Monatsarchiv für Februar 2009

dotSource präsentiert Social Commerce-Standardlösung auf der CeBIT: SCOOBOX

Verfasst am 18. Februar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

cebit_logoVom 3. bis 8. März 2009 findet auf dem Messegelände Hannover die diesjährige CeBIT statt. Und auch die Social Commerce Agentur dotSource GmbH wird dort vertreten sein (gemeinsamer Thüringen-Stand der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) und des Wirtschaftsministeriums Halle 9/A12) und ihre Social Commerce Standardlösung SCOOBOX („Social Commerce out of the Box”) präsentieren, die bereits auf der Meet Magento angesprochen wurde. SCOOBOX liefert maßgeschneiderte Lösungen für Online Shops.

Die CeBIT plakatiert unter dem Motto „Webciety” und meint damit „Internet is coming home”. „Webciety”, ein Neologismus, der sich aus den Begriffen „web” und „society” zusammensetzt, proklamiert die derzeit wichtigste technische Entwicklung: Das Internet.

Es greift immer mehr in alle erdenklichen Lebensbereiche ein und definiert mit den virtuellen Kräften und Strukturen unsere Spielregeln neu. Die dotSource GmbH hat diese rasante Entwicklung aufgenommen und ist ein Spiegelbild des aktuellen CeBIT-Mottos „Webciety”. Mit ihren Produkten und Leistungen versinnbildlicht die dotSource GmbH, dass interaktive Elemente das herkömmliche Prinzip eines Online Shops aufbrechen können und auch müssen, da der Trend dahin geht, dass ausgestellte digitale Verkaufsregale nicht mehr ausreichen um Umsatz zu generieren.

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Online-User werden heute verstärkt bis zur Kasse begleitet und teilen sich auf dem Weg dahin mit: Social Commerce.

dotSource gestaltet die Zukunft des Social Commerce aktiv mit:

Die Software SCOOBOX, welche ein umfangreiches Angebot richtungweisender Social Commerce-Funktionen beinhaltet, steht für die E-Commerce-Systeme Intershop Enfinity Suite 6 und die vielbeachtete Open Source-Plattform Magento als Modul bzw. Cartridge zur Verfügung. Auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand in Halle 9/A12 wird das Jenaer Unternehmen über die Anwendungsmöglichkeiten von SCOOBOX informieren und interessierten Shopbetreibern Rede und Antwort stehen.” [via]

Es geht um Lebendigkeit im Netz. Das sieht auch der Geschäftsführer Christian Malik nicht anders:

„Unser Konzept, das Einkaufen im Netz lebendiger zu machen und die Kunden selbst gestalten, empfehlen und beraten zu lassen, kommt an. Mittlerweile sind Social Commerce-Elemente wie beispielsweise Bewertungen in sehr viele Onlineshops erfolgreich integriert. Was vor ein paar Jahren noch als innovativ galt, gehört heute quasi zur Basisausstattung eines guten Onlineshops. Mit SCOOBOX liefern wir allen Online-Shopbetreibern eine ausgereifte und leistungsfähige Social-Commerce-Software.”

Die Erfolge, Referenzen, Kunden, Partner und umgesetzten Projekte (z.B. das profitable Liveshopping-Portal Preisbock.de) von dotSource sprechen für sich. Vom 3. bis 8. März kann man sich auf der CeBIT auch von SCOOBOX überzeugen lassen und den Blick wagen in diese Zukunft des E-Commerce.

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Xing in der Kritik

Verfasst am 17. Februar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Auf der Seite savethesacked.com (zu Deutsch: „Rette die/den Gefeuerten”) konnte man sich bis vor kurzem noch die Zeit mit einem Spiel vertreiben. Aus den Fenstern von Wolkenkratzern schrien Chefs „You’re fired” („Du/Sie bist/sind gefeuert”), woraufhin sich deprimierte arbeitslose Angestellte aus den Fenstern und damit in die Tiefe stürzten. Aber als Spieler konnte man die verlorenen Seelen retten, indem man diese per Klick und gesteuertem Xing-Fallschirm auffängt.

finanzkrise-spiel[Bild: via]

Xing wurde nun dazu gedrängt, dieses Spiel zu entfernen. Nach vier Wochen. Solange hat es nämlich gedauert bis man bei Twitter und netzintern zu meckern anfing. Die ganze Palette: Das sei „am Rande des guten Geschmacks” bis hin zu „völlig geschmacklos”. Manch einer will sogar Assoziationen zum 11. September 2001 sehen. Ich habe nach einer Minute Nachdenken festgestellt, dass man damit sogar richtig liegt, weil man da ja auch aus dem Fenster gesprungen ist, weil man seinem Job verloren hat, oder?

