EM 2016: E-Commerce, Fußball und Emotionen – Der offensive Dreizack zum Erfolg

Verfasst am 9. Juni 2016 von .
Quelle: Fotowerk / Fotolia

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Morgen werden tausende privilegierter Fans in Saint-Denis den ersten Anpfiff der UEFA EM 2016 vernehmen. Weitere Millionen auf der ganzen Welt werden ihre Fernseher einschalten oder mobiles Internet nutzen, um den ‘wahrscheinlich’ spannenden Wettkampf zu verfolgen. 24 Länder werden um den Sieg ringen, während auch viele Marken parallel dazu im Wettstreit liegen, um herauszufinden, wer Ruhm und Umsätze einheimst.

Durch Kampagnen aller Arten hat sich die Markenpräsenz im vergangenen Monat überall intensiviert; kaum überraschend natürlich auch im Netz. Wird E-Commerce zum Iniesta oder Müller der Marketingstrategien jener Brands, die sich entschieden haben, geschickt in diesen Kanal zu investieren?

Schießt euch kein Eigentor: Cloud-Hosting und Sizing von Hardware-Ressourcen

Noch steht der Wettkampf am Anfang. Trotzdem muss ich sagen, dass einige Marketing-Teams schon zum Kick-off in allerbestem Zustand erscheinen. So eröffneten beispielsweise Amazon France (45 Tage vor Beginn der Meisterschaft) und Otto eigens EM-2016-Shops. Selbst B2B-Player haben einen sicheren Platz in der Umkleide. Um nur ein Beispiel zu nennen: In einer Aktion mit Zebra bietet Würth seinen Kunden EM-Fanartikel an.

Apropos spezielle Kampagnen, Marketer müssen sich unbedingt der kurzen Reaktionszeit bewusst sein, mit der sie spielen. Fußballspiele sind zeitlich begrenzt, ihr Verlauf ist unvorhersehbar. Gute Planung und sogar Improvisation im richtigen Moment können Umsatz, Traffic und Resonanz erhöhen. Aktionen zur Halbzeit oder kurz vor einem Elfmeterschießen im Halbfinale bieten Mehrwert. Um den Erfolg einer solchen Kampagne zu sichern, müssen dennoch einige Umstände erwogen werden, wenn man nicht im Abseits stehen oder gar Kunden verlieren will.

Shopbetreiber sollten dafür sorgen, dass ihre Website sich nicht verlangsamt oder sogar komplett offline geht. Das wäre dramatisch, destruktiv und unprofessionell, außerdem wird der Traffic so zur Konkurrenz geleitet. Daher müssen sich Betreiber damit auseinandersetzen:

  • Lastspitzen einplanen – Es ist essenziell, die Website unter Spitzenlast reibungslos am Laufen zu halten. Wer seine Seite selbst hostet, muss für ausreichend Kapazität der Hardware-Ressourcen sorgen, das sogenannte Peak-Sizing.
  • Cloud-Hosting – Wer seinen Server in der Cloud hosten lässt, etwa bei Amazon Web Services (AWS) oder Google, sollte für vorhersehbare Lastspitzen zusätzliche Hardware-Ressourcen buchen.

Von der Digitalisierung beeinflusst

Außerdem möchte ich deutlich machen, in welchem Maße wir von der Digitalisierung beeinflusst werden. Es geht dabei nicht nur um Hosting, Spitzenlast und Trendthemen. Es sind auch die kleinen Details. So wird das traditionelle Panini Stickeralbum digital, um das lebendige Sammelerlebnis zu bereichern! Ja, ich meine es Ernst. Die Web-Anwendung, auch im App-Format, hat das gleiche Ziel wie ihr gedrucktes Pendant: die Sammlung zu vervollständigen und Sticker zu tauschen. Um mit dem Sammeln zu beginnen, muss man sich nur anmelden. Tausche Daten gegen Fan-Erlebnis. Pass dich an oder geh unter.

Eine weitere wichtige, mit der EM 2016 verbundene Aktivität ist der Ticketverkauf. Schätzungen zufolge werden knapp 2,5 Millionen Fans die Spiele vor Ort im Stadion verfolgen (1,1 Millionen mehr als 2012). Davon sind 1,5 Millionen ausländische Zuschauer, überwiegend aus England und Deutschland.

Die große Nachfrage nach Tickets sorgt für viel Aktivität im Online-Markt. Da ein Großteil der Tickets ausverkauft ist, wird der Online-Weiterverkauf zur Normalität und Ticket-Markplätze wie Ticketbis, das gerade erst von Ebay übernommen wurde, erleben einen Aufschwung.

Die Popularität dieser Seiten hat jedoch auch Bedenken hervorgerufen, da sie als Quelle für Betrug gelten. Um dem entgegenzuwirken, startete die UEFA einen Gegenangriff, indem sie eine eigene Wiederverkaufsplattform anbietet und gleichzeitig erklärt, dass illegale Resale-Websites mit allen verfügbaren Mitteln verfolgt werden. Diese Kampagne wurde auch über die sozialen Medien lanciert.

Das Fernsehen dominiert den Markt noch immer

In jedem Fall, ob im Fan-Park oder zu Hause, ist die Fußball-EM ein grenzüberschreitendes Ereignis, das die Aufmerksamkeit auf einige Marken, Spieler und Länder lenkt. Die Spiele werden live in mehr als 230 Gebiete auf der ganzen Welt übertragen (2012 waren es nur 200) und Branchenexperten rechnen mit 150 Millionen Zuschauern (im Vergleich zu 120 Millionen im Jahr 2012), die jedes Spiel live verfolgen. Statista zufolge schlägt das Fernsehen dabei das Internet um Längen. In Asien gibt es allerdings fast genauso viele Online-Zuschauer (45 Prozent) wie Analog-Liebhaber.

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Worauf wettet ihr?

Streng genommen wird diese Meisterschaft in sportlicher Hinsicht schwer zu gewinnen sein, schließlich gibt es hier keine wirklich sichere Wette. Vielmehr herrscht ein gewisses Gleichgewicht vor, genauso wie Unsicherheit, da viele Nationalmannschaften durch Neuzugänge und das Ausscheiden einiger Fußball-Legenden gerade eine Umbruchphase durchlaufen. Viele Buchmacher sehen Frankreich als den größten Favoriten, gefolgt von Deutschland und Spanien.

Es wird sich zeigen, wer auf dem Rasen die Nase vorn hat und wer die Digital-Landschaft dominiert. Profit und Emotionen sind garantiert. Inspiration ist gefragt. Genauso wie ein Sieger. Viel Erfolg und genießt den Fußballzauber!

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