Microsoft, Yahoo, Google

msyago.pngMicrosoft braucht Reichweite im Internet. Yahoo ist das nächstliegende Ziel, um Google Herr zu werden. Google bläst zwar derzeit nur Zukunftsmusik (Wissensdatenbank, Energie, Umwelt, Telekommunikation…) aber dafür mächtig genug, um eines Tages vieles davon umzusetzen. Einige dieser Überlegungen würden eine Struktur wie zum Beispiel Yahoo zu nichts anderem als einen Content-Anbieter aus Webservices machen, der von Google als, sagen wir mal technischer Provider, abhängig wäre. Diese Szenario ist aber erst vorstellbar, wenn Google seine mobilen Services (Mobilfunknetze + W-Lan) ausgebaut hat.

Dieses Beispiel hat aber nur ohne Microsoft Relevanz. Denn plötzlich könnte nun ein umfassendes Produktportfolio zum Webservice-Anbieter Yahoo stoßen. Die Mitarbeiter von Yahoo sehen das Angebot als Katalysator für Veränderungen, auf die eine oder die andere Art und Weise. Das spart zum Beispiel Entwicklungsarbeit, was die Produktmanager und Entwickler bei Yahoo aber mit gemischten Gefühlen betrachten. Erstens hätten sie gern den Wettkampf über die Entwicklung eigener Produkte gekämpft und zweitens ist die Microsoft-Kultur unbeliebt. Ich verweise hier auf das Mini-Beispiel Microsofts Marktdurchdringung Internetexplorer Webbrowser, wobei sich jeder vorstellen kann, dass der heiß geliebte Internetexplorer nicht aus Gründen der Produkt-Qualität verbreitet ist.

Wenn diese Übernahme stattfindet, dann sicher nicht zugunsten des innovativen Internets.

Quelle: news.com

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