Ich empfand die Burger-King-Kampagne als überaus geschmacklos, weil es dabei um Luxus- und Wohlstandselend ging, um niederträchtige Doppelmoral usw. Aber in diesem Fall sehe ich keine Geschmacklosigkeit. Ich möchte nicht wissen, wie viele sich schon im Zuge der Finanzkrise das Leben genommen oder vor einen Zug geworfen haben (auch assoziativ, allerdings nicht zu 9/11). Diese Entwicklung zu karikieren und in Werbung zu bündeln ist mitnichten guter Ton, aber da stelle ich doch wohl auch die berechtigte Frage, wo die Blogger, Xinger und Twitterer Ballerspiele sehen. Ich meine GTA weckt bei mir Assoziationen zu abscheulichen ethnischen Säuberungen. Wo waren da die Protestschreie?

Es scheint als würde das Meckern nur mal wieder eine Eigendynamik entwickelt haben. Es ist völlig in Ordnung in kleinen Netz-Games mit Schuhen nach Präsidenten und anderen „Persönlichkeiten” zu werfen, aber es ist nicht in Ordnung so ein Spiel zu spielen. Das mit der Moral ist ja nicht so ganz einfach, ich weiß.

Was sagt dieses Spiel denn aus? Muss man das wirklich erklären? Xing-Sprecher Thorsten Verspermann:

“Wir nehmen natürlich wahr, was um uns herum und in der Wirtschaft passiert”

Und damit würde ich das einfach mal so stehen lassen. Ich persönlich kann den Rummel um dieses Spiel nicht begreifen. Aber vielleicht sollte ich beim nächsten Kabarett-Besuch auch einen Karton mit Eiern mitnehmen, falls der Kabarettist unkorrekte Sachen sagt.

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Facebook: 175 Millionen User

Verfasst am 16. Februar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Facebook hat nach Aussagen von Dave Morin mittlerweile 175 Millionen angemeldete Nutzer. Das sind 25 Millionen mehr, als noch zu Jahresbeginn. Wir gratulieren zu dieser Zahl und ignorieren die Millionen Profilleichen erstmal. Ich finde die Vergleiche mit Staaten übrigens sehr witzig. Wenn man schon kein Geld mit 175 Millionen Nutzern verdient, dann ist das Übertrumpfen mit Einwohnerzahlen schon gerechtfertigt, finde ich.

An dieser Stelle möchte einen wirklich großartigen Kommentar zitieren:

Hehe … fast die Größe von Brasilien, aber das Bruttoinlandsprodukt von Kiribati

Wir wünschen Facebook weiterhin viel “Erfolg”.

Nachtrag: Offensichtlich hat man mit der Datengier ein gutes Geschäftsmodell in Aussicht…

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Preisbock.de schließt dritte Finanzierungsrunde ab

Verfasst am 16. Februar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

PreisbockDas beliebte Liveshopping-Portal Preisbock.de hat seine dritte Finanzierungsrunde abgeschlossen, konnte somit neue Investoren gewinnen. So investieren unter anderem beteiligungsmanagement thüringen GmbH (bm-t), der Business Angel Oliver Flaskämper (Geizkragen.de-Gründer) sowie die Sparkasse Jena insgesamt eine Million Euro in das Portal. Im März letzten Jahres hatte Preisbock.de bereits die Business Angels Lukasz Gadowski und Oliver Jung als Investoren für sich gewinnen können.

Der Geschäftsführer der bm-t, Dr. Guido Bohnenkamp:

„Wir haben bei Preisbock.de ein hoch motiviertes Gründerteam mit einem soliden Unternehmenskonzept vorgefunden. Preisbock hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass Liveshopping ein tragfähiges Geschäftsmodell darstellt und in Deutschland eine steigende Anhängerschar findet.”

Preisbock.de ist 2008 im Oktober die erste deutsche Liveshopping-Plattform gewesen, die profitabel geworden ist. Preisbock-Geschäftsführer Christian Grötsch äußerte sich zu dem Einsatz der Finanzspritze:

„Wir wollen das frische Kapital vor allem zur Neukundengewinnung einsetzen, aber auch noch weitere Social Commerce-Elemente auf Preisbock.de integrieren, um den Usern ein besonders interaktives und lebendiges Shopping-Erlebnis zu bieten.”

