Monatsarchiv für September 2010

Neuigkeiten

Verfasst am 14. September 2010 von Sabine Bartmann.

Für Quelle wurde bereits vor einigen Monaten ein Neuanfang, diesmal ausschließlich online, außerhalb des Kataloggeschäfts, angekündigt. Ab sofort ist Tim von Törne Geschäftsführer von quelle.de. Bekannt wurde er als Country Manager Deutschland, Österreich und Schweiz für den Internettelefonie-Anbieter Skype. Als Gründer der cellity AG bringt er Erfahrungen aus der Startup-Szene mit.

buyvip

Nach dem Erfolg von Wow arbeitet Ebay nun mit buyvip zusammen. Erst im April wurde Bernhard Steffens als Geschäftsführer eingesetzt, der zuvor als Head of Advertising Integration bei Ebay tätig war.

Nach nur sechs Monaten wird nun der Bild Shop in seiner bisherigen Form eingestellt. Das Geschäftsmodell soll nun auf Bild-nahe Angebote ausgerichtet werden.

Wird es einen Neuanfang für quelle.de geben, wird buyvip genauso erfolgreich wie die Wow-Angebote sein und wie funktioniert die Kombination Verlag und Onlineshop?

Fortsetzung folgt…

{lang: 'de'}

Netzfund der Woche: Das Design für iPad und Blackberry mal umgekehrt

Verfasst am 10. September 2010 von Sabine Bartmann.

Rupert Platz von Aperto fragt sich in dem Agenturblog: “Kann das klassische Desktop-Webdesign von Wii, Blackberry und iPad lernen?“ Als Beispiel führt er die Wii-Optimierte Version des Finetuneplayers an.

FinetuneWii

Hier wird an den Minimalismus im Design appeliert:

Oft merken wir auch, dass die gezielte Reduktion des Funktions- und Inhaltsumfangs eines Web-Angebots für die mobile Web-Version auch ein nützliches Gedankenspiel für die klassische Desktop-Version ist: Welcher Schaden entsteht eigentlich, wenn wir das alles gleich für beide Versionen weglassen?

Die Frage ist hier wirklich, welche Anforderungen bei dem Transfer auf iPad und Co. beachtet werden müssen. Hier ein Vergleich zu der herkömmlichen Seite:

Finetune

Zurzeit ist das Design auf dem iPad bei vielen Onlinehändlern noch nicht ausgereift, wie es diverse Tests von Web Arts beweisen.

{lang: 'de'}

Liveshopping oder Sale – Worin liegt der Unterschied?

Verfasst am 9. September 2010 von Sabine Bartmann.

Die Anzahl an integrierten Liveshopping-Funktionen innerhalb der Onlineshops hat in der letzen Zeit zugenommen. Shops wie desgin3000.de oder körperstoff.de bieten mittlerweile jeden Tag ein verbilligtes Produkt an. Auf der gleichen Seite sind oft auch Sales zu finden. Wozu wird dann eigentlich noch ein zeitlich Begrenztes Produkt angeboten? Unterliegen hier die Unternehmen dem Hype um Liveshopping? – Vielleicht, das Wesentliche ist aber der psychologische Effekt, der durch die Angebote innerhalb der Onlineshops geschaffen wird.

Körperstoff

Innerhalb der bereits lange bestehenden Liveshoppingportale werden in der Regel Produkte verkauft, die produktlebenszyklisch bereits ihr Ende erlebt haben (EOL) und zum Abverkauf anstehen. Das ist auch noch heute so, was sich Meiner Meinung nach in der Umsetzung der Liveshopping-Funktion in Shops wie Körperstoff.de oder design3000.de geändert hat, ist die Schnäppchenmentalität.

