Internet of Things – Customer-Experience und Nachhaltigkeit fördern [5 Lesetipps]

Verfasst am 27. Juni 2016 von .

Source: pexels.com

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Das Internet of Things – kurz IoT – vernetzt nicht nur smarte Geräte, sondern kann außerdem dabei helfen, die eigenen Prozesse zu optimieren und die Ressourcenauslastung zu verbessern. Ein vernetztes Kundenerlebnis zu bieten kann darüber hinaus Kosten reduzieren, die Effizienz erhöhen und Zusammenarbeit fördern. Der Einsatz typischer physischer Assets mit Sensoren, die Daten in Echtzeit übermitteln, verarbeiten und austauschen, nimmt über alle Branchen hinweg rapide zu. Das Internet der Dinge hat als zentrales Paradigma der digitalen Transformation das Potenzial, beides neu zu definieren – Unternehmen und das Leben der Menschen.

IoT – Optimiertes Kundenerlebnis

Eine Untersuchung von Gartner Inc. prognostiziert, dass in diesem Jahr weltweit 6,4 Milliarden vernetzte “Dinge” genutzt werden, was im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung von 30 Prozent bedeutet. Bis 2020 rechnet das Unternehmen mit 20,8 Milliarden vernetzten “Dingen”. Die Interaktion mehrerer Sensoren, mobiler Endgeräte und intelligenter Maschinen generiert einen wertvollen Datenwust, der notwendigerweise in Echtzeit synthetisiert, analysiert und integriert werden muss, um relevante Prozesse zu unterstützen und Entscheidungen zu optimieren.

Organisationen, die ihre IT- und Geschäftsstrategien auf das Internet der Dinge ausrichten, werden sich damit erhebliche Wettbewerbsvorteile verschaffen. Vor allem der Service-Sektor hat die Nase vorn, wenn es darum geht, IoT-fähige Technologien zu integrieren, um die Customer-Experience zu verbessern.

Tatsächlich planen 63 Prozent der im IoT Report von Schneider Electric befragten Entscheidungsträger, das Internet der Dinge einzusetzen, um die Analyse des Kundenverhaltens und das Serviceniveau zu verbessern und damit die Kundenzufriedenheit zu steigern.

Smarte Städte

Außerdem könnten in Zukunft smarte Städte das menschliche Leben grundlegend revolutionieren und digitalisieren. Städte, die voll mit Sensoren ausgestattet und durch eine cloudbasierte Plattform vernetzt sind, um neue Möglichkeiten des Transports, der Versorgung und der Zusammenarbeit zu eröffnen und Probleme durch Antizipation zu lösen. Beispielsweise kann dieses Netzwerk von Sensoren dabei helfen, durch die Bereitstellung von Echtzeit-Informationen den Grad von Verschmutzung, Lärm, Verkehr und Parkmöglichkeiten zu überwachen, und somit Behörden und Menschen dabei unterstützen, schnell und effektiv auf jedes Ereignis zu reagieren.

Smarte Städte könnten auch einfacher und unterhaltsamer zu entdecken sein. Stadtbüros, Unternehmen und andere Einrichtungen können Daten für eine Mobile-First-Cloudplattform bereitstellen, wodurch Drittsystem-Entwickler die Möglichkeit haben, smarte Reise-Apps zu konzipieren. Derzeit wird eine solche Plattform in Amsterdam beworben.

Nachhaltigkeit

Wie bereits erwähnt, besteht ein Hauptnutzen des Internet of Things in dessen Potenzial, Umweltbelange im Hinblick auf optimierte Ressourcenverteilung und –nutzung zu lösen. Die Studie von Schneider Electric nennt die bessere Ressourcenverteilung (20 Prozent), die verbesserte Sicherheit (18 Prozent) und den Wandel unserer Arbeits- und Lebensgewohnheiten (16 Prozent) zum Besseren als die Top-Drei-Vorteile des IoT.

In diesem Zusammenhang erregt am Markt ein neuer papierbasierter Mikrochip Aufmerksamkeit, da er eine kostensparende und energieeffiziente Alternative zu Silikonchips darstellt. Mögliche Einsatzgebiete wären Chips zur Radiofrequenz-Identifikation (RFID) für den Transport oder die Bestandsverwaltung und selbstaktualisierende Tickets, Visitenkarten und Lebensmitteletiketten.

Weiterhin könnten transparente Zellulose-Mikrochips automatisch die Jalousien herunterfahren, wenn zu viel Sonnenlicht durch das Fenster eindringt und das Haus unnötig aufheizt. Sie könnten uns sogar informieren, wenn sich unser Erdbeerjoghurt dem Verfallsdatum nähert. Samsung hat diese Technologie bereits gekauft, um sie in das interaktive Showcase-Setup an öffentlichen Plätzen, in Shops und Schaufenstern zu integrieren.

Fazit

Letztendlich sind Smartphones ein wichtiger Katalysator für aktuelle und zukünftige Entwicklungen des Internet of Things. Unter anderem können Check-in-, Check-out- und Payment-Prozesse komplett automatisiert, vereinfacht und beschleunigt werden und somit letztendlich Geschäftsmodelle neu definieren. Dennoch besteht die Grundlage für eine nutzbringende Verwendung des IoT auf dem Weg in eine smarte Welt darin, in eine zeitgemäße und zukunftsfähige IT-Infrastruktur und somit auch in qualifiziertes Personal zu investieren, um sich die digitale Transformation zunutze zu machen.

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