Shopsysteme: E-Commerce-Software und -Anbieter im Vergleich

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Findet raus, welcher E-Commerce-Shop zu eurem Unternehmen passt!

Es ist eine Binse: Veränderungen gehören zum Leben dazu. Alles ist im Wandel, das gilt auch für die Bedürfnisse eurer Zielgruppe, für euer Geschäftsfeld – sogar für eure Unternehmensgröße und euren Erfolg. Um in einem schnelllebigen Markt bestehen zu können, muss nicht nur euer Geschäftsmodell Schritt halten, sondern auch euer Shopsystem. Die zentrale Frage lautet daher, ob euer Shopsystem noch passt nach all den Jahren und Entwicklungsprozessen.

E-Commerce-Shops zu vergleichen und die richtige Lösung auszuwählen, ist jedoch keine leichte Angelegenheit. Die Herausforderung besteht darin, ein Shopsystem zu finden, dass euren Bedürfnissen und denen eurer Zielgruppe gerecht wird – und das auf Basis eurer technischen Anforderungen. Insgesamt ist der Prozess der Auswahl eines Shopsystems eine zentrale Entscheidung, die sich auf die Effektivität und Effizienz eures Geschäfts weitreichend auswirkt.

Dieser Shopsoftware-Guide hilft euch, den ersten Schritt zu gehen bei einem umfassenden Vergleich der führenden Anbieter von E-Commerce-Lösungen. Er unterstützt euch dabei, eine fundierte Auswahl zu treffen. Neben Namenhaften Shoplösungen bekommt ihr weitere Informationen zu verschiedenen Arten und Funktionen von Shopsystemen sowie zur Systemmigration und mehr. Das frischt nicht nur vorhandenes Wissen auf, sondern gibt euch auch neue Insights.

Für einen schnellen Überblick empfehlen wir euch zusätzlich die kostenfreie dotSource-Vendor-Matrix sowie das Whitepaper »E-Commerce-Software auswählen«. Einfach, kompakt und informativ.

dotSource Vendor Matrix E-Commerce
Quelle: dotSource
    1. Was sind Shopsysteme?
    2. Die führenden E-Commerce-Lösungen im Test
          1. WooCommerce
          2. Magento Open Source
          3. Shopify
          4. Shopware
          5. Spryker
          6. Intershop
          7. SAP Commerce Cloud
          8. Salesforce Commerce Cloud
          9. commercetools
          10. Adobe Commerce
    3. Warum neue Shopsysteme
    4. Shopsystem-Funktionen
    5. Vergleichskriterien
    6. Shopsystem-Arten
    7. Shopsystemmigration
    8. Fazit
    9. Whitepaper E-Commerce-Software auswählen

Doch was sind nochmal Shopsysteme?

Shopsysteme sind das Herzstück eures E-Business. Mit ihnen betreibt ihr euren Webshop bzw. eure E-Commerce-Plattform. Sie sind euer digitales Schaufenster und bilden die technische Grundlage eurer Zielgruppe mit einer breiten Palette an Funktionen ein nahtloses Erlebnis bereitzustellen. Dieses verläuft vom ersten Klick, der folgenden Bestellung sowie Bearbeitung bis hin zum Versand, Support und der Kundenkommunikation.
Die Funktionen reichen dabei von klassischen Shop-Modalitäten über die Verwaltung von Kundendaten bis zu der Pflege von Produktdaten und Landingpage-Inhalten. Viele Shopsysteme sind speziell für B2B oder B2C bzw. Hybridformen ausgerichtet – geben euch aber Raum für individuelle Anpassungen.

Heutzutage sind Shopsysteme weniger reine Webshops, sondern eher vollumfängliche E-Commerce-Plattformen. Der Trend geht zur sogenannten Digital Experience Platform (DXP), mit der ihr jeden Berührungspunkt der Customer Journey verwaltet. Für die dafür notwendige Verzahnung verschiedener Systeme, müssen Shopsysteme über Schnittstellen und Integrationsmöglichkeiten verfügen – beispielsweise für ihre Lagerverwaltung, ERP, Zahlungsdienstleistern, eurem PIM– oder CRM-System, euren SEO-Tools und mehr.