Bereits im Februar entschied man sich zu einem Video Livecast, das nun wöchentlich ausgestrahlt wird. In diesem Video Livecast wird ein ausgewähltes Tagesprodukt vorgestellt. Voraussichtlich wird Ende März eine neue Version von Preisbock.de mit erweiterten Live-Features starten.

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Preisbock TV im Hause Exciting Business

Verfasst am 13. Februar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Das Haus Exciting Business hat sich heute hier versammelt um Tacheles zu lästern zu reden. Und ich bin wirklich erstaunt, wie sich Einige, die sich in Blogs thematisch dem Live-, Social und Visualshopping annehmen, äußern. Ich verfolge die Blogs des Exciting Business täglich, teile zwar nicht immer deren Meinung, bin aber im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit der Qualität der Inhalte.

Umso verwirrter war ich, als der Autor Stephan Randler in seinem Beitrag zwar begeistert von „innovativen Video-Wegen” (wie er bereits vermutet hatte) sprach, dann jedoch in den Kommentaren sich zu einem „Peinlich, peinlich…” hinreißen ließ, nachdem er auf einen vorangegangen Kommentar schnippisch darauf hingewiesen wurde, dass Handelskraft mit Preisbock ja über zwei Ecken verwandt sei. (Was eigentlich erstaunlich ist, da dass ja kein Geheimnis ist, wenn Handelskraft richtig lesen und anschauen würde (Stichwort: Visual). Ich erspare mir dazu mal einen Kommentar.

Dass sich auch Jochen Krisch in den Kommentaren zu einer abfälligen Bemerkung bewegen ließ, ist sehr schade, jedoch in Ordnung. Das Säbelrasseln gehört in dieser Branche einfach dazu, ist, sofern man weiß, dass man ansonsten auf Ehrlichkeit und Realismus trifft, sogar mehr als wünschenswert.

Die restlichen „kritischen” Kommentare erspare ich mir jetzt. Jeder Mensch darf und sollte seine persönliche Meinung vertreten.

Liveshopping. Wir (alle Kommentatoren auf dem oben verlinkten Blog) sind, davon gehen wir mal aus, mit der Materie des Liveshoppings vertraut. Die Damen vom Preisbock haben sich bei dieser Idee der neuen Form des Produktvideos auf neues Terrain begeben. Was kann man besser machen? Diese Frage war dem Preisbock-Team im Nachhinein natürlich bereits klar, obwohl man sich in den Kommentaren auf dem Preisbock überwiegend sehr positiv zu diesem Versuch geäußert hat.

Ich möchte den Profis vom Exciting Business nicht zu nahe treten, aber wichtig waren für den Preisbock in erster Linie die Reaktionen der eigenen Community. Natürlich ist es legitim, auch als Außenstehender dazu Worte zu verlieren, auch wenn sie nicht angenehm sind. Blogger stänkern gerne, so auch wir vom Handelskraft-Blog.

Liveshopping, der Impulskauf im Internet, in dem man vor allem in diesem Segment unter anderem mit Qualität, Zuverlässigkeit und einer funktionierenden Kommunikation überleben kann, zeigt sich beispielsweise auch im Forum oder im Support. Der Support wird distanzierter abgewickelt, weil es dort um Prozesse, Hilfe und Fragestellungen geht, die sich auf das Kerngeschäft eines Liveshopping-Anbieters beziehen. Im Forum sind die Akteure hinter Preisbock, die auch für dieses Video verantwortlich sind, genauso User, wie jeder andere auch. Sie tragen zur Kommunikation bei, haben natürlich auch Moderationsfunktionen inne. Im Forum ist man authentisch. Und genau das war man auch auf diesem Video, was eben auch zu positiver Resonanz geführt hat. Man kommt schließlich auch nicht auf die Welt und kann sofort laufen. Der Preisbock hat den Entschluss gefasst, sich LIVE auszuprobieren. Und das ist in jedem Fall lobenswert.

Die Produktvideos auf pauldirekt.de sind natürlich professioneller. Sie sind geplant und wirken ansprechend. Anders sieht es bei Daily-Steffi von der Preissau aus. Diese Videos sind im Vorfeld ebenfalls geplant und deswegen hören sie sich auch gekünstelt an. Der Vergleich ist für mich nicht nachvollziehbar.

