Content-Commerce: Welche Rollen sollten CMS und Shopsystem einnehmen?

Verfasst am 19. Juli 2018 von .
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Um Content-Commerce nicht nur inhaltlich, sondern auch systemseitig optimal umzusetzen, braucht es die richtige Technologie. Die Vielfalt an Anbietern sowie deren Funktionen und Konditionen macht es vielen Unternehmen schwer, die Entscheidung für das ideale Content-Management- oder Shopsystem zu treffen. Unter dem Aspekt Content-Commerce wird diese Komplexität sogar noch verstärkt. Es muss nicht nur entschieden werden, welches die passenden Einzelsysteme sind, sondern auch, wie man Content-Management- und E-Commerce Landschaften einfach und effizient vereint.

Lieber individuell als schnell

Viele Shopsysteme bieten CMS­ Funktionalitäten out-of -the-box oder durch ergänzende Plugins. Dieser Ansatz ist zwar zeitsparender, liefert aber nur einen geringen Leistungsumfang, da das CMS nicht eigenständig ist.

Laut einer Studie von Forrester Research und Commercetools haben sich derzeit 40 Prozent der befragten Unternehmen für einen Ansatz entschieden, bei dem das E-Commerce-System die Führung übernimmt, 40 Prozent setzen auf eine hybride Lösung und nur 18 Prozent haben das CMS als führende Lösung gewählt. Welche Variante die richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und sollte von jedem Unternehmen individuell entschieden werden.

Vor- und Nachteile CMS/E-Commerce-led,/Side-by-Side aktualisiert

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Zentrale Faktoren sind zum Beispiel die Branche des Unternehmens, welche Systeme bereits in die Digital-Strategie integriert wurden und worauf der Content-Commerce Ansatz auf lange Sicht abzielen soll. Ein Beispiel aus unseren Erfahrungen mit einem renommierten Kunden des B2C-Bereichs soll dies im Folgenden veranschaulichen.

Nahtlose Einkaufserlebnisse dank eng verzahnter Systeme

Sowohl die Home & Living– als auch die Food-Branche erleben bereits seit einiger Zeit einen Aufschwung in der Online-Welt. Wir möchten uns immer gesünder und bewusster ernähren und suchen im Netz vermehrt nach Inspirationen und Anleitungen, wie wir dies umsetzen können. Dieser Tatsache sind sich natürlich auch Marken, Händler und Hersteller bewusst, die die nötigen Koch-Utensilien in ihren Shops oder auf anderen Plattformen anbieten.

Einer unserer Kunden und deutscher Spezialist für hochwertige Töpfe, Pfannen und Messer liefert in seinem Webshop so praktische Tipps und anschauliche Tutorials rund um die Welt des Kochens. Dem Kunden werden dort handwerkliche Fertigkeiten und kreative Finessen, die für rundum gelungene Gerichte sorgen, vermittelt. In einer Rezepte-Rubrik findet man zudem anschauliche Schritt für Schritt Anleitungen für kreative Leckereien und noch mehr Inspirationen in der Küche.

Der Content-Commerce-Ansatz, den wir gemeinsam mit dem Spezialist für Küchen-Utensilien umgesetzt haben, bietet Nutzern nun die besten Voraussetzungen für einen optimalen und nahtlosen Online-Einkauf. Dafür war es nötig, die Rollen der Systeme genauer unter die Lupe zu nehmen. Zu Beginn des Projekts war das CMS das führende System. Dies hatte jedoch den Nachteil, dass Shop-Aktionen wie: Warenkorb, Checkout, Registrierungsformulare und Währungen nachgebaut werden müssen, was nicht nur einen erheblichen zeitlichen, sondern auch kostenintensiven Aufwand nach sich zieht. Um dies zu vermeiden, bot sich eine Side-by-Side Lösung von CMS und Shopsystem an. Der Übergang von Shop- zu Markenwelt konnte so fließend und für den Kunden nicht spürbar gestaltet werden.

Um den Wechsel zwischen Content und Commerce – in unserem Fall also Rezeptideen auf der einen und die Möglichkeit, das passende Zubehör zu shoppen, auf der anderen Seite, nahtlos abzubilden, werden die Inhalte vom Content-Management-System TYP03 gepflegt und die Abbildung der Shopfunktionen durch das Shopsystem Magento geregelt. Beide Lösungen sind perfekt in die Systemlandschaft des Kochgeräte-Herstellers integriert und über Schnittstellen eng miteinander verzahnt. Das stellt für Endkunden nach außen eine einheitliche Präsentation sicher und ermöglicht zudem ein nahtloses Einkaufserlebnis.

CMS und Shopsystem Seite an Seite

Dieses Beispiel zeigt, dass eine Kombination aus Shopsystem und CMS die zukunftsorientierte Lösung sein kann. Wir stehen unserem Kunden sowohl bei der Weiterentwicklung seiner Content-Commerce-Plattform als auch bei der Erweiterung der Systemlandschaft zur Seite. Die Grenzen zwischen Content und Commerce sollen noch fließender gestaltet werden, damit auch der nächste große Meilenstein: Internationalisierung erfolgreich umgesetzt werden kann.

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