Die Anforderungen an ein Shopsystem sind somit hoch. Es liegt auf der Hand, dass nicht jedes System, jedes Bedürfnis gleichgut abdecken kann. Es zeigen sich deutliche Unterschiede in Komplexität und Funktionsumfang. Weitere Vergleichskriterien richten sich unter anderem nach:

    • der Kompatibilität mit der bestehenden Systemarchitektur
    • dem benötigten technischen Know-how
    • dem Anpassungs- bzw. Individualisierungsgrad
    • den Kosten bzw. Preisleistungsverhältnis

Shop-Vergleich: Die führenden E-Commerce-Lösungen im Test

Nach einer kurzen Gedächtnisauffrischung erfährt ihr an dieser Stelle mehr über die führenden E-Commerce-Lösungen im DACH-Raum. Der folgende Shopsystem-Vergleich beginnt bei Lösungen für wachsende Unternehmen und thematisiert später Lösungen für Enterprises.

Je nach euren Anforderungen und Bedürfnissen kann dabei jede der vorgestellten Lösungen für euch geeignet sein, euren E-Commerce-Erfolg zu verbessern und effizienter zu gestalten. Der Vergleich hilft euch bereits grob abzuschätzen, welches System zu euch und eurem Unternehmen passen könnte. Weitere Erkenntnisse bekommt ihr in einem professionellen Auswahlworkshop mit dem dotSource-Team oder kompakt aufbereitet in der dotSource-Vendor-Matrix.

 

WooCommerce

Was ist WooCommerce?

WooCommerce ist streng genommen kein eigenes Shopsystem, sondern ein Plug-in für euer WordPress-CMS. Mit diesem kostenlosen Plug-in erweitert ihr eure WordPress-Seite in wenigen Schritten um umfängliche Shopmodalitäten.

Vorteile von WooCommerce

Wenn ihr bereits WordPress nutzt, ist WooCommerce spielend leicht für euch zu implementieren. Es ist kostenlos, basiert auf der WordPress-Technologie und bietet euch viele mögliche Erweiterungen. Damit könnt ihr euren Shop beliebig erweitern, skalieren und personalisieren. Als Open-Source-Lösung verfügt WooCommerce über eine große internationale Community.

Wenn ihr auf der Suche nach einer niedrigschwelligen Einstiegslösung seid, kann WooCommerce eine echte Alternative sein. Es erfordert nur wenig technisches Know-how. Für mittlere bis große E-Commerce-Projekte braucht ihr aber Optimierungen bzw. ein vollwertiges Shopsystem.

Nachteile von WooCommerce

Als amerikanische Software ist WooCommerce nicht für den deutschen Markt optimiert. Dafür benötigt ihr extra Plug-ins. Das gleiche gilt für die Sicherstellung des Datenschutzes nach DSGVO. Daneben ist die deutsche WooCommerce-Community deutlich kleiner und bietet euch gegebenenfalls weniger Support als die englischsprachige Community.

 

Magento Open Source

Was ist Magento Open Source?

Das beliebte Shopsystem Magento Open Source bietet euch einen vergleichsweise einfachen Einstieg in den E-Commerce. Früher als Magento Community Edition bekannt, ist die nach wie vor kostenlose Version mittlerweile in den Händen von Adobe. Der Softwaregigant betreibt unter anderem die ehemals als Magento Commerce bekannte, kostenpflichtige Enterprise-Version als Adobe Commerce weiter.

Vorteile von Magento Open Source

Die zugrundeliegende Open-Source-Lizenz auf Basis von PHP bietet euch mit OSL 3.0 ein unkompliziertes Einstiegs-Framework für euer digitales Schaufenster. Mehrsprachigkeit und die Optimierung für verschiedene Endgeräte könnt ihr für euren Shop einfach umsetzen. Daneben habt ihr über den Adobe-Marktplatz Zugriff auf tausende Erweiterungen, welche euren Shop flexibel erweiterbar und funktional halten.
Wenn ihr eigene IT-Kompetenzen zum Betrieb und zur Weiterentwicklung der Lösung habt, ist Magento Open Source für euch besonders geeignet. Ansonsten ist es ratsam, euch von einer Digitalagentur helfen zu lassen.

Nachteile von Magento Open Source

Während Magento Open Source eine große Community von Entwicklerinnen und Entwicklern hat, welche euch für Austausch, Support und Schulungen zur Verfügung stehen, gibt es vom Eigentümer Adobe selbst keinen technischen Support für die kostenlose Variante.

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Shopify

Was ist Shopify

Shopify ist eine E-Commerce-Lösung, die für eine umfassende Skalierbarkeit, hohe Benutzerfreundlichkeit und einen diversen Funktionsumfang bekannt ist. Das selbstbezeichnete cloudbasierte Omnichannel-Shopsystem ist vor allem auf B2C ausgerichtet.

