Eilmeldung: Aus für studiVZ-Chef Riecke

StudivzIn einer Pressemitteilung verkündete die Verlagsgruppe Holtzbrinck am heutigen Vormittag überraschend die Trennung von studiVZ-CEO Marcus Riecke.

Die Leitung bei studiVZ wird vorerst, der bisherige Vice President Sales, Dr. Clemens Riedl übernehmen.

Marcus Riecke verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung, so die Pressemitteilung. Ob Riecke nun entlassen wurde oder selbst das Handtuch warf, ist zurzeit noch unklar. Es scheint aber so zu sein, dass Riecke von Holtzbrinck wegen der schleppenden Vermarktung des sozialen Netzwerks gefeuert wurde. Weitere interessante Spekulationen über die möglichen Hintergründe von Rieckes Abgang findet ihr bei zweipunktnull.

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Banken-Rettungspaket: Jenaer Unternehmen reicht Verfassungsbeschwerde ein

Bis dato sah ich mich nicht veranlasst, dass derzeit die gesamte Medienlandschaft dominierende Thema Finanzkrise auch noch hier im Blog aufzugreifen. Doch nun steht auf einmal eine kleine IT-Firma aus der Nachbarschaft im Scheinwerfer- licht der medialen Berichterstattung zur Finanzkrise.

Am Sonntag hat Markus Franz, Geschäftsführer der Jenaer IT-Firma Sugoma KG, gegen das 500 Milliarden schwere Banken-Rettungspaket der Bundesregierung beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe per Eilantrag eine Verfassungsbeschwerde eingereicht. Nach Ansicht des Unternehmers verstößt das am Freitag verabschiedete Gesetz gegen das Grundrecht auf Gleichheit, weil es nur Unternehmen der Finanzbranche unterstütze. Das Rettungspaket habe zudem einen wesentlich größeren Umfang als der gesamte deutsche Bundeshaushalt.

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ACTA 2008: Social Commerce beeinflusst Kaufentscheidungen im Internet

Die repräsentative Umfrage der diesjährigen Allensbacher Computer- und Technikanalyse (ACTA 2008) zeigt, dass Kaufentscheidungen heutzutage ganz entscheidend durch Produktrecherchen im Internet beeinflusst werden. Laut Studie informieren sich 98 Prozent der rund 40 Millionen Internetnutzer in Deutschland vor einem Kauf über Produkte im Internet. Davon profitiert auch der Onlinehandel, da diese Recherchen in bestimmten Produktsegmenten mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich in Onlinekäufe münden.

Außerdem belegen die Ergebnisse der ACTA 2008 den zunehmenden Einfluss der Social Commerce Elementen im Onlinehandel zukommt. Insgesamt 17 Millionen Konsumenten berücksichtigten Produktkommentare anderer Nutzer oder Beiträge in Diskussionsforen während ihrer Produktrecherche im Internet. Laut Studie genießen die nutzergenerierten Produktkommentare zudem eine weit höhere Glaubwürdigkeit als die Internetseiten der Hersteller.

In diesem Kontext ist es natürlich auch sehr spannend zu sehen, dass immer mehr deutsche Internetnutzer Inhalte im Netz generieren. Die Repräsentativumfrage der Allensbacher Forscher hat ermittelt, dass jeder vierte Internetnutzer sich aktiv in Diskussionsforen beteiligt und jeder fünfte Internetnutzer aus eigenen Stücken Produktbewertungen und Testberichte ins Netz stellt.

Sehr interessant finde ich auch die Studienergebnisse die aufzeigen, dass Internetnutzer, die Produktkommentaren anderer Nutzer Beachtung schenken, sich in allen soziodemografischen Zielgruppen wieder finden. Insbesondere in der kaufstarken Zielgruppe (Haushaltseinkommen ≥ 3500 Euro) werden nutzergenerierten Kommentare und Bewertungen für die Kaufentscheidung genutzt.

Zu guter letzt sei noch auf einen lesenswerten Beitrag bei shoppingzweinull hingewiesen, der anhand der ACTA 2008 Ergebnisse zeigt das Social Commerce affine Frauenthemen im E-Commerce immer wichtiger werden.

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Aromicon: Weine online schmecken

Das bereits vor dem Start mit Vorschußlorbeeren begrüßte Weinportal Aromicon ist mittlerweile als öffentliche Testversion online.

Das bemerkenswerte bei Aromicon ist, dass der Geschmack eines Weines in Form von Bildern und Animationen visuell beschrieben werden soll. Durch die bildliche Beschreibung sollen beim Endkunden Assoziationen zu bekannten Geschmackseindrücken geweckt werden, die genauer und lebendiger sind als eine herkömmliche Produktbeschreibung. Möglich wird dies durch die von den Gründern Daniel Ackermann und Alf Jahn entwickelte virtuelle Weinverkostung. Damit können die bei Aromicon vertretenen Winzer und Weinhändler – und hoffentlich auch bald die Endkunden das Geschmackserlebnis eines Weines durch Animationen und Grafiken optisch abbilden.