Ich dachte, dass sich „Profis” aus dem Bereich E-Commerce, die sich sogar speziell mit solchen Segmenten speziell befassen, anders verhalten. Dass dies nicht so ist, ist zwar bedauerlich, aber in Ordnung. Nach einer „Folge” von „Preisbock TV” jedoch so zu reagieren, kann ich nicht verstehen. Wenn das ein „innovativer Weg” war Verbesserungsvorschläge zu äußern, dann kann ich nur sagen: Auch das hätte man besser machen können.

Preisbock wird nächste Woche die technischen Probleme beseitigt haben. Aber nicht, weil das Haus Exciting Business überschwänglich Polemik betreibt, sondern weil man selbst durchaus in der Lage ist abzuschätzen, was gut ist und was nicht. Wir entschuldigen uns für den Dilettantismus, Herr Krisch, und versuchen uns die Innovationsfreude abzugewöhnen. Weil Innovationsfreude, egal wie holprig diese in den ersten Versuchen aussieht, nicht sonderlich gut ankommt bei Experten aus dem Bereich E-Commerce.

Das finden wir zwar sehr seltsam, aber das ist völlig in Ordnung.

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Wordcamp 2009 in Jena

Verfasst am 13. Februar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

wordcamp-deutschlandMorgen, pünktlich zum Valentinstag, findet das Wordcamp 2009 in Jena im Intershop-Tower statt. Die Teilnehmerliste ist voll, man erwartet 300 Besucher. Auch der Gründer und leitende Entwickler von WordPress und Automattic, Matt Mullenweg, gibt sich die Ehre und ist extra aus San Francisco (Kalifornien) angereist um das Wordcamp mit einer Eröffnungsrede zu beglücken. Es tauchen ein paar bekannte Namen auf der Teilnehmerliste auf. Aber lest selbst.

Das weitere Programm ist hier nachzulesen, klingt aber erstmal vielversprechend. Besonders freue ich mich persönlich auf die Vorträge „Bloggen und Recht I-II” (Henning Krieg), „Diskussion zur Gründung eines Bundesverbandes deutschsprachiger Blogger” (Alper Iseri), sowie auf die beiden Vorträge „Mobile Voice Blogging – Das gesprochene Wort im Netz” (Fabio Baciqalupo & Sven Lehneke) und „The Next Big Thing: Buddy Press – eine Social-Network-Erweiterung für WPMU” (Dennis Morhardt), die jedoch tragischerweise zeitgleich laufen. Da hilft nur Stein-Schere-Papier. Ich finde, dass man öfter wichtige Entscheidungen mit Stein-Schere-Papier treffen sollte, aber das nur am Rande.

Bereits heute Abend um 19 Uhr können sich die ersten Ankömmlinge auf ein Bier, Kaffee, Wasser oder lauwarme Milch im Kaffeehaus „Markt 11″ (gleich neben dem Intershop-Tower) treffen und sich kennen lernen.

Ein gratis Wordcamp-Shirt in blau gibt es auch für jeden angemeldeten Teilnehmer. Na wenn sich das mal nicht lohnt, dann weiß ich auch nicht.

Nächste Woche wird Handelskraft noch einmal berichten wie es war. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß beim Wordcamp morgen und haben noch ein paar Tipps auf Lager für die Besucher, die sich am Abend noch ein bisschen vergnügen wollen. Denn wie man munkelt, sind die Handelskraft-Autoren aus Jena und wissen Bescheid. Auch das allerdings nur am Rande.

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Shoptest: Schuhe kaufen bei Görtz

Verfasst am 12. Februar 2009 von Mah.

Die Startseite von Görtz ist relativ kompakt gehalten. Den Nutzer erwarten hier gerade einmal zwei Produkte, der Rest der Page ist gefüllt mit aktuellen Kampagnen. Erstaunlich ist, dass dem Nutzer keine einzige Zeile echter Text präsentiert wird. Die ganze Seite, inklusive der Navigationselemente, besteht aus Grafiken. Obwohl die verwendete Schriftart relativ unspektakulär daherkommt, konnten sich die Designer nicht dazu durchringen, diese in Textform zu präsentieren. Auch konnte ich keinen einzigen Alternativtext auf der Seite finden.

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