Netzfund: Mut zur Hässlichkeit

Verfasst am 4. Mai 2018 von .

Quelle: pixabay

Quelle: pixabay

Gesunde Ernährung ist in. Das ist nichts Neues, aber was ein Münchner Startup auf die Beine gestellt hat, schon. Die drei Jungs von ETEPETETE retten »hässliches« Gemüse und leisten mit ihrem Konzept einen großen Beitrag zu Nachhaltigkeit und gegen Verschwendung.

Die zweite Chance für hässliches Gemüse

»Nobody is perfect« und das ist auch gut so. Dieses Credo haben sich die jungen Gründer von »ETEPETETE« auf die Fahne geschrieben. Nobody sind in dem Fall Kohlrabi, Rettich und Co., die wegen ihrer Optik entweder gar nicht erst geerntet werden, vernichtet oder zur Energiegewinnung »genutzt« werden.

ETEPETETE gibt krummem Gemüse eine zweite Chance und setzt sich mit einem Netzwerk aus regionalen Bio-Bauern gegen sinnlose Nahrungsverschwendung ein. Denn am Ende ist unserem Magen doch egal, wie das gesunde Input vorher mal ausgesehen hat, oder?

Man kann das »Gemüse mit Macken« in einer bunt sortierten Abokiste bestellen und auch bald als fertiges, veganes Gericht in ausgewählten Bio-Märkten kaufen. Den Inhalt kann man als Käufer nicht beeinflussen, die Menge und das Lieferintervall schon. Die ETEPETETE Boxen sind also immer eine Überraschung.

Mit witzigen Slogans und Kampagnen, sowie durch Transparenz schafft es ETEPETETE mit Mut zur Hässlichkeit, die Hälfte sonst nicht genutzter Ernteprodukte zu retten. Damit tun sie nicht nur dem Gemüse, sondern auch uns und vor allem der Umwelt einen großen Gefallen.

Wir finden die Idee genial, und ihr? Wir freuen uns über eure Meinungen via Kommentar oder WhatsApp.

(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...
Kommentare deaktiviert für Netzfund: Mut zur Hässlichkeit



Kommentarfunktion ist deaktiviert

Startseite zurück zur Startseite