Silicon-Valley-Mindset – Innovation beginnt im Kopf!

Verfasst am 6. März 2018 von .

Bild: www.wallpapercave.com

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Noch nie hat die Skalierbarkeit innerhalb von Geschäftsmodellen so schnell so große Unternehmen geformt wie in der digitalen Welt. Vorreiter kommen vor allem aus Nordkalifornien – das Silicon Valley ist zum Synonym für Technologie, Innovation und erfolgreiche Start-ups geworden. Doch wie lassen sich die Arbeitsweisen von Zuckerberg, Musk und Bezos auch für das eigene Unternehmen nutzen?
 
Im Prinzip arbeiten Unternehmen im Silicon Valley nach drei Gesetzen: Moore’s Law, Metcalfe’s Law und Power Law.

Drei Gesetze des Silicon-Valley-Mindset

Moore’s Law beschreibt das exponentielle Wachstum in der Tech-Sphäre. Steigt die Leistungsfähigkeit von Prozessoren exponentiell, so wachsen auch Industrien und Anwendungsfälle exponentiell, die davon Gebrauch machen. Obwohl sich das Gesetz ursprünglich auf die Entwicklung und das Wachstum der Chip-Technologie bezog, lässt es sich auch auf parallele Technologien anwenden, genauer gesagt solche, die kontinuierliche Innovationen fordern. Momentan zeigt sich das am Beispiel Tesla, wo das Konzept auf die Batterieleistung in Elektroautos übertragen wird.

Metcalfe’s Law ist das Gesetz der Netzwerkeffekte. Das bedeutet: Ein Produkt ist umso besser, je mehr Menschen es nutzen. Deutlich wird das am Beispiel Airbnb: Das Konzept des Unternehmens wird umso erfolgreicher, je mehr Menschen ihre Wohnungen auf der Plattform anbieten.

Das dritte Gesetz ist das Power Law und tritt meist durch die Kombination der ersten beiden Gesetze auf. Es besagt, dass das Finanz- und Produktionsergebnis des größten Unternehmens innerhalb eines Geschäftsfelds höher ist, als das aller anderen Wettbewerber zusammen. Oder anders ausgedrückt: The winner takes it all. Deutlich wird das an fast allen erfolgreichen Playern aus dem Silicon Valley. Tesla, Facebook, Uber – sie alle konnten ihre Konkurrenz zumindest in den freien westlich geprägten Ländern verdrängen und sind klare Nummer eins am Markt.

Vielleicht können diese Gesetze nicht genau so auf jedes einzelne Geschäftsmodell übertragen werden, dennoch können sich Unternehmen auch hierzulande die Denkweise des Silicon Valley aneignen. Dazu muss jedoch emotional, rational, politisch und strukturell umgedacht werden: Wichtig ist dabei die Akzeptanz von Fehlern, Offenheit für Neues und das Etablieren neuer Managementmethoden.

Wie das gehen kann, zeigt Google. Das Unternehmen bot vergangenen Juni einen umfassenden Einblick in seine Führungskultur. Auf seinem hauseigenen Blog bietet Google entsprechende Tools für Führungskräfte zum kostenlosen Download an. Zu den dort verfügbaren Tools gehören beispielsweise ein Feedback-Fragebogen und ein Leitfaden für Mitarbeitergespräche.

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