Vorteile von Shopify

Shopify bietet euch dank essenzieller Shopfunktionen rund um Bereiche wie Produktmanagement, Bezahldienste, Reporting- sowie Marketing einen einfachen Einstieg in den E-Commerce. Einfach zu bedienende Features wie ein intuitiver Drag-and-Drop-Editor erlauben euch eine umfangreiche Verwaltung auch ohne großes IT-Know-how. Dank vorgefertigter Website-Vorlagen und Apps könnt ihr euren Shopify-Shop zudem leicht anpassen.

Bewegt Ihr euch eher im B2C-Segment? Dann könnte Shopify für euch besonders geeignet sein.

Nachteile von Shopify

Trotz zunehmender B2B-Modalitäten, ist Shopify vorrangig für B2C konzipiert. Wollt ihr beispielsweise einen B2B-Marktplatz aufbauen, ist Shopify ungeeignet. Daneben erlaubt euch Shopify nur eine begrenzte Anzahl von Varianten pro Produkt. Auch den Datenschutz von zusätzlichen Apps und Erweiterungen für euren Shop solltet ihr nochmals separat prüfen.

 

Shopware

Was ist Shopware?

Shopware bietet maßgeschneiderte Lösungen für E-Commerce-Unternehmen. Mit der Software Shopware 6 könnt ihr sowohl B2C-, B2B- als auch D2C-Szenarien verwirklichen. Shopware 6 setzt auf API-first-Entwicklung und ist damit besonders flexibel.

Vorteile von Shopware

Dank API-first-Ansatz fügt sich Shopware 6 nahtlos in eure bestehende Systemlandschaft ein und bietet euch den Aufbau einer außergewöhnlich flexiblen E-Commerce-Plattform. Sie zeichnet sich durch eine einfache Bedienung, hohe Leistungsfähigkeit und einen großen Funktionsumfang aus. Neben einer einstiegsfreundlichen, kostenlosen Community-Version könnt ihr für anspruchsvollere und umfangreiche Projekte auf eine der drei kommerziellen Versionen hochskalieren.

Mithilfe des integrierten AI Copilot könnt ihr beispielsweise mit personalisierten Nachrichten beim Check-out und kontextbezogenen Suchergebnissen punkten. Außerdem bieten die lizenzpflichtigen Versionen insbesondere im B2B zahlreiche Funktionen, mit denen ihr Bestellprozesse für eure Kunden noch nutzerfreundlicher gestaltet.

Dank der Skalierbarkeit ist Shopware vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) mit Wachstumsfokus geeignet, die vielseitige Handelsstrategien effektiv umsetzen wollen.

Nachteile von Shopware

Im Bereich der Einstiegslösungen können die Kosten, je nachdem für welche Version ihr euch entscheidet, durchaus höher sein als die Kosten der Konkurrenz. Außerdem sind die von Shopware angebotenen Funktionalitäten unterschiedlich intensiv ausgeprägt. So ist beispielsweise die CMS-Funktion zwar funktional in ihren Möglichkeiten, im Vergleich zu Magento Open Source und WooCommerce allerdings etwas limitiert.

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Spryker

Was ist Spryker?

Spryker ist weniger ein Shopsystem, sondern eher ein Framework. Mit dem komponentenbasierten Programmiergerüst bekommt ihr eine skalierbare Basis für individuelle E-Commerce-Projekte.

Vorteile von Spryker?

Spryker richtet sich an B2B- sowie B2C-Unternehmen und unterstützt beispielsweise den Aufbau von Marktplätzen. Dank der cloudbasierten Headless-Architektur und über 900 APIs sind Shops mit Spryker besonders flexibel, anpassbar und skalierbar. Das erlaubt euch große Freiheiten beim Aufbau eures Shops.

Das Framework eignet sich hervorragend für eine Composable-Commerce-Strategie – also der Konzeption einer maßgeschneiderten Lösung anhand der am besten passenden Komponenten.

Nachteile von Spryker?

Spryker bietet keine Standardfunktionen. Daneben benötigt ihr eine hohe IT-Kompetenz im Unternehmen aufgrund hoher Setup-Aufwände. Um Fehlkonzeptionen zu vermeiden, braucht ihr eine klare Vorstellung und Strategie für euren Online-Shop.

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Intershop

Was ist Intershop?

