Monatsarchiv für Dezember 2008

Produkt der Woche: Keybag

Verfasst am 18. Dezember 2008 von Christian Onnasch.

Wer auf der Suche nach einem Accessoire ist, das genauso nerdy wie stylisch daherkommt, sollte sich den Keybag mal genauer anschauen. Diese vom Designer Joao Sabino entworfene Tasche besteht hauptsächlich aus den Tasten alter Computer-Tastaturen und etwas Nylon.

Die schwarze Basisversion des Keybags kostet 130 Euro und dieser Preis könnte selbst waschechte „Computer-Nerd-Fashion-Victims“ abschrecken. Ganz gewieft finde ich die Idee aber trotzdem. Immerhin erscheinen unsere treuen Begleiter, auf denen soviel rumgehackt wird, so mal in einem ganz anderen Licht.

Via

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Manchmal ist der Fettnapf zu groß um ihn zu erkennen

Verfasst am 18. Dezember 2008 von Christian Grötsch.

folgende Weihnachtsgrußmail erreichte mich gestern Abend von einem Gastronomieunternehmen:

Liebe GeniesserINNEN der Vorfreude,

unser aller Weihnachten und Jahreswechsel steht vor der Tür. Zurückblickend haben wir dieses geschichtsträchtige Jahr 2008 mit allen Turbulenzen wie Schaltjahr, Finanzkrise, Klimawandel, erster schwarzer Präsident in Amerika, persönliche Schicksalsgeschichten, kulinarischen und kulturellen Höhepunkten und vieles mehr… gemeistert.

:)

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Schutzgeld.de-Pate auf Konfrontationskurs

Verfasst am 17. Dezember 2008 von Sebastian (Handelskraft).

Knapp einen Monat nachdem der deutsche Liveshopping-Pionier Schutzgeld.de seinen Betrieb aufgegeben hat, konnte man alles andere als von einkehrender Ruhe sprechen. Schutzgeld.de-Pate Peter Faisst lies es sich nicht nehmen, seinen Abschied mit einigen Bemerkungen zum Konzept der Liveshopping-Portale zu zelebrieren.

Nach knapp zwei Jahren hat man das individuelle Projekt des Paten und seiner Gang offiziell wegen einkehrender Langeweile geschlossen, wobei es kein Geheimnis ist, dass es an der Unwirtschaftlichkeit gelegen hat. Das Konzept des Liveshoppings ist, laut Faisst, durchaus ein tragfähiges Geschäftsmodell, das jedoch ohne spezielles Umfeld und etablierter Händler wenig Chancen hat. So weit so gut. Was sich Faisst allerdings bei der Aussage gedacht hat, der Markt für Liveshopping umfasse lediglich 30.000 bis 50.000 Mitglieder und wäre damit zu klein für Stand-alone-Anbieter, bleibt ein Rätsel. Diese Zahl würde sich auf sämtlichen Plattformen verteilen und kombiniert mit dem Vertrieb von margenknappen Elektronikartikeln einen Markt, der betriebswirtschaftlich einfach zu klein sei.

Faisst ließ es sich auch nicht nehmen, für einen persönlichen Befreiungsschlag auszuteilen. In der Internet World Business bezeichnete der gefallene Pate die Aussage von Preisbock, nach 16 Monaten den Break-even erreicht zu haben und damit als erstes Liveshopping-Portal auf dem deutschen Markt profitabel geworden zu sein, als eine „kaufmännisch alberne Aussage”. Und weil das Messer noch nicht tief genug steckte, gab es noch einen Nachschlag:

„Die Jungs sitzen ja im Intershop-Tower. Da ist es vielleicht eine tolle Message, wenn man mal eine Woche profitabel arbeitet.”

Nachdem der Vorhang für Schutzgeld.de fiel, hätte man einen professionellen Abgang hinlegen können, schade, dass der Pate sich zu solchen Aussagen hinreißen ließ. In der aktuellen Ausgabe der Internet World Business (25/08) wehrt sich Preisbock.de-Gründer Christian Grötsch mit einem offenen Brief an den Paten gegen die Vorwürfe.

Vor allem die Reaktion des Preisbock-Geschäftsführers auf die mehr als fragwürdige Annahme, der deutsche Liveshopping-Markt umfasse nur 30.000 bis 50.000 Benutzer, ist nachvollziehbar und bringt mehr Profil in die Antwort auf so eine Frage. Dem schließt sich auch E-Commerce-Experte Jochen Krisch an, der genau wie Christian Grötsch die Aussage Faissts korrigiert.

Und das in einem wesentlich professionelleren Ton, als der Schutzgeld-Pate.

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Startup des Jahres 2008

Verfasst am 16. Dezember 2008 von Sebastian (Handelskraft).

Gestern wurde auf deutsche-startups.de das „Startup des Jahres 2008″ durch eine 27-köpfige Jury gekürt. Der Hamburger Statistik-Dienstleister Statista löste den Vorjahressieger MyMuesli mit 7 von 27 Stimmen ab und verwies die Spiel-und Lernplattform Panfu und den Empfehlungsdienst Plista mit jeweils 5 Stimmen auf Platz 2. Insgesamt waren zehn Startups in die engere Auswahl gekommen.

