Content ist King – auch für die Ohren! [5 Lesetipps]

Verfasst am 31. Juli 2017 von .
Quelle: pexels.com

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Der Aufstieg des Conversational Commerce als Ergebnis der steigenden Beliebtheit der sprachgesteuerten virtuellen Assistenten wie Amazon Echo oder Google Home und die weite Verbreitung von Messanger Apps in der täglichen Kommunikation verschaffen Sprache und Ton eine gute Basis, die Grundlage für Next Gen Interfaces zu werden – zu Lasten des Bildschirms. Spotify führt den Audio Markt an und Amazon Music ist die drittgrößte Musik-Streaming-Plattform weltweit.

Warum sollten Marken und Händler Audio ernsthaft für die Interaktion mit ihren bestehenden und potentiellen Kunden in Betracht ziehen?

  1. Ton ist immer und überall dabei

    Das Hörverhalten hat sich durch die verbesserte Technologie verändert. Die fortschrittliche Internetverbindung ermöglicht es Usern unterwegs ständig online zu sein, ohne zu viele Daten zu verbrauchen. Heutzutage unterstützt ein standardmäßiges Smartphone Full HD Videos und Ton. Mehr und mehr Leute laufen zu den Klängen ihrer auf sie abgestimmten Musik durch die Straßen, wie es zum Beispiel Spotify mit „My mixtapes“ promotet.

  2. Überzeugende und bindende Wirkung

    Die Kraft der Stimme ist enorm. Die Magie des Radios lässt sich auf genau diese große Überzeugungskraft der menschlichen Stimme zurückführen. An Klänge kann man sich leicht erinnern und sie erzeugen ein großartiges Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

  3. Hände frei
    Das Aufkommen der virtuellen Assistenten hat die Hände des Users befreit und hilft ihm so, verschiedene Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Zum Beispiel ist Alexa bereits in einigen neuen Automodellen integriert, was es dem Fahrer ermöglicht, Anweisungen zu geben und die Straße im Blick behalten.
  4. Der passende Sound für jede Stimmung und jeden Geschmack

    Die Personalisierung jedes Produktes und Services ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Marken und Händler nutzen jede verfügbare Technologie um ein erinnerungswürdiges und angepasstes Kundenerlebnis zu bieten. Spotifys Ansatz ist ein gutes Beispiel: Durch komplexe Algorithmen kann der Streaming-Provider aufbereitete Playlisten auswählen, die perfekt zum Geschmack des jeweiligen Users passen.

Welche Audio Formate haben das größte Potential für Unternehmen?

Wenn man all das bedenkt, kann man sagen, dass Audio-Marketing großes Potential hat, das E-Business durch innovative Formate zu verändern, die perfekt in das digitale und verknüpfte Ökosystem der Dinge passen.

Podcasts

In den USA haben 40 Prozent der Befragten schon mindestens einmal einen Podcast gehört, was einem Anstieg um 10 Prozent im Vergleich zu 2014 entspricht, und auch in Deutschland wächst die Popularität.

Warum sollten Unternehmen darüber nachdenken, einen Podcast zu veröffentlichen? Es eignet sich gut, um eine bessere Beziehung zum Publikum aufzubauen und eine treue Fangemeinde zu schaffen. Schon aufgrund seiner Beschaffenheit ist das Format sehr ansprechend, was dabei helfen kann, die Marke als Empfehlung in bestimmten Bereichen oder Fachgebieten zu positionieren.

Es ist wichtig zu wissen, dass der durchschnittliche Nutzer meistens den kompletten Kanal abonniert, was den Empfang der generierten Botschaften nahezu garantiert.

Außerdem ist es für kleinere Unternehmen, denen das Budget für professionelle Videos fehlt, eine gute Alternative, um mit ihrem Publikum in Verbindung zu treten.

Falls du die Premiere unseres neuen Formats „Digital Business Talk“ verpasst hast, hast du jetzt die Chance, das nachzuholen: zum Anhören oder Ansehen.

Marken-Playlists

Marken und Händler fangen an, ihre Kunden dazu zu ermutigen, Playlists zu erstellen, die das Gefühl und die Prinzipien der Marke widerspiegeln. In Deutschland hat der Pionier Hornbach mehrere Playlists bei Spotify erstellt, um das Gefühl der Verbundenheit zu stärken.

Auf der anderen Seite ermöglicht es die Marketing-Plattform POSmusic Marken, ihre eigenen Marken-Playlists oder Music Apps zu erstellen.

Hearables

Und schließlich Hearables, diese technische Spielerei, die es Usern nicht nur ermöglichen, smart Musik zu hören, wird gerade zum Hype und hat das Potential, Marketing durch immersive Erfahrungen auf ein neues Level zu bringen. Das Startup Doppler Labs experimentiert gerade mit seiner Technologie bei gut besuchten Sportevents.

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