Best Practice: 5 Tipps, um auf Facebook gemocht zu werden

Verfasst am 25. Februar 2011 von .

Die „Gefällt-mir-Option“ von Facebook ist lediglich eine technische Option. Das Entscheidende ist, was daraus gemacht wird:

Viralität adé

Wer sich fragt, wie der „Gefällt mir Button“ eingesetzt werden kann, sollte einen Blick auf den Onlineshop von Levis werfen. Gefällt einem User eine Jeans oder ein anderes Kleidungsstück, kann er dies über den „Gefällt-mir-Button“ zum Ausdruck bringen. Die Verbindung zu Facebook ist hier tief in den Shop integriert und unter anderem auch auf der Produktübersichtsseite zu finden.

Levis Online Shop

Wer glaubt Levis versucht hier hauptsächlich Jeans und andere Kleidungsstücke über das soziale Netzwerk zu verteilen, der irrt sich. Der virale Faktor spielt hier nur eine nebensächliche Rolle. Die Anzahl der Bewertungen von Usern stehen hier klar im Vordergrund und somit bezieht sich der Einsatz des Buttons eher auf den Shop selbst als auf das soziale Netzwerk. Eine weitere interessante Idee zum Thema Bewertungen habe ich hier vor einiger Zeit aufgeführt.

Woher kommen meine Freunde?

Die meisten Facebook User nutzen das soziale Netzwerk über den Activity Feed, so die Theorie von E-Commerce-Experten Jochen Krisch. Von diesem werden sie kaum auf die Fanpages eines Unternehmens aufmerksam. Dennoch gibt es eine Möglichkeit mit einem „Call to Action“ auf die eigene Fanpage zu navigieren.

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Nicht um Liebe betteln

Prinzipiell kann ein „Call to Action“ sehr nützlich sein. Trotz dessen sollten sich Marketer überlegen, was sie dem Kunden auf ihrer Fanpage bieten und wie sie ihre Kommunikation gestalten. John Eckman von Optaros führte in seinem Vortrag „With Friend Like These, Who Needs Revenue“ auf der Magento Imagine-Konferenz unter anderem dieses Beispiel an:

Urban Outfitters

Das Anpreisen von Angeboten ist zwar völlig legitim und es gibt auch einige erfolgreiche Beispiele, die ihre Angebote und Gewinnspiele auf Facebook auslagern, aber um ehrlich zu sein ist dies eine Strategie, die schon fast von jedem großen Versandhändler genutzt wird. Überall gibt es irgendwo Schnäppchen und Co. und die Frage ist hier: Hebe ich mich so von anderen Wettbewerbern ab?

Einen Mehrwert für Kunden schaffen

Der Trend geht hin zu Facebook als Serviceplattform. Der Computerhersteller Dell bietet zum Beispiel Produktreviews und Kundenmeinungen über Facebook an. User können hier direkt andere User nach ihrer Meinung zu bestimmten Dell-Produkten fragen.

Dell Fanpage Facebook

Eine schöne Idee die Facebook-Fanpage zu nutzen ist auch bei dem Filmlabel Arthaus zu sehen. Regelmäßig werden dort Fernsehtipps veröffentlicht und gleichzeitig wird ein Film zum Kauf angeboten. Die Idee dahinter ist, dass die Filmtipps weiterempfohlen werden, wer die Filme verpasst hat oder gleich noch einmal sehen möchte, kann sie dann über Arthaus erwerben.

arthaus fanpage facebook

Ideen, Ideen, Ideen…

Das wichtigste um auf Facebook „gemocht“ zu werden sind Ideen, die einen von der Masse abheben, denn trotz des großen Netzwerkpotenzial von Facebook und Co. werden Artikel oder Services von den Usern nicht ohne einen Mehrwert empfohlen.

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