Wo sind die neuen Wachstumstreiber im Handel?

Wachstum im Handel
Foto: c_ambler
Langfristig betrachtet steuert der (digitale) Handel auf einen Sättigungspunkt zu. Die alternde Bevölkerung gibt immer mehr Geld für Wohnen, Lebensmittel, Mobilität und Gesundheit aus, junge Menschen müssen mit knappen Ressourcen haushalten.

Ein häufig übersehener Faktor ist außerdem die in allen Alters- und Bevölkerungsschichten fast vollständige Verbreitung des Internets. Der Anteil potenzieller Neukunden sinkt damit, schon jetzt ist die Generation 50+ die am stärksten wachsende Kundengruppe. Ist diese erschlossen, ist der Kuchen aufgeteilt. Wer wachsen möchte, muss den Wettbewerbern Marktanteile abnehmen oder internationalisieren.

Daher werden die letzten Boom-Branchen und neue Wachstumstreiber händeringend gesucht. Ebenso wird mehr in das Marketing investiert, SEO und zugekaufter SEA-Traffic können kurzfristig für Neukunden sorgen.

Auch ein Anziehen der Preise könnte für Kompensation sorgen, das setzt jedoch eine emotionale Kundenansprache, die den Preis in den Hintergrund rückt, voraus. Eine entsprechende Marke, und damit Vertrauen aufzubauen, erfordert viel Zeit (und birgt ebenfalls Risiken).

Ein weiterer Weg führt über die Optimierung von Prozessen. Ein schlanker Unternehmensaufbau und anhand von Big Data optimierte Prozessketten helfen, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, kosten jedoch ebenfalls viel Zeit und Mühe, da in den meisten Fällen unternehmensinterne Strukturen aufgebrochen werden müssen und Experten zum Thema rar sind.

Handelskraft 2014

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