Dein eigener Webshop – eine Angebotsübersicht

Verfasst am 8. Februar 2008 von .

Du hast ein eigenes Produkt, was Du vertreiben möchtest, oder planst mit Produkten anderer online zu handeln? Jetzt stellt sich sicherlich die Frage, wie man zu einem eigenen Internet Shop kommt.

Um seinen eigenen Webshop zu erstellen gibt es mehrere Möglichkeiten. Heute Wollen wir Dir 3 Möglichkeiten vorstellen
und wesentliche Vor- und Nachteile erfassen:

  • 1.) Der fertige Kauf Shop

Du kaufst ein komplett fertiges System auf CD oder zum Download bei z.B. Mondo Media oder aconon. Der komplette Shop kann dann offline von Dir bearbeitet werden und im Anschluss auf deinen Webspace (den du natürlich noch extra brauchst) hochgeladen.

Vor- und Nachteile
+ schneller Einstieg
+ keine Programierkenntnisse erforderlich
+ Lizenz gehört dir
+ niedrige laufende Kosten
+ Anwenderfreundlich
+ sicher und performant
– gut anpassbare Software ist schnell auch mal ne Ecke teuer
– Design oft schwer oder gar nicht anpassbar
– Erweiterungen unter Umständen gar nicht möglich

  • 2. Der Miet Shop

Du gehst zu einem Provider wie z.B. Strato oder 1und1… und mietest dort ein komplett fertiges System incl. Webspace, Domain und allem was du zum Anfang brauchen könntest.

Vor- und Nachteile
+ Verschiedene Pakete je nach deinen Anforderungen buchbar
+ gesamte technische Struktur vom Provider
+ schneller Einstieg
+ Shop-Software, Server und Wartung meist inbegriffen
+ Zusatzfeatures wie Adwords Guthaben gibts auch schon mal dazu
+ immer auf dem neuesten Stand
– hohe monatliche Kosten werden je nach Paket schnell erreicht
– individuelle Anpassung könnte schwierig werden
– oftmals fehlen Schnittstellen

  • 3. Open-Source-Lösung

Eine professionelle Lösung ist ein Open-Source System wie z.B. VirtueMart oder xt: Commerce . Auch hier gibt es schon fast komplett fertige Syteme. Einige lassen sich auch in CMS wie Typo3, Joomla usw. einbinden.

Vor- und Nachteile
+ professionelle Lösungsvariante
+ Corporate Design Umsetzbar
+ Software ist größtenteils kostenlos und trotzdem ständig aktuell
+ Einbindung des Warenwirtschaftsystems möglich
+ je nach Software gute Hilfestellung bei Problemen in Foren
+ viele fertige Module und Komponenten für zusätzliche Funktionen
– sehr Zeitaufwendig
– Wartungsintensiv
– Programierkenntnisse von enormen Vorteil, fast unerlässlich
– Performance abhängig vom eigenen Know How

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2 Reaktionen zu “Dein eigener Webshop – eine Angebotsübersicht”

  1. HCL

    Am 9. Februar 2008 um 18:26 Uhr

    ansonsten gibt es natürlich noch die möglichkeit, keinen eigenen shop aufzumachen, sondern eine der im netz existierenden shoppingplattformen zu nutzen. bei diesen gelten zwar im wesentlichen die argumente für oder gegen einen shop bei strato oder 1+1 aber es gibt doch noch unterschiede. ich versuch das mal zusammenzufassen:

    + kurzfristiger ein- und ausstieg
    + geringste technische kenntnisse nötig
    + austausch mit anderen verkäufern / community
    + höhere sichtbarkeit als bei eigenem webspace
    + geringeres risiko: kosten zum teil umsatzabhängig
    – keine eigene domain
    – eigenes corporate design nur selten umsetzbar
    – funktionsumfang in der regel festgelegt

  2. onesevenone

    Am 13. Februar 2008 um 13:38 Uhr

    Wow! Danke! Endlich mal eine Liste im ganzen Wirrwarr der Möglichkeiten!

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