Studie offenbart Produktsuche als Sorgenkind von US-Onlineshops [5 Lesetipps]

Verfasst am 4. August 2014 von .

Am Baymard Institute hat man sich dem Thema Suche in Onlineshops angenommen und zwölf typische Suchanfragen identifiziert.
Neben dieser Analyse offenbart die Studie düstere Zustände – selbst unter den Top-50 Onlineshops in den USA werden Standardsuchen nicht zufriedenstellend ausgeführt.
Im Einzelnen heißt das:
  • 84 Prozent der Shops können nicht mit zusätzlichen Attributen wie „günstig“ oder „hochwertig“ umgehen
  • 70 Prozent liefern nur zu den auf der Seite verwendeten Begriffen Ergebnisse, redundante Ausdrücke wie „Haartrockner“ vs. „Föhn“ werden nicht berücksichtigt
  • 60 Prozent unterstützen keine Symbole (“ vs. Zoll) oder Abkürzungen
  • 60 Prozent unterstützen keine thematischen Suchen wie „Frühjahrsmode“
  • 22 Prozent erlauben keine Suche nach abweichenden Farben, auch wenn das Produkt in mehreren Farben vorhanden ist
  • 18 Prozent tolerieren selbst kleinste Tippfehler nicht
  • 16 Prozent der Shops unterstützen keine Suchen nach Produktnamen, obwohl diese auf der Produktdetailseite vorhanden sind

Interessant wäre hierbei zu wissen, ob es bei deutschen Onlineshops besser aussieht. Jedenfalls muss sich bei diesen Ergebnissen niemand wundern, wenn Kunden lieber via Amazon und Google suchen (und kaufen).

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