4 Strategien, um die Umsatzentwicklung auf dem Online-Kosmetikmarkt voranzutreiben [5 Lesetipps]

Verfasst am 17. Juli 2017 von .
Quelle: pexels.com

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Heutzutage kann man fast alles online kaufen: Unterwäsche, Schuhe, Arzneimittel und Brillen. Auch Schönheits- und Kosmetikartikel gibt es online. Deren Onlineumsatz soll zwischen 2009 und 2019 jährlich um 8 Prozent wachsen.

Die Branche für Schönheits- und Pflegeprodukte wagt entschlossen den Schritt ins Internet, indem sie das Potential des Kanals zusammen mit neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz und Augmented Reality effektiv nutzt. Die Ziele sind klar: großartige, personalisierte Kundenerlebnisse bieten und sich gleichzeitig von der Konkurrenz abheben.

Wie sprechen Kosmetikmarken und -händler ihre Kunden erfolgreich an? Wie reagieren sie auf die Wünsche des Kunden? Können Marken und Händler anderer Branchen von den Erfolgsgeschichten des Onlinekosmetikhandels profitieren?

Schwerpunkt auf Bequemlichkeit

Letzte Woche hat Estée Lauder in Kooperation mit ModiFace einen Chatbot vorgestellt, der es dem User ermöglicht, seine persönliche Customer-Journey auf einer der meist genutzten Messaging Apps der Welt zu erleben: Facebook Messenger. Kunden können dank der Tipps des gesprächigen Lippenstiftberaters ihre perfekte Lippenstiftfarbe suchen, entdecken, virtuell anprobieren und kaufen.

Um seine Aufgabe gut zu machen, holt dieser Bot das Beste aus Gesichtserkennung, Augmented Reality (AR) und Produktsimulation heraus. Nutzer profitieren nicht nur von personalisierten Empfehlungen, basierend auf einem vorher ausgefüllten Fragebogen, sondern auch davon, die Produkte virtuell anprobieren zu können. Das hilft ihnen die passende Entscheidung zu treffen und erhöht letztendlich ihre Zufriedenheit mit dem generellen Einkaufserlebnis sowie dem Markenerlebnis im Speziellen.

Durch die Einführung der Technologie erwarten Händler eine sinkende Ablehnung der Nutzer in puncto Onlinekauf von Pflege- und Schönheitsprodukten, da es jetzt möglich ist die Produktpalette (virtuell) zu sehen, anzufassen und anzuprobieren.

“Wir sehen Augmented Reality als einen grundlegenden Bestandteil der Interaktion zwischen Kosmetikmarken und Kunden. Estée Lauder ist eine der führenden Anbieter, die die Möglichkeit begrüßen, dass AR überall genutzt werden kann“,

so Parham Aarabi, Gründer und CEO von ModiFace.

Schwerpunkt auf Personalisierung & kuratierten Content

Käufer fordern immer mehr Informationen über das Produkt, das sie kaufen wollen. Zusätzlich ist die Idee, dass jeder seine individuelle Version eines Produktes kreieren kann, immer stärker verwurzelt. Man kann online schon die eigenen Schuhe und T-Shirts entwerfen … und auch Kosmetikartikel. Das New Yorker Startup „Finding Ferdinand“ bietet Kunden die Möglichkeit, ihre eigene Lippenstiftfarbe zu kreieren.

Damit Kunden die für sie bestmögliche Entscheidung treffen, liefert das Startup passenden Content zusammen mit einem einfachen Farbmischtool.

Händler und Marktplätze wollen auch mitmischen!

Schwerpunkt auf Relevanz

Screenshot: Douglas

Screenshot: Douglas

In Deutschland hat der Multichannel-Händler „Douglas“ nicht nur einen hohen Bekanntheitsgrad unter den Onlinekäufern sondern auch einen hervorragenden Ruf. Seine Stärke liegt bei Curated Content und kluger Interaktion dank prudsys RDE, um relevante und personalisierte Nutzererfahrung zu ermöglichen.

Schwerpunkt auf Preis und Lieferung

Laut einer aktuellen Studie wird jeder Fünfte Online-Kosmetikkauf online bei Amazon getätigt, gefolgt von Macys und Sephora.

Marktplätze wie Amazon bieten häufig niedrigere Preise, was viele preisempfindliche Kunden anzieht. Hinzu kommt ein Lieferservice, der dem Kundenbedürfnis nach sofortiger Befriedigung gerecht wird. Mit diesen beiden Waffen ist Amazon ein ernsthafter Konkurrent in der Branche, denn die Käufer von Schönheitsprodukten sind sehr preisempfindlich, besonders in Deutschland.

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