design3000

Die Bekleidung ist zwar “relativ” günstig, aber besitzt dennoch nicht den Anklang eines Restpostens, so wie es bei Sales oder anderen Live-Shopping Angeboten der Fall ist. Somit ist das zeitlich begrenzte Produkt nicht mehr nur etwas für reine Schnäppchenjäger, sondern wird wie in Shopping Clubs zu einem exklusiven Angebot, das die restlichen Produkte des Onlineshops aufwerten kann. Sales werden hier natürlich nicht überflüssig und können, wie auch bei Körperstoff , nebeneinander existieren, der Unterschied liegt hier nach meinem Empfinden in der Wirkung beider Abverkaufsarten auf den Konsumenten. Natürlich muss für ein exklusives Angebot auch das Sortiment stimmen, denn Aktionen wie bei Lidl tragen kaum zu der Exklusivität einer Marke bei.

Siehe auch:

{lang: 'de'}

dmexco 2010: Es wird brummen. Wird es brummen?

Verfasst am 7. September 2010 von Sabine Eberl.

Nächste Woche ist es wieder soweit: Die von uns mit Spannung erwartete dmexco öffnet ihre Türen.

dmexco-Bild_2010

Am 15. und 16. September findet die größte deutsche Fachmesse für die digitale Wirtschaft – zum zweiten Mal nach dem Ende der OMD – statt. Auch dotSource reist nach Köln. Warum wir als E-Commerce-Agentur das tun, wollte ein Fachmagazin von uns gern wissen: Weil wir sicher sind, dass dort der Bär steppt. Weil wir viele Onlinehändler und Geschäftspartner erwarten, die sich auf der dmexco nach frischen Ideen und Tools umsehen, welche ihnen das E-Commerce-Leben ein wenig leichter machen. Weil wir bei dotSource insbesondere mit einem deutlich gestiegenen Interesse an Social-Commerce-Lösungen rechnen. Kurzum: Wir freuen uns auf viele interessante Gespräche am Gemeinschaftsstand der Towerbyte Genossenschaft – dort werden wir zu finden sein. Das Standmotto heißt übrigens: Bei uns brummt’s“, und das spiegelt ein bisschen die Unternehmensstimmung bei dotSource, wie auch bei den Partner-Firmen am Stand (Bestsidestory, Finnwaa, ABAYOO), wider.

Unsere Handelskraft Blogredakteurin Sabine Bartmann wird sich ebenfalls auf der dmexco umschauen und im Anschluss auf Handelskraft über ihre besten persönlichen „Fundstücke“ bei Ausstellung und Konferenz berichten.

Also dann: Wir sehen uns am Towerbyte Stand auf eine Bionade. Halle 8.1, B013.

{lang: 'de'}

limango relauncht die bisherige Shoppingplattform exklusiv für Frauen

Verfasst am 3. September 2010 von Sabine Bartmann.

Was wollen Frauen? – Mit dieser Frage beschäftigt sich seit heute intensiv Otto-Tochter limango. Das Design der Startseite orientiert sich an dem Shopping-Club Brands4Friends. Nach der Registrierung und einer freundlichen Begrüßung wird eine der gerade laufenden Aktionen angeteasert. Heute: Tom Tailor. Einer der Slogans: „I`am unique“. Ehrlich gesagt, war ich ein wenig enttäuscht. Nicht, dass ich nie etwas dort kaufen würde, aber von einem Angebot für Frauen habe ich mir doch ein wenig mehr erwartet. Als „unique“ würde ich Tom Tailor nicht gerade bezeichnen und genau das ist es, was ich von einem Frauenangebot erwarte. Ein selbstbewusstes Frauenbild hat etwas mit Selbstbestimmung zu tun. Nicht so sein wie alle anderen, ist hier wesentlich. Das Anteasern der Kollektion von Lotte Voss wäre hier, nach meinem Empfinden, angebrachter gewesen.

limango

Limango geht zwar auf die Individualitätsbedürnisse ein, aber momentan noch etwas zurückhaltend. Diese Zurückhaltung ist auch an der Integration von DaWanda und des Blogs zu erkennen.

