tragen so zu einem umfassenderen Verständnis des Kaufverhaltens bei.

In diesem Zusammenhang könnte der neue PayPal-Service nicht nur großen Einfluss auf die Seiten der Pure-Player, sondern auch auf die Bezahlung in der Filiale haben und somit den Instant-Commerce um eine Dimension erweitern. Immerhin ist PayPal aktuell für 74 Prozent der Mobile-Shopper die bevorzugte Bezahlmethode.

Die Daten wurden bezogen von: Ditrendia, Informe Mobile Commerce en España y el mundo 2015

Unsere 5 Lesetipps der Woche:

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