Content-Commerce für hagebau: Wie man ein innovatives Delivery-Network mit Headless CMS und Produktdaten-Cloud entwickelt [Succes Story]

Content Commerce hagebau
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Alle sprechen von der Corona-Krise, von sinkenden Einnahmen, bedrohten Existenzen. Wenn es aber eine Branche gibt, die derzeit nicht leidet, sondern frohlockt, dann ist dies die Baubranche – vom Baumarkt bis zum Großbauunternehmen: Im ersten Halbjahr 2020 stieg der Umsatz, verglichen mit dem Vorjahr, um fast fünf Prozent. Für das gesamte Jahr erwartet der Verband der deutschen Bauindustrie ein Plus von 3,5 Prozent

Trotzdem sind auch für diese Branche innovative Digitalisierungs-Lösungen unerlässlich, um gestiegenen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Daher zeigen wir heute an einem Beispiel, wie man mit einem Delivery-Network die technischen Weichen für Content-Commerce stellt und mit starken Inhalten Kunden begeistert.

Content-Delivery-Network

Die hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe mbH & Co. KG zählt zu den größten Unternehmen Europas ihrer Branche: 1964 gegründet, besteht hagebau heute aus 360 rechtlich selbstständigen, mittelständischen Unternehmen im Fach- und Einzelhandel mit mehr als sechs Milliarden Euro Nettoumsatz insgesamt.

Es werden über 1.700 Standorte in Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Belgien, Spanien und Niederlande) und außerdem seit 2015 Onlineshops betrieben.

Hierfür ermöglicht es die hagebau Gruppe den Gesellschaftern, mit einer Multimandanten-Plattform auf Basis von SAP Commerce Gesellschaftern, E-Commerce zu betreiben und die Niederlassungen im Netz zu präsentieren. Aus der Zentrale werden zudem Content-Elemente für die Website-Inhalte bereitgestellt. Allerdings hatten längst nicht alle Gesellschafter SAP Commerce implementiert: Kleinere Baustoff-Fachhändler waren von den Content-Ressourcen ausgeschlossen. Das galt es zu ändern.

Content plus Produktinformationen

Mithilfe eines innovativen CMS-Systems und einer Cloud-Lösung wollte hagebau einen zentralen Inhaltsspeicher aufbauen, um so alle Gesellschafter mit Content – etwa zu Fliesen, Beton oder Kies – versorgen zu können. Mehr noch: Der Content sollte sich automatisiert mit den passenden Produktdaten verbinden lassen.

Die Lösung bot ein modernes Content-Delivery-Network mit einem Headless-CMS als Content-Management-System. Die Wahl fiel auf Contentful. Der Berliner Anbieter ist besonders schnittstellenbasiert und bietet durch den Headless-Ansatz die Möglichkeit für eine flexible Microservices-Architektur . Dank dieser Voraussetzungen ließ sich die Software problemlos in die hagebau-Systemlandschaft integrieren.

Die Produktdaten-Cloud wiederum wird mit AWS gehostet (Amazon Web Services). So kann das Delivery-Network der vielfältigen Aufgabe bestens gerecht werden, Sowohl SAP Commerce (der großen Gesellschafter) als auch WooCommerce mit Word-Press-Plugin (was die kleineren Gesellschafter nutzen) mit Content zu versorgen und sich zum Beispiel aus Informationen das Produktinformation-Management-Systems (PIM) zu speisen.

Content-Delivery & Customer-Centricity

Content Commerce hagebauDurch das Content-Delivery-Network mit Produktdaten-Cloud wird eine personalisierte Kundenansprache über alle Kanäle hinweg möglich, die die Customer-Experience nachhaltig verbessert und den Gesellschaftern mehr Reichweite und Sichtbarkeit verspricht. Außerdem werden die Mitarbeiter-Ressourcen geschont, weil für die Content-Pflege keine Programmierkenntnisse nötig sind.

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