Digitale Transformation: Wenn Kennzahlen & Reports das mittlere Management ablösen

scrum
Foto: Nguyen Hung Vu
In Startups ist es seit je her das Ziel, den Headcount niedrig zu halten. Lean Startup nennt man das. Dieser Ansatz hat längst Eingang in größere Unternehmen gefunden. Wer gegenüber der digitale(re)n Konkurrenz wettbewerbsfähig bleiben will, muss hart zwischen nötigem und zu starkem Wachstum seiner Mitarbeiter kalkulieren.

Dank der Digitalisierung können zahlreiche Bereiche in Unternehmen technisch gestützt und damit durch weniger Mitarbeiter betreut werden, als das noch vor zehn Jahren der Fall gewesen wäre.

Davon sind jedoch längst nicht mehr nur administrative Posten betroffen. Wer hierbei beispielsweise an den Picker im Logistikzentrum denkt, der von selbstfahrenden Regalen, Roboterarmen und Beförderungsanlagen ersetzt wird, denkt zu kurz.

Auch das mittlere Management ist zunehmend betroffen: Die neuen Entscheidungsfinder sind Daten.

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Warum ein Kennzahlen-System lieber „Marke-Eigenbau“ sein sollte

KPI Prozess
So baut man eine Kennzahlen-Dokumentation auf – im Idealfall. Grafik: dotSource GmbH

Es gibt Bereiche im (Online) Business, da hat sich Copy & Paste als Strategie eine gewisse Daseinsberechtigung erworben. Für die Definition von Kennzahlen gilt dies allerdings nicht: Jedes Unternehmen ist anders, weshalb auch jeweils andere KPIs wichtig sind. Jedes hat eigene Prioritäten und Herausforderungen zu bewältigen, was sich jeweils im Kennzahlen-Portfolio widerspiegeln sollte.

Daher lassen sich auch Zahlen verschiedener Unternehmen kaum vergleichen. Für den einen Shop-Manager ist eine Newsletter-Öffnungsrate von sieben Prozent ein Reinfall, für den nächsten ein Erfolg. Genauso verhält es bei der Zahl der Newsletter-Abonnenten, hier würde ein Nischenanbieter im B2B-Geschäft 10.000 Abonnenten ganz anders bewerten, als ein B2C-Schnäppchen-Portal. Selbst innerhalb einer Branche und unter direkten Konkurrenten sind Vergleiche mit Vorsicht zu genießen.

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Kennzahlen – Ein Thema für alle Unternehmen und Mitarbeiter!

Grafik:Jorge Franganillo
Grafik:Jorge Franganillo
Langsam spricht es sich herum: Die Nutzung von Daten hat nichts mit der Unternehmensgröße zu tun. Kennzahlen zu definieren ist für jede Unternehmensgröße sinnvoll und ist für einige Unternehmen längst zum Wettbewerbsvorteil geworden. Online-Pure-Player wie Zalando legen von Anfang an großen Wert darauf, zu automatisieren und zu testen, um zu exzellenten Ergebnissen zu gelangen.

Web-analyse erlaubt es, die Customer Journey über alle Endgeräte hinweg zu analysieren. Mittels Spreadsheets können Daten aus allen Monitoring-Tools und Systemen gesammelt dargestellt werden. Auf diese Weise können Dashboards für den schnellen Überblick sowie ausführliche Reports aufgebaut werden, die sämtliche Geschäftsprozesse transparent machen.

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Content trifft Big Data: Washington Post wird zum Tech-Unternehmen [5 Lesetipps]

Washington PostVor gut einem halben Jahr ging die Washington Post an Jeff Bezos. Sein Ziel für das Blatt: Fit für die (mobile) Zukunft werden. Seine Methode: Jede Menge IT und Daten, das kennt man ja. Im Newsroom sitzen nun auch 25 Techniker, die das mobile Lese-Erlebnis sicherstellen sollen. Noch mehr talentierte Entwickler soll das neu gegründete „WPNYC“-Lab anziehen. Besonders interessant dürften die Tools und Programme werden, die dort entstehen, um ein zeitgemäßes Lese-Erlebnis zu schaffen. Und wer könnte diese Aufgabe besser meistern als der als so innovativ wie aggressiv bekannte Amazon-CEO?

