High-Performance-Commerce: In den Daten liegt die Macht

Verfasst am 16. Mai 2017 von .

Quelle: fotolia

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Die Optimierungspotentiale digitaler Handelssysteme sind enorm. Kurze Ladezeiten, hervorragende Usability, Dynamic Pricing, verschiedene Zahlungs- sowie Lieferoptionen und Responsive Design sollen Kunden zum Kauf animieren. Im Backend lassen sich Daten-Import- und -Bearbeitungsprozesse optimieren und beschleunigen, um aktuelle Informationen auf allen Kanälen zu gewährleisten.
 
Das ist nötig, denn erfolgreicher E-Commerce erzeugt heutzutage beeindruckende Kennzahlen. Mehrere Zehntausend bis hin zu einigen Millionen verwalteter Produkte. Mehrere Tausend paralleler Nutzer, die gleichzeitige Bestellungen im Sekundentakt auslösen. Das allein stellt schon eine enorme Herausforderung an Soft- und Hardware dar, deren Performance zu keinem Zeitpunkt leiden darf.
 
High-Performance-Commerce zeichnet sich aber nicht nur durch beeindruckende Kennzahlen aus. In erster Linie ist er datengetrieben. Das bedeutet jedoch nicht, nur den Datenaustausch innerhalb der Systemlandschaft, zwischen ERP-, PIM-, CMS-, CRM-, Shop-, Marketing- sowie Warenwirtschaftssystem zu steuern und Drittsysteme anbinden und austauschen zu können.

Produktion und Handel automatisieren

Wichtiger ist es, aus der Menge an Daten automatisiert Services mit Mehrwert für den Kunden zu erzeugen. Beispielsweise durch die Anpassung der vorgeschlagenen Produkte auf Grund seines bisherigen Verhaltens im Shop. In Echtzeit und verknüpft mit CRM-Daten seiner bisherigen Shopbesuche, egal ob via Desktop, Mobile, App oder in einer Filiale.

Omnichannel-Personalisierung und Marketing-Automation lauten die Buzzworte, mit denen fesselnde individuelle Einkaufserlebnisse für die Kunden gestaltet werden. Stichwort: Leadscoring. Je mehr Daten CRM- und Analytics-Systeme über den Kunden sammeln, verknüpfen und bewerten, desto zielgenauer können Marketingmaßnahmen ausgespielt und ihre Wirksamkeit vorhergesagt und kontrolliert werden.

Im B2B finden sich Ansätze von High-Performance-Commerce in den Self-Service-Portalen der Hersteller, Händler und Dienstleister. CRM-basiert übernehmen Algorithmen nun die Arbeit des Direktvertriebs und ordnen beispielsweise Rabattgruppen auf Grund der Kaufhistorie zu oder empfehlen passende Alternativprodukte. Mit Hilfe von Punchout-Katalogen können B2B-Einkäufer diese Vorteile sogar nutzen, ohne ihr eigenes Bestellsystem verlassen zu müssen.

Softwarehersteller und Digitalagenturen sind die Treiber der Datenverwertung, um Conversion-Rates zu optimieren und Kaufabbrüche zu verhindern. Die Technik ist schon längst bereit für High-Performance-Commerce. Die Unternehmen sind es jedoch häufig nicht, denn vor einer Systemarchitektur, die es Händlern und Herstellern ermöglicht, ihre Wachstumsambitionen zu realisieren, bedarf es exzellenter organisatorischer Prozesse und einer passenden High-Performance-Commerce-Strategie.

Daten nicht länger ungenutzt lassen

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