Als einer der Pioniere des E-Commerce entwickelte sich Intershop von einer On-premises-basierten Komplettlösung hin zu einer cloudbasierten Headless-Plattform. Intershop deckt B2C-Szenarien ab und ist mit den selbstbenannten B2X-Modalitäten auch für B2B-Unternehmen interessant.

Vorteile von Intershop

Als ehemalige Komplettlösung bündelt Intershop nach wie vor alle essenziellen Funktionen auf einer Plattform – von E-Commerce bis PIM-Modalitäten und Analytics. Zusätzlich fördern die Intershop-Funktionen unter anderem die Internationalisierung eures Business mit verschiedenen Sprachen, Ausrichtungen auf diverse Steuermodelle oder Versandoptionen. Dank moderner Headless-Technologie sind Front- und Backend voneinander entkoppelt, was euch eine flexible, unabhängige Bearbeitung beider Bereiche ermöglicht. Daneben unterstützt Intershop PWAs (Progressive Web Apps) mit welchen ihr benutzerfreundliche Mobile Websites bereitstellt.

Vor allem leistungsstarke Unternehmen, Hersteller und Großhändler, die ihre Produkte und Services international vertreiben, können mit Intershop profitieren.

Was sind die Nachteile von Intershop

Die Einrichtung und Bedienbarkeit der Shoplösung ist mitunter komplex. Daneben bietet euch Intershop ein flexibles Kostenmodell, aber keine kostenlose Community-Version.

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SAP Commerce Cloud

Was ist die SAP Commerce Cloud?

SAP ist einer der Top Software-Anbieter Europas und einer der größten weltweit. Mit der SAP Commerce Cloud unterstützt der Softwareriese über 2500 Unternehmen quer über den Globus. Die schnittstellenbasierte SAP Commerce Cloud ist eine cloud-native E-Commerce-Plattform und Teil der SAP-CX-Suite, welche sich der Optimierung der Kundenerfahrung (Customer Experience) verschrieben hat.

Vorteile der SAP Commerce Cloud

Mit dem innovativen System verwaltet ihr euren Onlinehandel nahtlos über verschiedene Kanäle – egal ob B2B, B2C oder B2B2C. So stehen euch neben reinen B2B-Shops auch Optionen zum Direktvertrieb, zum Aufbau von Online-Marktplätzen und zur Abwicklung abonnementbasierter Verkaufsmodelle zur Verfügung. Grundstein ist eine moderne, leistungsstarke Technologie mit großem Funktionsumfang, die sich zudem gut in eure bestehende Systemlandschaft integrieren lässt. 

Die SAP Commerce Cloud richtet sich an Enterprises mit diversen Handelsanforderungen und Shopkonzepten. Sie eignen sich besonders für euch, wenn ihr bereits Lösungen der CX Suite nutzt.

Nachteile der SAP Commerce Cloud

Als Enterprise-Software ist die SAP Commerce Cloud mit höheren Anfangsinvestitionen verbunden, die sich jedoch in einem größeren Funktionsumfang widerspiegeln. Eine sinnvolle Evaluation eurer E-Commerce-Strategie und eueres Shopsystems hilft euch jedoch dabei Fehlinvestitionen zu vermeiden.

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Salesforce Commerce Cloud

Was ist die Salesforce Commerce Cloud?

Die Salesforce Commerce Cloud ist eine umfangreiche E-Commerce-Lösung, die mit gezielten Modalitäten sowohl für B2B- als auch für B2C-Unternehmen konzipiert ist. Als globaler Pionier im Bereich Cloud-Computing und SaaS bietet euch Salesforce eine Plattform, mit welcher ihr euer E-Business umfänglich verwaltet – Marken-, Kanal- und Marktübergreifend.

Vorteile der Salesforce Commerce Cloud

Salesforce weist langjährige Erfahrung im Bereich B2C auf. So überzeugt die B2C Commerce Cloud mit sehr guter Skalierbarkeit und maßgeschneiderten Nutzererfahrungen für eure Zielgruppe und euer Team. Sie gilt als leistungsstark und bietet euch dank PWA-Unterstützung die ideale Grundlage für Mobile Commerce. Daneben legt sie den Fokus auf KI-Unterstützung für die Optimierung eurer Conversion-Rate und Personalisierung.

Auch die Salesforce B2B Commerce Cloud stellt euch ein umfangreiches Funktionsportfolio zur Verfügung. Vor allem die speziellen B2B-Funktionen rund um Nachbestellmöglichkeiten oder individueller Preisgestaltung, wissen zu überzeugen. Dank Salesforce Quickstart Commerce könnt ihr zudem euren neuen Salesforce-Shop schnell realisieren.