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Warum es statt Big Data-Hype eine Diskussion um Digitale Analyse braucht

Big Data MemeDer Hype um Big Data zeigt, milde ausgedrückt, erste Ermüdungs-erscheinungen. Woher kommt dieser Umschwung vom Hype zum Reizthema?

Schließlich spielen Daten nicht nur für Marketingmaßnahmen, Search- und Recommendation Engines, im CRM und bei der Conversion-Optimierung eine bedeutende Rolle. Auch wenn es darum geht, Geschäftsprozesse zu optimieren, geht nichts mehr ohne Datenmanagement.

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Netzfund: Daten werden erst im Kontext wertvoll

Auf Wikipedia ist unter Big Data folgende Erklärung zu finden:

» Für Unternehmen bietet die Analyse von Big Data die Möglichkeit zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen, Generierung von Einsparungs-potentialen und zur Schaffung von neuen Geschäftsfeldern. Staatliche Stellen erhoffen sich bessere Ergebnisse in der Kriminalistik und Terrorismusbekämpfung. «

Vor allem den letzten Punkten kann man nur zustimmen:

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Shopping 3.0: Emotionen statt Angebot/Nachfrage [5 Lesetipps]

Big Data im Handel
Cartoon: Space & Light
80 Prozent aller heute verfügbaren Daten sind in den vergangenen zwei Jahren produziert worden – doch Unternehmen nutzen oft nur ein Prozent davon. Das ist nur eine der spannenden Thesen, die letzte Woche auf der Retail’s Big Show 2014 in New York diskutiert wurden. Laut IBM-Branchenexperten ist Big Data noch eher „under-hyped als over-hyped“.
Daten lassen sich schließlich online wie offline sammeln und nutzen. Das Internet der Dinge hält in unser Leben Einzug, dient jedoch keinem Selbstzweck, sondern dem Ziel, mehr Personalisierung auf allen Kanälen zu schaffen.

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Big Data spielt im Marketing-Mix noch eine untergeordnete Rolle [5 Lesetipps]

Big Data
Foto: (c) Fotolia
Noch ist der Hype um Big Data nicht in der Praxis angekommen: Lediglich jeder zehnte Händler verfügt aktuell über die Informationen, die er für die Kundengewinnung und -bindung benötigt. Das ergab eine aktuelle Studie Online-Dialogmarketing im Retail 2016 von Artegic.

Auch bereits zur Verfügung stehende Daten weden nicht konsequent genutzt. 40 Prozent der Befragten gaben an, weniger als die Hälfte der vorhandenen Kundendaten für Marketing und Kundenbindung einzusetzen. Jedes dritte Unternehmen (32 Prozent) erhebt sogar weniger als die Hälfte der Kundendaten, die eigentlich für ein gezieltes Marketing notwendig wären.

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Big Data: Auch der stationäre Handel sammelt Kundendaten [5 Lesetipps]

Kameraüberwachung Instore
Foto: Julian Stallabrass
Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch: Dieser Satz, hundertfach schon beim Stöbern im Netz gelesen, gilt immer häufiger auch für das Shopping im stationären Geschäft. Big Data macht’s möglich. Jüngstes Beispiel sind die „Spitzel-Mülleimer“, die in der Londoner Innenstadt anhand von Signalen, die Smartphones auf der Suche nach verfügbaren WLAN-Netzen aussenden, Passantenzahlen, Smartphone-Marken und damit potenzielle Informationen über die Vermögensverhältnisse der Vorbeigehenden generieren sollten. Ein Skandal, der dazu führte, dass die intelligenten Mülleimer nun angeblich nur noch ihrer eigentlichen Bestimmung dienen.

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