Mit Aromicon arbeiten bisher der große Online-Weinhändler Ebrosia sowie weitere Weinshops und Winzer zusammen. Aromicon präsentiert die Weine der Partnershops seinen Nutzern und verlinkt diese mit der jeweiligen Detailseite in Ihrem Online-Shop. Das Einstellen der Weine bei Aromicon und die Geschmacksvisualisierung ist für die Weinhändler und Winzer kostenlos. Das Geschäftsmodell der Macher von Aromicon basiert auf Affiliate-Provisionen (in diesem Fall Pay per Klick-Vergütung).

Und da die Betreiber von Aromicon sich nicht nur mit Weinen, sondern auch mit dem Internet gut auskennen, kann man die visualisierten Weine auch in andere Internetseiten einbinden.

Na dann…wohl bekomms

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Live Shopping Widgets

Eine sinnvolle Ergänzung zu den bereits etablierten Live Shopping-Übersichtsseiten, wie MyLiveShopping, LiveShoppingGuide oder Produktmelder ist der neue Dienst LiveShoppingWidgets.

Bei LiveShoppingWidgets geht es, überraschenderweise um Widgets ;), durch welche die Tagesangebote der deutschen Live Shopping-Angebote in Web 2.0 Manier auf andere Internetseiten eingebunden werden können. Live Shopping-Begeisterten werden kostenlose Widgets für iGoogle, Firefox, WordPress, Windows Vista, Feedreader etc. angeboten.

Die Widgets enthalten die tagesaktuellen Angebote der renommiertesten deutschen Live Shopping-Anbieter. Neben den Live Shopping-Angeboten von preisbock.de, guut.de, und schutzgeld.de werden zurzeit die Tagesangebote von 17 weiteren deutschen Live Shopping-Anbietern in die Widgets eingespeist.

Nach Angaben der Betreiber von LiveShoppingWidgets nutzen aktuell über 1.000 User die iGoogle Widgets und täglich werden insgesamt rund 1.500 – 2.000 Klicks für die Shops generiert.

Am besten gefällt mir das blaue Widget (hier in der HTML Version), mit dem man bequem durch die verschiedenen Angebote blättern kann:

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Produkt der Woche: Der kleine Bruder vom HAL 9000

Das auf externe Speicherlösungen spezialisierte Unternehmen LaCie erweitert mit dem Modell „LaCie 5big Network“ sein Angebot um einen RAID-Netzwerkspeicher mit Gigabit-Ethernet-Anschluss für kleine und mittlere Arbeitsgruppen mit bis zu 25 Anwendern.

Aber es sind weniger die technischen Details, sondern es ist vielmehr das Design, welches mich begeistert. Denn der verantwortliche Designer Neil Poulton hat sich ganz offensichtlich vom HAL 9000 inspirieren lassen, dem Computer, der in Stanley Kubricks Kultfilm 2001: A Space Odyssey eine ganz zentrale Rolle spielt. Das „LaCie 5big Network“ hat zwar eine andere „Augenfarbe“ als der HAL 9000, aber die Ähnlichkeit ist trotzdem nicht zu verkennen.

Neben dem zeitlosen Design bietet der kleine Bruder von HAL 9000 natürlich auch noch eine Menge Speicherplatz. Wahlweise mit 2,5TB für 899 Euro, 5TB für 1399 Euro oder 7,5TB für 1899 Euro.

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Studie zur Glaubwürdigkeit von Unternehmens-Blogs

Die ausgewerteten Ergebnisse der von Daniel Pfeiffer durchgeführten Online-Befragung zur Wahrnehmung von Unternehmens-Blogs liegen nun vor. Eine ausführliche Zusammenfassung der Key Findings kann hier heruntergeladen werden.

Erwähnenswert sind die Studienergebnisse zur Glaubwürdigkeit von Firmen-Blogs im Vergleich zu anderen Informationsquellen. Denn diese zeigen, dass Unternehmens-Blogs im Vergleich zu klassischen Unternehmens-Websites als authentischer wahrgenommen werden:

Sehr interessant ist auch, dass Autoren aus niedrigeren Hierarchiestufen des Unternehmens tendenziell eher geglaubt wird, als Autoren höherer Hierarchiestufen:

Hinsichtlich der Frage, welche formalen Merkmale einen Unternehmens-Blog glaubwürdig machen, zeigt die Studie, dass die Glaubwürdigkeit in erster Linie davon abhängt, dass in den Blogbeiträgen Quellen angegeben, alle Autoren des Blogs namentlich aufgeführt und im Blog regelmäßig neue Beiträge veröffentlicht werden:

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Handelskraft-Interview: Frank Gessner (ALEA GmbH)

ALEA gehört zu den technologisch führenden Softwarehäusern für die Versandhandelsbranche. ALEA entwickelt und implementiert die neue Branchen-Software ALEA Commerce Suite für Versender. Darüber hinaus unterstützen wir Unternehmen bei der Revision und Neuordnung ihrer Geschäftsprozesse. Möglich wurde die für die Branche wichtige Software-Neuentwicklung durch das Vertrauen von nunmehr 18 Versandhäusern. Als frühe Lizenznehmer und Erstkunden sichern sie die Anschubfinanzierung und sind Garant für eine praxisfreundliche und -erprobte Lösung.

Heute: Interview mit dem Geschäftsführer Frank Gessner.

Update: Das Video ist leider nicht mehr vorhanden.

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