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Netzfund: Regenschirme zum Ausleihen via App – Ein lukratives Geschäft?

Verfasst am 14. Juli 2017 von .

Es ist Regenzeit in China. Starke Regenfälle und schwere Stürme sind das täglich Brot. Daher ist die Nachfrage nach Regenschirmen sehr hoch. Wenn man außerdem berücksichtigt, dass 95 Prozent der chinesischen Internetnutzer mobile Geräte verwenden , fällt ein Start-up auf, dass scheinbar eine geniale Geschäftsidee hatte.

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Worum geht es? Der CEO des Start-ups Zhao Shuping bietet eine App zum Ausleihen von Regenschirmen an, in gleicher Weise wie bei den so beliebten Bikesharing-Angeboten. Mit diesen Apps können Nutzer die Fahrräder über einen QR-Code mit dem Handy scannen und danach eine Zahlenkombination für das Schloss eingeben, um sofort loszuradeln.

Genauso einen Prozess wollte Herr Shuping mit seinem Regenschirme-Ausleih-Service umsetzen. So kaufte das E-Regenschirm-Startup 300.000 Regenschirme an und stellte sie an Bushaltestellen zur Verfügung. Der Preis pro halbe Stunde war sehr günstig: sechs Cent plus 2,30 Euro Pfand. Im Prinzip war alles sorgfältig studiert.

Allerdings hatte er (zumindest) eine Fehlberechnung… Die Kunden haben die Regenschirme nicht zurückgegeben! Herr Shuping erklärte:

„Ich dachte, alles ließe sich teilen“.

Aber die Praxis hat gezeigt, dass nicht alles in der so genannten „Sharing Economy“ geht. Heißt das, dass eine Lücke in der „Sharing Economy“ entdeckt wurde?

Trotz des Misserfolges will das Startup an der Idee festhalten und weiter machen. Aber vielleicht wäre es sinnvoller (im Zeitalter der digitalen Transformation) das Geschäftsmodel neu zu definieren und auf den Misserfolg zu reagieren?

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Amazon im Innovationsrausch: Seit 730 Tagen unfallfrei

Verfasst am 13. Juli 2017 von .

Grafik:Jon Parise

Grafik:Jon Parise

Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, welcher Hersteller in Zukunft in Sachen Sprachsteuerung nicht nur von Seiten der Hardware, sondern auch von der Software her, die Nase vorne haben wird, hätte ich sicherlich nicht Amazon gesagt. Google, Apple und Microsoft als alteingesessene Software- und Hardware-Gurus auf dem Weltmarkt schienen mit Siri, Cortana und dem “Assistant” bereits die Nase vorn zu haben.
 
Ganz eindeutig geirrt, schaut man sich die mittlerweile auf 70 Prozent gewachsenen Marktanteile des Amazon Echos im Bereich der sprachgesteuerten Haushaltshilfen an. Seit etwas mehr als einem Jahr sind die große Box beziehungsweise die kleine Schwester “Amazon Dot” erhältlich – zumindest in den USA. Und somit geht die Verwandlung von der E-Commerce-Raupe zum Digital-Schmetterling, der alles erreichen kann, vorerst weiter. Wie konnte Amazon so davon sprinten?

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Content und Commerce – zusammen was zusammen gehört

Verfasst am 12. Juli 2017 von .
Content Commerce

Quelle: pexels

Der Erlebnisfaktor beim Shoppen sollte für den Kunden besonders hoch sein, um sich als Verkäufer von den Wettbewerbern abzuheben. Das gilt nicht nur fürs Shoppen im Einkaufszentrum, sondern auch für den Online-Einkauf. Sinnvolle Informationen und interessante Inhalte rund um das Produkt bieten Kunden einen echten Mehrwert. Der Trend Content-Commerce bedeutet genau das – die Verschmelzung von ansprechenden und nützlichen Inhalten mit einem nahtlosen Einkaufserlebnis.

Und wie funktioniert das?

Im Content-Commerce dreht sich alles darum Kunden abzuholen, bevor sie überhaupt eine konkrete Kaufentscheidung getroffen haben. Das Konzept ist in der Theorie auch ziemlich simpel. Man bietet seinen Kunden hochwertigen Content, der sie informiert und inspiriert. Produkte werden direkt in diesen Content eingebunden. Die besten Beispiele finden sich vorrangig in den Branchen Mode, Kosmetik und Food: Durch Schminktutorials, Stylingtipps oder Rezepte werden Kunden zum Kauf angeregt. Das Ganze könnte dann wie folgt aussehen:

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Verbindung herstellen – Digital Commerce mit APIs und Microservices

Verfasst am 11. Juli 2017 von .