Direkt auf den Teasern der Aktionen befinden sich „DaWandas Tipps zum Style“. Unter dieser Rubrik wird nach einem Klick auf die Schrift Kleidung der Plattform präsentiert, die zu dem Style des Teasers passen. Hier hätte wenigstens das Logo des DIY-Online-Marktplatzes integriert werden können.

Auch der Blog ist sehr dezent und erst zu finden, wenn ein wenig gescrollt wird. Besser finde ich eine Integration als Fashionmagazin, so wie bei NET-A-PORTER oder Stylefruits.de.

weiter »

{lang: 'de'}

Magento: Barcode Shipping

Verfasst am 3. September 2010 von Sabine Bartmann.

Die Liste der Extensions für Magento reicht bis in alle Weiten. Diese Woche wurde mir ein Modul zugespielt, das eine Erwähnung wert ist: Barcode Shipping für Magento. Enwickelt wurde die Erweiterung von YBM-Deutschland, geführt von Stephan Wienczny. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung von Magento-Modulen. Mit der Erweiterung Barcode Shipping wird eine Bestellung ohne ein zusätzliches Warenwirtschaftssystem umgesetzt. Das lohnt sich besonders für Unternehmen die ihre bestehende Logistik nicht auslagern möchten, aber dennoch Wert auf eine unkomplizierte Abwicklung legen. Eine ausführliche Beschreibung lässt sich hier finden.

BarcodeShipping

Weitere Extensions unter magentocommerce.com

{lang: 'de'}

E-Commerce ist offen für alternative Bezahllösungen

Verfasst am 2. September 2010 von Sabine Bartmann.

Er kürzlich veröffentlichte das E-Commerce-Center Handel eine Studie über die Entwicklung des Online-Zahlungsverhaltens aus Händlersicht. Neben den üblichen Bezahlformen wie Lastschrift, Vorauskasse oder Rechnung, können Alternative Modelle wie Pay Pal oder Click and Buy einen Zuwachs verbuchen. Zum einen liegt dies an dem gestiegenen Vertrauen in die Transaktionssicherheit, zum anderen besteht hier ein enormes Potential für neuen Gaming und Shopping-Möglichkeiten, die im Netz zu finden sind. Besonders Facebook könnte von diesem Wandel profitieren, denn hier sind alternative Paymentlösungen am häufigsten anzutreffen.

Seit dem Start der Facebook Credits hat sich einiges getan. Viele Spiele in dem sozialen Netzwerk haben die Credits bereits als Zahlungsmöglichkeit angenommen. Mittlerweile kooperiert das Netzwerk mit dem malaysischen Zahlungsanbieter MOL. Die Credits können nun auch in 500.000 stationären Läden in Asien und Australien erworben werden.

Auch der Paymentanbieter Click and Buy, der, laut Studie, zu den alternativen Bezahlmöglichkeiten gezählt wird, geht seinen Weg in Richtung Facebook. Mit Buxter hat das Unternehmen Ende Juli einen Dienst gestartet, der das Bezahlen über eine Applikation möglich macht. Das Geld, das sich auf dem Click-and-Buy-Konto befindet, kann zu der Anwendung transferiert werden. Der Nutzer hat nun die Möglichkeit, seinen Freunden über Facebook Geld zu senden, einzufordern oder Applikationen zu kaufen. Auch weitere Umsetzungen sind für die Zukunft angedacht. Zugang zu der Anwendung Buxter erhält der Nutzer durch ein zusätzliches Passwort.  Für die Sicherheit der persönlichen Daten kann Click and Buy unter anderem Gütesiegel des TüV und von McAfee vorweisen, diese haben auch für die Anwendung Geltung. Von Click and Buy wird ausdrücklich versichert, dass keine Daten an Facebook oder andere weitergegeben werden.

weiter »

{lang: 'de'}