Data-driven Marketing: Wie schafft man eine relevante Datengrundlage?

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Quelle: pexels | fauxels

Aus dem letzten Artikel zum Thema Data-driven Marketing wisst ihr, wie und wo ihr Data-driven Marketing für euer Unternehmen nutzen könnt. Allerdings stellt sich die folgende Frage: Wo bekommt ihr die Daten überhaupt her, mit denen ihr eure Kunden gezielt auf verschiedenen Kanälen ansprechen könnt?

Wie der Name schon sagt, funktioniert Data-driven Marketing nur, wenn ihr auf relevante Daten zugreifen und diese analysieren könnt. Allerdings landen Kundendaten während der gesamten Customer-Journey meist in verschiedenen Systemen und müssen daher erst zusammengebracht werden, um tatsächlich als Analysegrundlage zu dienen.

Hierfür gibt es aber natürlich eine Lösung: Plattformen, die alle Marketingdaten zentralisieren und eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden ermöglichen.

Data-driven Marketing: CDP und DMP

CDP steht für Customer-Data-Platform und DMP für Data-Management-Platform. In der Praxis sind sie sehr unterschiedlich, jedoch verfolgen beide das Ziel, Daten für bessere Customer-Insights zu verknüpfen und zu speichern.

Customer-Data-Platform (CDP)

Eine Customer-Data-Platform sammelt hauptsächlich First-Party-Kundendaten wie Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer aus all euren Systemen und Kundenkontaktpunkten. Da die Informationen über einen längeren Zeitraum gespeichert werden, eignet sich diese Datenbanksoftware optimal dazu, das Verhalten einzelner Kunden zu analysieren und diese zielgerichtet anzusprechen.

Data-Management-Platform (DMP)

Auch eine Data-Management-Platform verwaltet Informationen und Daten der Kunden. Im Gegensatz zur CDP handelt es sich hierbei allerdings überwiegend um Second- und Third-Party-Daten. Diese erhält die Plattform in der Regel von Website-Trackern, um sie später für gezielte Anzeigenschaltung zu verwenden. Verwendet ein User denselben Login auf unterschiedlichen Websites, zeichnet sich eine Customer-Journey ab, aus der ihr ableiten könnt, an welchen Touchpoints ihr eure Kunden am besten erreicht.

Data-driven Marketing: Party! Party! First, Second, Third

Die Plattformen befassen sich also mit verschiedenen Daten und lassen sich deswegen übrigens auch ergänzend einsetzen. An dieser Stelle wollen wir noch einmal genauer darauf eingehen, was First-, Second- und Third-Party-Daten eigentlich unterscheidet.

First-Party-Daten

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um Daten, die direkt vom Kunden preisgegeben werden – egal ob online oder offline. Ein Beispiel hierfür ist die Newsletter-Anmeldung.

Second-Party-Daten

Second-Party-Daten sind First-Party-Daten, die bei einem Kooperationspartner erworben werden und den Datenschutzbestimmungen unterliegen. So könnte beispielsweise ein Skiverleih Daten von Hotelanbietern in der näheren Umgebung erwerben.

Third-Party-Daten

Bei Third-Party-Daten ist der Datenschutzaspekt sehr kritisch zu betrachten, da diese aus verschiedenen Quellen stammen und von dritten Parteien erworben werden. Hier ein Beispiel: Ein Anbieter für Laufschuhe möchte alle Personen erreichen, die sich für Joggen interessieren, und kauft hierfür sämtliche Daten.

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