Die Salesforce Commerce Cloud richtet sich vor allem an Unternehmen der Enterprise-Größe.

Nachteile der Salesforce Commerce Cloud

Die Salesforce Commerce Cloud gibt es in den Lizenzvarianten Starter, Growth und Plus. Als Enterprise-System könnte sie mit höheren Kosten als eine Einstiegslösung verbunden sein.

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commercetools

Was ist die commercetools?

commercetools bietet eine performante E-Commerce-Plattform für maßgeschneiderte B2B- und B2C- Einkaufserlebnisse. Sie verschreibt sich den MACH-Prinzipien, welche Microservices, API-first, Cloud-Technologie und eine Headless-Architektur vereinen. commercetools ist Teil der MACH-Alliance.

Vorteile von commercetools?

Dank MACH-Prinzipien verfügt commercetools über einige Stärken. Durch Microservices und zahlreiche Schnittstellen ist commercetools für euch sehr flexibel einsetzbar und skalierbar, mittels Headless- Architektur und das Cloud-Hosting leicht zu implementieren und anzupassen. commercetools fügt sich damit bestens in eure bestehende Systemlandschaft ein. Der Funktionsumfang ist vielfältig und reicht von einer breiten Unterstützung verschiedener Devices bis hin zum Support verschiedener Vertriebskanäle für performanten Multichannel-Commerce.

Alles in allem bietet euch commercetools eine moderne, skalierbare Lösung mit großem Spielraum für individuelle Anpassungen.

Nachteile von commercetools

Damit ihr von der leistungsfähigen, stabilen Infrastruktur profitiert, benötigt ihr eine hohe IT-Kompetenz im Unternehmen bzw. als Support.

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Adobe Commerce

Was ist Adobe Commerce

Adobe Commerce vereint als Teil der Adobe Experience Cloud leistungsstarke E-Commerce-Funktionalitäten mit einem umfassendem Digital-Experience-Management. Auf Basis des ehemaligen Magento 2 steht Adobe Commerce für nahtlose Erlebnisse bei optimaler Nutzerfreundlichkeit.

Vorteile von Adobe Commerce?

Adobe versteht sich als All-in-Cloud-Solution und bietet euch alle Funktionen für einen optimalen Omnichannel-Commerce für B2C und B2B – auch international. Zusätzlich steht nicht nur der Onlineshop, sondern die komplette Kauf- und Serviceerfahrung im Mittelpunkt. Die Usability ist hierbei nicht nur für eure Zielgruppe exzellent, sondern auch für euer Team. Adobe Commerce ist leicht für euch zu implementieren sowie anzupassen und hilft euch Workflows sowie Datenflüsse zu strukturieren.
Außerdem ist die nahtlose Anbindung an Amazon als größte Produktsuchmaschine der Welt hervorzuheben. Ebenso bietet euch der Adobe Marktplatz unzählige Erweiterungen auch über den klassischen Online-Verkaufsprozess hinaus.

Adobe eignet sich besonders für wachstumsorientierte Unternehmen der Enterprise-Klasse, die bereits international ausgerichtete Projekte verfolgen bzw. verfolgen wollen. Es bietet euch umfassende Möglichkeiten euer Unternehmen auch in fremden Märkten zu platzieren.

Nachteile von Adobe Commerce?

Dieses umfangreiche Enterprise-System profitiert von hohen IT-Kompetenzen eures Unternehmens bzw. vom professionellen Support einer Digitalagentur.

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Darum braucht ihr ein neues Shopsystem

Euer Shopsystem ist absolut zentral für euren E-Commerce. Es muss im Einklang mit eurer E-Commerce-Strategie stehen und der bereits – zum Teil seit Jahrzehnten – gewachsenen Systemlandschaft. Dabei geht es um die Frage, ob eure Systemlandschaft und E-Commerce-Strategie noch zu einem zukunftsorientierten und nachhaltigen Unternehmenswachstum beitragen.
Setzt ihr beispielsweise

  • auf individuelle Eigenentwicklungen (Greenfield)berücksichtigt ihr bereits bestehenden Code (Brownfield),
  • wollt ihr euer System lokal (On-premises)State-of-the-Art in einer Cloud-Umgebung betreiben,
  • soll euer System KI-Ready sein

Die konkreten Gründe für ein neues Shopsystem sind dabei häufig:

  • Fehlende Update-Möglichkeiten:

    Ist euer Shopsystem anpassbar, wenn sich eure Geschäftsstrategie oder Systemlandschaft ändern oder ist euer System von einem End-of-Support betroffen? Neben Funktionalität und Wettbewerbsfähigkeit muss auch aus Gründen der Sicherheit euer Shopsystem stets aktuell und aktualisierbar sein.