Quelle: dotSource

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Jeder kennt den Begriff der eierlegenden Wollmilchsau. Ebenso weiß jeder, dass es sich dabei um eine Utopie der BWL handelt, frei nach dem Motto: Schön wär‘s! Doch Eier legen, Milch geben sowie Fleisch und Wolle erzeugen ist eben komplex.
 
Ähnlich komplex und individuell sind die Anforderungen an technische Systeme im digitalen Handel. Ressourcenplanung, Warenwirtschaft, Logistik, Marketing, Vertrieb und Services müssen heute eng verzahnt sein. Zugleich flexibel genug, um auf Veränderungen reagieren zu können.
 
Daraus folgen zwei polare Lösungsansätze der Softwarearchitektur. Auf der einen Seite umfangreiche, häufig monolithische, All-in-One-Suite-Lösungen und auf der anderen Seite die Verknüpfung von kleinen Speziallösungen als radikal flexibler Best-of-Breed-Ansatz. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile. Die beste Wahl liegt, wie so häufig, in den grauen Facetten zwischen Schwarz und Weiß.

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Data Driven Business Berlin – Als Handelskraft-Leser sparen [Eventtipp]

Verfasst am 11. Juli 2017 von .

Die Data Driven Business lädt alle Bildungshungrigen aus dem Bereich Online Marketing am 13. und 14. November in das Estrel Hotel Berlin. Dort erwartet die Besucher das Angebot aus drei Konferenzen und das alles an einem Termin und einem Standort. Auf der „Digital Growth Unleashed“, „eMetrics Summit“ oder „Predictive Analytics World“ besteht die Möglichkeit den Schwerpunkt auf Online Marketing Controlling und Optimierung, maximale Konversionsraten oder zukunftsweisende Analysen und Predictive Modelling zu setzen. Ihr habt aber auch die Möglichkeit alle drei Teilkonferenzen in einem Paket zu buchen um eurer eigenes individuelles Programm zu erstellen.

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Amazon Prime Day – welche Strategie steckt dahinter und wie können Händler profitieren?

Verfasst am 10. Juli 2017 von .
Amazon Prime Day 2017

Quelle: Screenshot Amazon.de

Heute um 18 Uhr startet mittlerweile der dritte alljährliche Prime Day auf Amazon. Prime-Kunden können hier einen ganzen Tag lang Produkte aus dem umfangreichen Amazon-Angebot zu Schnäppchen-Preisen erhalten. Neue Angebote gibt es alle 5 Minuten.

Im letzten Jahr hat der Prime Day alle bisherigen Verkaufsrekorde gebrochen, sogar die des Cyber-Monday und Black-Friday. Über 7 Millionen Artikel wurden innerhalb eines Tages verkauft, damit ging der 12.07.2016 als erfolgreichster Tag in die Amazon-Geschichte ein.

Doch die Zahlen sollen in diesem Jahr noch getoppt werden. Deshalb hat Amazon den Prime Day wohl auch auf 30 Stunden ausgeweitet (vorher waren es 24). Welche Strategie Amazon damit verfolgt ist klar – auch noch den letzten Online-Shopper in seinen Bann zu ziehen. Aber wie gelingt es dem Marktplatz und was können andere Onlineshops von Amazons Strategie lernen?

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Curated Boxes sollen Fashion as a Service etablieren [5 Lesetipps]

Verfasst am 10. Juli 2017 von .

Quelle: pexels.com

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Eine Frage geht mir nicht mehr aus dem Kopf: Warum wandeln sich Produkte zu Dienstleistungen? Ein Indiz ist das exponentielle Wachstum von Abo-Box-Services in den USA: Die Besucherzahl dieser Webseiten ist in den letzten drei Jahren um fast 3.000 Prozent gestiegen (von 722.000 in 2013 auf 21,4 Millionen in 2016).
 
Fakt ist, dass Konsumenten den Wert ihrer Freizeit zunehmend mehr schätzen und daher nach Angeboten suchen, die ihnen erlauben, ihre Zeit effektiv zu nutzen. Die Hauptforderungen des Kunden sind in der Folge direkt an sein Zeitmanagement geknüpft: Personalisierung und sofortige Befriedigung in Form von schnelleren und bequemeren Lieferungen.
 
