Blinkist – The hype is real [Netzfund]

Blinkist - The hype is real
Quelle: Unsplash, Patrick Tomasso

Na, ist denn schon wieder Freitag? Tatsächlich. Habt ihr auch das Gefühl, die Zeit vergeht wie im Flug? Der Sommer ist fast vorbei, die Tage werden wieder kürzer und das Buch, das ihr euch ganz motiviert zu Beginn des Jahres gekauft habt, verstaubt schon wieder auf dem Nachttisch? Wenn es doch dafür eine Lösung gäbe. Irgendetwas, um sich trotz Zeitmangel Wissen anzueignen. Moment. Da war doch was. Blinkist heißt diese Lösung.

Blinkist – Long story short

Aus dem Namen selbst lässt sich die Bedeutung schon fast erahnen. Denn aus dem englischen blink, also Zwinkern, entstand der Name der App. Das Ziel war es, Inhalte von Sachbüchern innerhalb kürzester Zeit lesen zu können, quasi in a blink.

Die Idee kam den Gründern Holger Seim, Sebastian Klein, Tobias Balling und Niklas Jansen durch ihre Notizen aus Fachbüchern, die sie im Studium bereits miteinander teilten. Im stressigen Berufsalltag angekommen, halfen ihnen diese immer noch, um Informationen nachzuschlagen, ohne das Buch selbst erneut lesen zu müssen.

In ihrem Umfeld stießen die Gründer auf positives Feedback, als sie überlegten alle Kurzfassungen in einer App zu sammeln, um jedem den Zugriff zu ermöglichen. Somit gründeten sie bereits Ende 2012 in ihrer Wahlheimat Berlin das Start-up Blinkist. Mittlerweile werben sie damit, innerhalb von 15 Minuten den Inhalt eines Buches zu vermitteln und das sowohl im Text- als auch im Audioformat.

Blinkist – Jetzt erst recht!

Die App gibt es zwar schon seit knapp acht Jahren, doch von der drohenden Insolvenz hin zum Verkaufsschlager war es ein langer Weg. Zu Beginn setzte sich die Idee am Markt nicht durch und das Projekt drohte, zu scheitern. Doch die Gründer blieben hartnäckig und überstanden die Krise.

Mit dieser Erfahrung im Gepäck konnten sie auch der Pandemie entgegentreten und profitieren sogar von ihr. Sie beschlossen, die Krise als Chance zu sehen und nutzten die Gunst der Stunde für ein neues Feature: Seit März dieses Jahres können die Nutzer von Blinkist nicht nur auf Zusammenfassungen von Sachbüchern im Text- oder Audioformat zugreifen, sondern auch vollständige Hörbücher konsumieren. Das kam so gut an, dass sie mittlerweile über 15 Millionen Nutzer täglich verzeichnen.

Blinkist wurde zum Erfolg mit über 160 Mitarbeitern und mehr als 4000 Titeln in 27 verschiedenen Kategorien. Schön, auch mal positive News in dieser Zeit zu lesen und mit euch zu teilen.

In diesem Sinne, lest oder hört doch mal rein und habt ein schönes Wochenende!

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