  • Mangelnde Skalierbarkeit:

    Euer Business wächst und wächst, doch neben der Freude treten die ersten Wachstumsschmerzen auf? Am Anfang der eigenen E-Commerce-Reise reicht oft noch eine Einsteigerlösung. Mit dem Umsatz wachsen jedoch auch die Anforderungen an euer Shopsystem, Bereiche wie Internationalisierung (z. B. verschiedene Währungen, Sprachen, Steuersysteme und mehr abzubilden) oder neue Geschäftsfelder wie B2C oder D2C zu bedienen. Ein Systemwechsel auf eine Enterprise-Lösung kann hier der richtige Schritt sein.

  • Unzureichende Kompatibilität

    Ist euer Shopsystem mit neuen Lösungen eurer Systemlandschaft nicht mehr kompatibel? Oder habt ihr in der Shop-Auswahl nicht alle Faktoren betrachtet? Auch dann kann sich der Wechsel der Shopsoftware lohnen.
    Nur mit dem passenden Shopsystem stellt ihr den Erfolg eures Unternehmens sicher. 

Diese Funktionen braucht euer neues Shopsystem

Bei der Erstellung eures neuen Onlineshops ist die Funktionalität essenziell, um die Bedürfnisse eurer Zielgruppe zu erfüllen. Die einzelnen E-Commerce-Softwares variieren zum Teil stark in ihrer Funktionalität. Dennoch gibt es wesentliche Funktionen, die euer neues Shopsystem erfüllen sollte:

Essenzielle Commerce-Funktionen

Euer Shop bzw. eure E-Commerce-Software muss für eure Zielgruppe und euer Team nützlich und nutzbar sein. Daher ist eine intuitive Navigation durch die Produktpalette ein Must-have. Wenn ein Produkt nicht sofort auffindbar ist, hilft Product Discovery und interne Produktsuchmaschinen euren Kunden. Daneben muss euer neuer Shop verschiedene Bezahlsysteme abbilden. Diese sollten sich an den Präferenzen eurer Zielgruppe orientieren. Zu guter Letzt sollte ein Warenwirtschaftssystem integrierbar sein, um eure Nachbestellungen effizient zu verwalten und die Lagerbestände zu monitoren.

Produktdatenmanagement

Euer neuer Shop sollte in der Lage sein die Daten eurer Produkte optimal zu verwalten. Dafür braucht er ein smartes Attributmanagement sowie die Fähigkeit unterschiedliche Produkttypen abzubilden.

Multichannel-Funktionen

Mit Multichannel-Funktionen könnt ihr euren Kunden über verschiedene Kanäle wie Web, App oder Soziale Medien erreichen und dabei auf jedem Kanal ein kohärentes Einkaufserlebnis erzeugen. Da immer mehr User via Smartphones und anderer Devices einkaufen, haben vor allem mobilfreundliche Apps und Websites Priorität. Dabei müsst ihr sicherstellen, dass eure E-Commerce-Plattform reibungslos funktioniert – unabhängig vom Endgerät.

SEO-freundliche Marketing- und Content-Funktionen

Bietet euer neuer Shop Content-Management-Funktionen wie Website Builders oder Schnittstellen, mit denen ihr Content auf verschiedenen Marktplätzen oder Produktsuchmaschinen platzieren könnt? Wie verhält es sich mit Möglichkeiten zur zielgruppenspezifischen Personalisierung von Content und Produktempfehlungen? Dabei stehen Nutzer- und SEO-Freundlichkeit an erster Stelle, um euren neuen Shop möglichst gut in den Suchergebnissen für relevante Keywords zu platzieren.

Shopsysteme: Die wichtigsten Vergleichskriterien

Ein umfassender Shopsystem-Vergleich braucht natürlich die passenden Vergleichskriterien. Mit ihnen stellt ihr sicher, dass das ausgewählte System perfekt auf eure und die Bedürfnisse eurer Zielgruppe ausgerichtet ist. Eine sorgfältige Auswahl eurer Bewertungsfaktoren stellt die Weichen für euren Unternehmenserfolg und sichert euer Bestehen in der digitalen Handelswelt.
Folgende Kriterien solltet ihr bei der Bewertung potenzieller Shopsysteme für euch nutzen:

Technologie

  • Wie kompatibel ist das Shopsystem mit eurer bestehenden Systemlandschaft?
  • Wie gut ist der technologische Unterbau, wie skalierbar bzw. performant ist die Software?
  • Wie leicht sind Drittsysteme integrierbar?
  • Wie schnell könnt ihr auf Marktveränderungen reagieren?
  • Wie viel Know-how benötigt euer IT-Team für die Implementierung und den Betrieb?