Es überrascht daher nicht, dass in letzter Zeit auf Abo-Modellen basierende Curated Services in Branchen erfolgreich sind, in denen sich Onlineshops bemühen, den Weg für den digitalen Markt zu ebnen, wie zum Beispiel in den Bereichen Beauty und Kosmetik (mit dem Pionier Birchbox), Unterwäsche (mit Adore Me) und frische Lebensmittel (wie HelloFresh).

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Netzfund: Nutze Googles Autovervollständigung, um deinen Lebenslauf auszufüllen

Verfasst am 7. Juli 2017 von .

Die Jobsuche ist eine anstrengende und zeitaufwendige Aufgabe. Oft sind verschiedene Lebensläufe und Anschreiben erforderlich. Dafür ist es allerdings wesentlich Zeit und viel Inspiration zu haben, um den (möglicherweise) zukünftigen Arbeitgeber auf sich Aufmerksam zu machen.

Der Brite @TechnicallyRon, der diesen langweiligen und mühsamen Prozess leid war, hat Googles Autovervollständigung genutzt, um seinen Lebenslauf auszufüllen. Wie das Experiment funktioniert hat? Traumhaft! – sein Lebenslauf ging viral.

Seine Idee wurde schnell kopiert und auf andere Sprachen angepasst. Auch auf Deutsch!

Woher kommen die unterschiedlichen Begriffe?

Laut Google stammen die Begriffe aus unserer aktuellen Sucheingabe, aus relevanten Google-Suchen, die in der Vergangenheit ausgeführt wurden sowie aus Trendthemen, die beliebt in unserer Region sind.

Auch wir Handelskraft-Autoren wurden von Googles Autovervollständigungs-Fieber angesteckt und haben ebenfalls unseren eigenen Lebenslauf ausprobiert. Na geht doch!

Quelle: Lebenslauf ausgefüllt mit Googles-Autocomplete von eine dotSource-Autorin

Quelle: Lebenslauf ausgefüllt mit Googles-Autocomplete durch eine Handelskraft-Autorin

Ob @TechnicallyRon endlich seinen Traumjob gefunden hat? Würdet ihr die Lösung nutzen, wenn ihr verzweifelt wärt?

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Kategorie: Netzfund der Woche

Sommergefühle auf Handelskraft – Unsere Highlights im Mai/Juni

Verfasst am 6. Juli 2017 von .
Quelle: pexels.com

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Wie schnell die Zeit vergeht! Die erste Hälfte des Jahres, in der wir innovative Inhalte und neue Formate vorgestellt haben, liegt bereits hinter uns. Außerdem hatten wir wegen des sommerlichen Wetters Lust auf neue Abenteuer und spannende Ausflüge.

Das Sommergefühl hat uns so sehr inspiriert, dass unsere Content-Schmiede besonders aktiv und kreativ war. Dieser Innovationsgeist hat eine sehr vielfältige und gute Inhaltsernte ermöglicht, was zu drei neuen Whitepapern geführt hat.

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Mobile-First-SEO: Verbessert sich mein Ranking durch Accelerated Mobile Pages?

Verfasst am 6. Juli 2017 von .
Quelle: pexels - Edit: handelskraft

Quelle: pexels – Edit: handelskraft

Seit 2015 passt Google seinen Algorithmus – Stichwort: Mobile-First-Index – mit dem Ziel an, mobilen Nutzern kontextrelevantere Ergebnisse ausliefern zu können. Inhalte müssen für Nutzer mobiler Endgeräte sparsam im Datenverbrauch und niedrig in der Ladezeit daherkommen. Accelerated Mobile Pages erfüllen diese Anforderungen.

Hinter Accelerated Mobile Pages, kurz AMP, steckt ein Open-Source-Projekt, das von Google ebenfalls 2015 ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich um reduzierte Versionen von Websites für mobile Endgeräte, die bewusst auf Inhalte verzichten, die Ladezeiten unnötig verlängern, wie z. B. eigene JavaScripts oder Werbung, und die für den Nutzer relevanten Bestandteile zuerst laden.

AMPs sind komplett eigene Seiten, die parallel zu den bestehenden URLs der Webseiten existieren. Sie basieren auf:

  • einem reduzierten HTML, das durch spezifische Elemente erweitert wird, und
  • einem Framework zum Laden von Inhalten.

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