UX Design Trends 2023: 5 Tipps wie euer Webauftritt mit guter User Experience und Usability überzeugt

UX Design Trends_2023
Quelle: NordWood Themes | unsplash

Technologie-Updates und Design-Trends gehen im Digital Business Hand in Hand. Neue Devices und Plattformen erfordern angepasst Interfaces und neue Funktionalitäten, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und um User mit eindrucksvollen Features zu überzeugen.

Neben personalisierten Erlebnissen gehören sprachgesteuerte Schnittstellen und emotionale Designelemente zu den Trends im neuen Jahr.

UXD Design Trends für 2023:

    1. Sprachassistenz
    2. AR- und VR-Technologien
    3. Visualisierung von Daten
    4. Moderner Minimalismus
    5. Emotional Design

UX Design Trends 2023: Neue Technologien und intuitive Nutzung

Durch neue Technologien und dem zunehmenden Wunsch der Verbraucherinnen und Verbraucher nach übersichtlichen Designs und intuitiver Navigation bieten sich 2023 für UX-Designerinnen und -Designer zahlreiche neue Trends. Fünf davon und konkrete Beispiele und Tipps aus der Praxis haben wir für euch zusammengestellt:

1. Sprachassistenz

Der technologische Fortschritt trägt dazu bei, dass sprachbasierte Interaktionen immer zuverlässiger werden und daher auch häufiger zum Einsatz kommen. Unter anderem erfordert die gestiegene Nachfrage nach Smartwatches, eine Weiterentwicklung sprachgesteuerter KI-Lösungen, da kleine Displays die manuelle Bedienung eher kompliziert machen. Sprachsteuerung hingegen ist einfach und erspart Anwenderinnen und Anwendern oftmals auch Zeit.

Wenn euer Unternehmen von sprachgesteuerten Schnittstellen profitieren möchte, solltet ihr bei der Umsetzung verschiedene Punkte berücksichtigen.

Zunächst ist es wichtig festzulegen, an welchen Touchpoints eure Zielgruppe überhaupt von sprachgesteuerten KI-Lösungen profitieren. Die Erstellung einer User Journey Map hilft euch dabei, konkrete Touchpoints zu identifizieren an denen, ihr euren Nutzerinnen und Nutzern mit Sprachsteuerung einen zusätzlichen Service bieten könnt.

Die Navigation eurer Webseite oder App sollte so konzipiert sein, dass die eingesprochenen Suchbegriffe zu treffsicheren und exakten Ergebnissen führen. Ein vorheriger User Research hilft zu verstehen, wie die Interaktion zwischen den Nutzerinnen und Nutzern und dem Sprachassistenten im Detail ablaufen würde und zeigt somit mögliche Optimierungspotenziale für euer Voice User Interface (VUI) auf.

Außerdem ist der Einsatz von Sprachsteuerung nur dann wirklich hilfreich, wenn die Schnittstelle auch schnell reagiert und die Ergebnisse auch wirklich zielführend sind. Fehler und lange Wartezeiten führen dazu, dass potenzielle Kundinnen und Kunden abspringen.

2. AR- und VR-Technologien

Augmented und Virtual Reality verknüpfen die Online- und Offline-Welt. Sie bieten Marken die Möglichkeit, ihre Produkte erlebbar zu machen und völlig neue Geschäftsmodelle auszuprobieren. 2023 werden immer mehr Unternehmen die Chance für sich nutzen.

Anwendungsbeispiele:

  • Mittels AR können Händler ihr Angebot interaktiv präsentieren. So können potenzielle Kundinnen und Kunden eine bessere Vorstellung von den Produkten bekommen und die Zahl der Fehlkäufe kann somit gesenkt werden. Die Möbelkette IKEA bietet zum Beispiel mit der Ikea Place App die Möglichkeit, maßstabsgetreue 3D-Modelle virtuell im eigenen zu Hause zu platzieren.
  • Auch bieten immer mehr Unternehmen der Fashionbranche ihren Webseitebesucherinnen und –besuchern die Möglichkeit, ihre Produkte online anzuprobieren. Eines der wohl bekanntesten Beispiele ist der Brillenanbieter Mr. Spex. Er bietet Kundinnen und Kunden den Service, Brillen virtuell anzuprobieren und erweitert somit seinen Kundenstamm maßgeblich.
  • Zusätzlich haben Messen, Hotels und andere Locations die Option, virtuelle Rundgänge anzubieten, ohne dass die Interessierten wirklich vor Ort sein müssen.