Nutzerfreundlichkeit bzw. Usability

  • Wie nutzerfreundlich ist das System für eure Zielgruppe?
  • Wie intuitiv ist die Benutzeroberfläche für euer Team?

Funktionsumfang

  • Bietet euch das Shopsystem die Funktionen und Features, welche ihr, eure Zielgruppe und euer Team brauchen?
  • Könnt ihr mit den Funktionen des Shopsystems eure Geschäftsstrategie verwirklichen?
  • Ist das Shopsystem auf euer Geschäftsfeld (beispielsweise B2B) spezialisiert?

Anbieter

  • Sind die Dienstleistungen des Systemanbieters in eurem Zielmarkt verfügbar?
  • In welchen Ländern ist der Anbieter aktiv?
  • Wie viele zertifizierte Partner hat der Systemanbieter?
  • Wie viel Erfahrung und Expertise soll der Anbieter haben?
  • Wie viele Live-Shops soll der Anbieter betreiben?
  • Soll der Anbieter einen Branchenfokus haben bzw. spezifische Expertise für eure Zielbranche?
  • Wie viele Developer hat der Systemanbieter?
  • Welches Wachstumspotenzial weist der Systemanbieter auf?

Kosten

  • Wie hoch sind Lizenz- bzw. Mietkosten, wie hoch die Projekt- bzw. Betriebskosten?
  • Wie lang ist die Vertragsdauer?

 

Die verschiedenen Arten von E-Commerce-Shops

Es existieren verschiedene Arten von Shopsystemen, die jeweils unterschiedliche Vorteile bieten – je nachdem welche Anforderungen euer Unternehmen hat und welches Geschäftsmodell ihr verfolgt. Grundlegend könnt ihr Shopsysteme in Software-as-a-Service (SaaS), Open-Source- und Enterprise-Lösungen einteilen.

SaaS – agile Cloud-Lösungen

Bei SaaS stellen Anbieter Softwarelösungen in der Cloud bereit. Ihr braucht lediglich einen Internetbrowser, um darauf zuzugreifen. Anwendungen und Dienste nutzt ihr nach Bedarf, was eine hervorragende Skalierbarkeit erlaubt. Dafür weisen SaaS-Plattformen eine breite Palette an integrierten Funktionen auf. Sie überzeugen mit einem erprobten Backend und standardisierten Frontend-Funktionen. Zusätzlich gewährleisten regelmäßige Updates die Sicherheit und Leistung eurer Commerce-Plattform.

SaaS-Lösungen sind hervorragend für euch geeignet, wenn ihr keine große IT-Abteilung im Unternehmen habt, eine schnelle Einrichtung benötigt oder niedrige Anfangsinvestitionen tätigen möchtet. Generell könnt ihr dank Abo-Modell eure laufenden Kosten gut kalkulieren und spart dank Cloudbetrieb teure Hardware- und Wartungskosten.

Open-Source-Shopsysteme – volle Flexibilität und Anpassbarkeit

Open-Source-Shopsysteme erlauben euch die freie Verwendung, Modifizierung und Weiterentwicklung des Quellcodes. Deshalb sind sie äußerst flexibel und anpassbar, sodass ihr eure E-Commerce-Plattform individuell erweitern und gestalten könnt. Das eignet sich besonders gut für die Einbindung in eine bereits existierende, diverse Systemlandschaft. Oft verfügen Open-Source-Lösungen über eine große Community an Entwicklerinnen und Entwicklern, die euch beispielsweise mit vorgefertigten Plug-ins unterstützen.

Die enorme Freiheit mündet jedoch in einem deutlich höheren IT- und Entwicklungsaufwand. Open-Source-Systeme sind vor allem für euch geeignet, wenn ihr spezifische Anforderungen und die nötigen IT-Ressourcen für Wartung und Entwicklung im Unternehmen habt.

