Marken als Arbeitgeber

Verfasst am 31. Juli 2018 von .
Marken im Bewerbungsgespräch

Quelle: shutterstock – Edit: dotSource

Fachkräftemangel heißt das Phänomen, mit dem sich Unternehmen aller Branchen konfrontiert sehen. Egal, ob in der Logistik keine neuen Fahrer gefunden werden, Pflegepersonal streikt oder Digitalexperten fehlen.

Dem demographischen Wandel geschuldet stehen weniger Arbeitskräfte zur Verfügung und nicht wenige wünschen sich eine Karriere als YouTube-Star oder Influencer. Für Letztere gibt es gute Nachrichten, denn 100 Otto-Mitarbeiter können sich demnächst auf Firmenkosten zu erfolgreichen digitalen Meinungsmachern weiterbilden lassen.

Die Stellenausschreibung bleibt wichtig, aber genügt allein nicht

Die verbleibenden Unternehmen müssen Lösungen finden, neues Personal zu rekrutieren oder weiterzuentwickeln. Sowohl in strukturschwachen Regionen mit geringen Bewerberzahlen als auch in Ballungszentren mit starkem Wettbewerb um die besten Köpfe. Mitarbeiter brauchen Anreize, um für ihr Unternehmen zu werben. Laut Global Recruiting Trend Report 2017 sind Mitarbeiterempfehlungen mit 48 Prozent die Top-Quelle für Personaler, gefolgt von Onlinestellenbörsen und sozialen Netzwerken.

Relevant, auf den Punkt – so muss die Bewerbung beim Bewerber sein. Karriere- und Jobanzeigen müssen auf den ersten Blick überzeugen. Information und Emotion müssen gleichermaßen transportiert werden. Dabei gelten gebügelte Stockphotos als No-Go. BMW, Deloitte und Daimler zeigen echte Mitarbeiter und bieten zusätzlichen erklärenden Content zur Position in Videoform. Authentizität kommt vor allem bei jungen Bewerbern an. Unilever und Boston Consulting haben verstanden, die sozialen Netzwerke Facebook, Instagram, Snapchat und YouTube auch als Interaktionspunkt mit der Marke als Arbeitgeber zu nutzen.

Modernes Personalmarketing und Recruiting setzt nicht mehr auf die Stellenausschreibung allein. Potentielle Bewerber sind auf allen Kanälen ansprechbar. Auch virtuell, wie beispielsweise Bayer mit der #Bayer360-Kampagne beweist. Kandidaten können so ihren zukünftigen Arbeitgeber in der virtuellen Realität entdecken.

PS: Auch dotSource stellt ein. Und so läuft es bei uns! #ichmagsdigital

Digitale Exzellenz ist ja so schwer zu finden!

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