3. Visualisierung von Daten

Nicht nur für Unternehmen, sondern auch bei Usern selbst, spielen Daten zunehmen eine entscheidende Rolle. Sie machen komplexer Zusammenhänge leichter verständlich und helfen, Nutzerinnen und Nutzern dabei, Entscheidungen zu treffen. Damit dies aber wirklich möglich ist, müssen die Zahlen auf das Wesentliche reduziert werden und übersichtlich aufgearbeitet sein.

Das wohl bekannteste Beispiel für die Visualisierung von Daten liefert Spotify mit seinem jährlichen Jahresrückblick. Inzwischen freuen sich Musikliebhaberinnen und -liebhaber jedes Jahr auf die persönliche Übersicht und teilen diese begeistert auf den sozialen Netzwerken.

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Quelle: musconv.com

Allgemein eignet sich der Trend für Lifestyle-Branchen. So können beispielsweise Anbieter von Fitness-, Health- und Finanzapps ihren Usern einen wesentlichen Mehrwert bieten, wenn sie die Studiobesuche, gelaufene Kilometer oder den Kontostand übersichtlich aufbereiten, ohne dass diese benötigten Informationen lange zusammensuchen müssen.

Im E-Commerce dient die Visualisierung von Daten dem Cross- und Up-Selling. Indem abgebildet wird, was die Kundin oder der Kunde in letzter Zeit gekauft hat, kann ihr oder ihm auf Grundlage dessen beispielsweise ein Abo oder ähnliche Produkte angeboten werden.

4. Moderner Minimalismus

Minimalismus und lebhafte Farben schließen sich nicht aus. Denn der neue Minimalismus-Trend ergänzt einfach und intuitiv gestaltete mit bunten Designelementen, um User auf wichtige Inhalte aufmerksam zu machen.

Helle Oberflächen und der Verzicht auf starke Schattierungen tragen dazu bei, diese wesentlichen Funktionen in den Vordergrund zu stellen. Somit können Webseitenbesucherinnen und -besucher sich leicht zurechtfinden und sich an die Marke gewöhnen.

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Quelle: mobios.school

5. Emotional Design

Weg von Daten, hin zu mehr Emotionen. In der heutigen Welt, insbesondere in der digitalen muss alles messbar sein und stetig optimiert werden. Um messbar »bessere« Usererlebnisse aber überhaupt erst zu erreichen, sollten die Empfindungen der Nutzerinnen und Nutzer in den Fokus gerückt werden. UX-Designerinnen und -Designer versuchen bei diesem Gestaltungskonzept die User auf drei kognitiven Ebenen zu erreichen: der visuellen, der Verhaltens- und der Reflexionsebene.

Gut durchdachte Designs und ausgefeilte Details können, positive Assoziationen bei den Usern in Bezug auf die Marke und ihre Produkte hervorgerufen werden. Zum Beispiel kann der Einsatz von Retroelementen an besondere Erlebnisse erinnern und nostalgische Empfindungen hervorrufen10.

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Nicht jeder Trend passt zu jedem Unternehmen. Verschiedene Zielgruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse und Erwartungen an die Onlinepräsenz eines Unternehmens. User Research umfasst daher verschiedene Methoden, die euch dabei helfen, eure Kundinnen und Kunden besser zu verstehen und ihre Bedürfnisse im Designprozess zu fokussieren. A/B- und Usability-Test geben beispielsweise Aufschluss darüber, welche Designelemente bei den Usern besser ankommen und welche Features gegebenenfalls optimiert werden sollten.

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