Enterprise-Lösungen – das Rundum-Sorglos-Paket

Enterprise-Lösungen können der nächste Schritt in euerer Unternehmensentwicklung sein. Hierbei handelt es sich um vollumfängliche Komplettlösungen, welche euch eine umfassende Palette an Funktionen bieten inklusive einer hervorragenden Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit. So könnt ihr mit Enterprise-Lösungen große Traffic- und Bestellvolumina verarbeiten – bei einer ausgezeichneten Nutzerfreundlichkeit sowohl im Front- als auch im Backend.

Wächst euer bestehender Shop nicht (mehr) mit eurem Unternehmen mit? Dann sind Enterprise-Lösungen besonders sinnvoll für euch. Jedoch müsst ihr dafür ein größeres Budget für euer E-Commerce-System einplanen. Jedoch müsst ihr dafür ein größeres Budget für euer E-Commerce-System einplanen. Seht es aber als Investition, um euren E-Commerce zukunftsfähig aufzustellen.

Shopsystem migrieren und einrichten – so geht ihr vor

Nachdem ihr den Vergleich und die Auswahl des passenden neuen Shopsystems hinter euch gebracht habt, folgt der Wechsel auf euer neues Shopsystem.

Beachte, dass dieser Vorgang komplex ist und professioneller Support nicht nur bei der System-Auswahl, sondern auch bei der Implementierung bzw. Migration sinnvoll ist.

Für die Systemmigration ist wichtig, dass ihr die vorhandenen Daten sorgfältig analysiert und entscheidet, welche Informationen ihr in das neue System übertragen wollt. Grundlage dafür ist eine durchdachte Datenstrategie, die dazu beitragen kann, Betriebsunterbrechungen zu minimieren und den Übergang für die Nutzer so reibungslos wie möglich zu gestalten.

Während des Migrationsprozesses ist es wichtig, die Datenintegrität zu wahren und sicherzustellen, dass ihr sämtliche relevanten Daten wie beispielsweise Kundendaten oder Produktkataloge überträgt. Selbiges gilt für Dokumente und Daten im Shop. Damit vermeidet ihr z. B., dass sich Kunden im neuen Shopsystem erneut registrieren müssen. Die Datenmigration ist somit der wichtigste Punkt eures Migrationsprozesses.

Tipp: Die Migration eures Shopsystems ist auch der ideale Zeitpunkt, um nochmal eure Datenqualität zu evaluieren und ggf. eure Daten zu bereinigen. Mehr erfahrt ihr in unserer Business-Intelligence-Beratung.

Beachtet zudem, dass sich durch das neue Shopsystem eure URLs für eure Produkte ändern können. Vermeide daher unerreichbare Seiten, 404-Meldungen und Verluste eurer Rankingpositionen für Google und Co., indem ihr 301-Weiterleitungen bzw. Redirects von den alten auf die neuen URLs einrichtet.

Migration und Einrichtung können je nach individuellen Anforderungen, der Systemlandschaft und dem neuen Shopsystem eine echte Herausforderung sein. So solltet ihr genug Zeit, Ressourcen und auch die professionelle Unterstützung einer Digitalagentur in Betracht ziehen.

 

Fazit – darauf ist zu achten

Die Wahl des richtigen Shopsystems ist ein kritischer Schritt für den Erfolg eures E-Business und damit eures Unternehmens insgesamt. Bei der Auswahl des Shopsystems gilt es, die Bedürfnisse und Anforderungen eures Unternehmens zu evaluieren und gegenüber der Shopauswahl zu priorisieren. Wähle das System, was am besten zu euch passt. Dabei solltet ihr sowohl aktuelle als auch zukünftige Geschäftsziele im Blick behalten.
Die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Digitalisierungspartner kann euch hierbei helfen, eine auf eure Anforderungen zugeschnittene Strategie zu entwickeln und das passende Shopsystem auszuwählen.
Dabei gilt es sich den Veränderungen und der Transformationen der modernen Zeit zu stellen. Getreu dem Motto: Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen.

 

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E-Commerce-Software auswählen WhitepaperIn unserem Whitepaper »E-Commerce-Software Auswählen – Anbieter und Technologien im Vergleich« werden acht der größten Software-Anbieter für wachsende Unternehmen und Enterprises vorgestellt. Die Shop-Systeme sind dort in Hinblick auf Funktionalität, Usability, Integration, Kunden- und Projektscope sowie Kosten evaluiert. Auf einem Blick könnt ihr dir Ergebnisse in übersichtlichen Grafiken einsehen. Außerdem gibt es einen Fragenkatalog und die dotSource Vendor-Matrix, die euch bei der Auswahl eures Systems helfen. 

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