Jena bewirbt sich mit jzet! um Zukunftszentrum [Netzfund der Woche]

Jena jzet! Zumkunftszentrum
Quelle: jenaparadies.de

Transformationen begleiten uns tagtäglich. Man kann sie schlecht abgrenzen und in einen Rahmen packen. Dennoch ist es wichtig, einen Raum für Transformationen zu schaffen. Mit der Bewerbung um das »Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation« versucht die Stadt Jena, gemeinsam mit der Friedrich-Schiller-Universität und der Kampagne jzet! genau diesen zu schaffen! Und weil wir die Bewerbung mega cool und genau richtig finden, gibt’s jetzt einen Netzfund der besonderen Art.

Vergangenheit trifft Zukunft

Alles startete 2020, als die Kommission »30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit« vorschlug, ein Zukunftszentrum zu errichten. Das Ziel: Einen Ort schaffen, an dem die Erfahrungen und Errungenschaften der Menschen aus und in Ostdeutschland noch sichtbarer werden. Die gesellschaftlichen Umbrüche der damaligen Zeit sollen dabei sowohl aus künstlerischer Sicht als auch auf wissenschaftlicher Basis betrachtet werden.

Zusätzlich geht es auch um aktuelle europäische Thematiken, die durch den Austausch mit der breiten Öffentlichkeit besser vermittelt werden sollen, ganz bewusst im Osten Deutschlands.

Fast forward in den Mai 2022. Eine Arbeitsgruppe der Bundesregierung hat mittlerweile ein Konzept für das Zukunftszentrum erarbeitet und zum Beschluss eingereicht. Nachdem die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag ihr Go gegeben haben, waren alle Hürden genommen und der Wettbewerb um den Standort des Zentrums hatte begonnen.

Sieben Städte befinden sich nun im Bewerber-Lostopf. Darunter auch dotSource Gründungsstandort Jena. Und als schillernde Stadt, die Wissenschaft, Wirtschaft und ganz viel Geschichte vereint, ist dieser Schritt für die Stadt aber auch die ganze Region richtig und wichtig. So sieht das auch die thüringische Landesregierung in Erfurt und unterstützt die Bewerbung tatkräftig.

Jena als Hotspot der Transformation

Im mittleren Saaletal, umgeben von kleineren Bergen mit grünen Wäldern, hat die Stadt Jena einen ganz besonderen Charme. Eine belebte Innenstadt mit vielen jungen Menschen, schönen Geschäften und Cafés und obwohl Jena eine Großstadt ist, scheint alles immer um die Ecke zu sein.

Doch eins fällt auf: Überall treffen Tradition und Moderne aufeinander – und das in einer harmonischen Symbiose. Jena zeigt, wie Alt und Neu super Hand-in-Hand gehen können. Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Gebäude, teilweise ehemalige Fabrikräume der Zeiss AG, sind nun Shopping-Center, Büroflächen oder Teile der Friedrich-Schiller-Universität. Die, besonders bei Studierenden, beliebte Wagnergasse mit Gebäuden aus dem 9. Jahrhundert beherbergt nun viele Kneipen und Cafés.

Und Orte, die bereits Schiller, Goethe und Wagner besuchten, sind heute Begegnungsstätten für Menschen aus der ganzen Welt. Vielleicht macht gerade dieser Mix die Stadt Jena zu etwas ganz Besonderen. Wie passend wäre es da, diese Besonderheit aufzugreifen und mit dem Zukunftszentrum einen neuen Raum zu schaffen, an dem etwas aus der Vergangenheit Platz findet?

Genau das möchte die Kampagne jzet! erreichen. Sie möchte die Vergangenheit der Stadt würdigen, den Menschen die Möglichkeit schaffen, ihre eigene Geschichte zu erzählen und gemeinschaftlich in die Zukunft schauen.

 

 
 
 
 
 
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Wandel betrifft uns alle

Auch wir bei dotSource haben einige Geschichten über Transformationen zu erzählen, immerhin ist das unser Daily Business. Als Digitalagentur kennen wir die Herausforderung, die bei Veränderungen entstehen können. Doch natürlich kennen und haben wir alle auch unsere eigenen Transformationsgeschichten.

Seien es Geschichten über die Wendezeit, Geschichten über den Wechsel vom Studi-Leben ins Berufsleben oder Geschichten über die Veränderungen mit dem ersten Kind. Transformationen begleiten uns tagtäglich und viele dieser Veränderungen sind in Jena zu Hause. In einer jungen, lebendigen Stadt die immer offen für Veränderungen und den Wandel ist. In Jena liegt viel Vergangenheit, auch von uns, aber in Jena liegt auch viel Zukunft.

Nach der erfolgreichen Bewerbung heißt es jetzt aber erst einmal: abwarten. Die 15-köpfige, unabhängige Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft will bis Anfang nächsten Jahres eine Empfehlung für den besten Standort aussprechen. Dafür reisen sie im Herbst zu jedem Bewerber und schauen sich alles vor Ort an. Also falls ihr demnächst eine große Gruppe Menschen seht, die sich jede Ecke Jenas genau anschaut – immer schön freundlich lächeln und winken.

Wir drücken der Stadt Jena auf jeden Fall feste die Daumen und freuen uns jetzt schon auf die neuen Möglichkeiten, die dieses Zukunftszentrum bringen könnte.

Ihr wollt Jena auch unterstützen? Dann schaut bei Facebook und Instagram vorbei, folgt der Kampagne jzet! und erzählt eure eigenen Transformationsgeschichten.

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