Ausführliche Berichte zu den Startups und die restliche Stimmenvergabe kann man auf deutsche-startups.de nachlesen. Der kostenlose Fotodienst Picabee erhielt 2 Stimmen. Für diesen hätte wohl auch ich gestimmt.

2 der 10 Startups könnten mit ihrem Geschäftsmodell kein Jurymitglied für sich gewinnen und gingen komplett leer aus. Ein Jurymitglied enthielt sich sogar der Abstimmung, da laut eigenen Aussagen kein Geschäftsmodell überzeugte:

„Primär lag es daran, dass ich keinen der Dienste in irgendeiner Hinsicht besonders herausragend fand, noch kann ich mir vorstellen, dass eines der Unternehmen eines Tages mindestens in der Kategorie “mittleres KMU” (50-249 Angestellte und 10-50 Mill. Euro Umsatz) ankommen wird. Was nicht wild ist, denn auch kleine KMUs (10-49 MA und 2-10 Mill. Euro) können beachtliche Gewinne schreiben, Mitarbeiter ernähren und Kunden zufriedenstellen.”

Dieses Jurymitglied war niemand anderes als Robert Basic, der gefühlt wohl der einzig Konsequente war.

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Online-Handel zeigt der Finanzkrise die Grenzen

Verfasst am 15. Dezember 2008 von Sebastian (Handelskraft).

Den Onlinehandel scheint die Finanzkrise bis dato noch nicht zu interessieren. Wie eine Galionsfigur trotzt er den zurzeit aufgewühlten Gewässern der Konsumangst. So veröffentlichte der Bundesverband des Deutschen Versandhandels gestern neue Zahlen, aus denen hervorgeht, dass im November und Dezember der Umsatz weiterhin gestiegen ist, um 23% auf 2,7 Milliarden Euro. Mit anderen Dienstleistungen wird sich der E-Commerce-Umsatz dieses Jahr auf 20 Milliarden Euro beziffern.

31 Millionen Deutsche klicken sich mittlerweile des Shoppens wegen durch das Netz. Dass der Onlinehandel momentan noch nicht unter die Räder der Finanzkrise geraten ist, liegt nicht unbedingt am Medium Internet, sondern an der Tatsache, dass Online-Händler wesentlich bessere Preisvorteile auspacken als stationäre Händler.

Diese Preisvorteile und Rabatte sind nach gängiger Meinung definitiv Entscheidungskriterien. Das Medium Internet bietet nur den Übersichtsraum, der genügend Zeitersparnis bietet. Man spart also zweierlei. Dass der Onlinehandel nun also trotzdem weiterboomt zeigt nur mehr deutlich die Sparermentalität, die sich in den unruhigen Zeiten durchsetzt, aber auch den allgemeinen Trend, sich mehr und mehr im Internet zu bewegen.

Die Finanzkrise bietet dem Onlinehandel nun viel Spielraum, sich als besonders vertrauenswürdig zu beweisen. Wenn der Umsatz im Internet steigt, dann zeugt das von Vertrauen und spricht für die Tatsache, dass soziale Netzwerke als Kaufentscheidungshilfe wichtiger werden. Ein Umstand, der im stationären Handel momentan sehr schwer zu kommunizieren ist. Man bleibt skeptisch. Und so sehr man auch allein vor dem Bildschirm sitzt, man ist dann doch nicht so allein, wie man denkt.

Der Onlinehandel trotzt der Finanzkrise? Dass man sich das nicht so recht erklären mag, liegt vielleicht einfach daran, dass es nicht nur um Trend und Preisvorteile geht. Das Internet und der Onlinehandel spricht momentan wohl einfach nur eine verständlichere und kundenorientierte Sprache, was durch die Finanzkrise unterstützt wird.

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Top 100 der Web-2.0-Startups

Verfasst am 15. Dezember 2008 von Sebastian (Handelskraft).

Das t3n-Magazin hat letzte Woche beschlossen die Startup-Charts im Startup-Portal einzuführen, die die beliebtesten 100 Web-2.0-Startups zeigt. Das war jetzt ein bisschen viel Startup, ich weiß, aber wer auf einen Blick wissen möchte, wer im deutschsprachigen Raum in den Top 100 mitspielt, der darf sich hier davon überzeugen lassen. Bisher konnte man sich ja, ähnlich wie bei Ajax Partner, lediglich als Startup eintragen lassen.

Jede Woche wird die Liste von yeebase aktualisiert, wobei das Ranking auf einem Algorithmus basiert, der laut Website von externen Faktoren und Benutzer-Bewertungen genährt wird. Mit externen Daten ist unter anderem Yahoo und Technorati gemeint.

Ach ja, ein Startup ist laut yeebase nur solange ein Startup, solange es nicht länger als drei Jahre am Markt ist… das ist eine großzügige Zeitspanne, die wohl auch von externen Faktoren abhängt.

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Tut uns wirklich Leid, aber… Santa is a dick

Verfasst am 13. Dezember 2008 von Sebastian (Handelskraft).

Weihnachten steht vor der Tür. Wir möchten uns zwar nicht als Weihnachtsmuffel outen, aber es wurde Zeit, dass endlich mal jemand den Mumm hat und die Wahrheit über Santa Claus ausspricht. :-)

Lasst euch trotzdem nicht den 3. Advent morgen vermiesen… Spaß muss schließlich auch mal sein.

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