Google Mobile First – Ladezeit wird Rankingfaktor

Verfasst am 20. Juni 2018 von .
Mobile First Cap

Quelle: dotSource

Seit März diesen Jahres hat Google das neue Zeitalter in seiner Suchmaschine eingeläutet. Mit einem weltweiten Marktanteil von etwa 79 Prozent aller Suchanfragen im Internet kann der US-Konzern praktisch allein die Spielregeln im SEO-Geschäft festlegen. Die neueste Regel lautet: Mobile First!

Dabei spielt nicht nur das bloße Vorhandensein einer mobilen Version der Website eine Rolle. Ab Juli 2018 möchte Google auch deren Geschwindigkeit als Rankingfaktor aufnehmen. Es heißt also: Schnell sein!

Mobile-First-Index – Was ist das?

Smartphones und Tablets haben unsere Welt verändert. In Deutschland sind mittlerweile etwa 81 Prozent (2017) der Menschen über 14 Jahren im Besitz eines Smartphones. Mit ihnen können wir im Prinzip ununterbrochen kommunizieren und Informationen recherchieren.

Deshalb ist es wenig verwunderlich, dass fast 60 Prozent der Suchanfragen an Google über mobile Endgeräte kommen. Klar: Google möchte jetzt darauf wertlegen, dass die Benutzer ihr gewünschtes Ergebnis bzw. Erlebnis bekommen. Das heißt also, die Treffer nach einer Suchanfrage sollten vor allem mobile optimiert sein, um den Großteil der Anfragen gerecht zu werden. Denn wer will sich schon mit Pitch-to-Zoom durch komplexe Websites hangeln?

Nach einer langen Testphase ging im März 2018 der Mobile-First-Index in den USA live und seit kurzem auch in Deutschland. Standardmäßig wird in Zukunft der GoogleBot nicht mehr die Desktop-Version zur Indexierung benutzen, sondern die mobile Website. Es verändert sich also auch die Suche am Desktop. Gibt es keine optimierte mobile Website, so kann es sein, dass auch Ergebnisse bei einer Suche am Desktop verändert werden, da Google die Inhalte der Seite nicht wahrnehmen kann.

Ist mein Auftritt mobile optimiert?

Diese Frage lässt sich schnell beantworten. Um seine Seite für den Mobile-First-Index „ready“ zu machen, benötigt man einen responsiven und für mobile Geräte optimierten Auftritt. Das Design muss eine einfache Nutzung auf mobilen Endgeräten beherrschen. Google selbst stellt einen Test auf Optimierung für Mobilgeräte zur Verfügung. Damit lässt sich genau sagen, ob man im Mobile-First-Index vertreten ist.

Schnell, Schneller – Page Speed für unterwegs

Beim Mobile-First-Index geht es darum, woher Google seine Daten für die Suche nimmt und wie die Seite von Google wahrgenommen wird. Diese Indexierung zahlt dabei nicht auf das Ranking ein. Dennoch gibt es ab Juli 2018 einen „alten neuen“ Rankingfaktor. Mit Google Page Speed möchte die Suchmaschine langsame mobile Webauftritte abstrafen. Wurde eine Website schlecht programmiert, Bilder viel zu groß eingefügt oder befinden sich die Daten auf einem zu trägen Server, dann kann es vorkommen, dass Seiten zu lange Ladezeiten haben.

Das ist schlecht für den Benutzer der Website, also gibt es auch schlechte Noten von Google. Dieses Rankingmerkmal war bisher nur für die Desktop-Suche wichtig. Aber wir wissen ja: Mobile First! Deshalb misst Google ab Juli die Geschwindigkeiten von mobilen Websites. Auch hier stellt Google ein passendes Tool für Seitenbetreiber bereit. Seid ihr schnell genug?

SEO im Mobile-Zeitalter

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