Welche Vorteile bringt KI im Zuge der Content-Commerce-Strategie?

Verfasst am 26. Juli 2018 von .

KI robot Codes

Quelle: pixabay

KI ist überall. So verwundert es nicht, dass auch das Content-Marketing immer mehr von den Leistungen künstlicher Intelligenzen beeinflusst wird. Mehr noch, öffnen die neuen Technologien uns Content-Creatorn und -Marketern neue, vielversprechende Türen. So unterstützen KIs das Content-Marketing beispielsweise auf Grundlage von Bewertungen, indem sie Content-Teaser und Kampagnen in Echtzeit analysieren und so lernen, welche Inhalte bei den Besuchern eines Online-Angebots am erfolgreichsten sind. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse kann der erfolgreichste Content künftig noch frequenter und prominenter ausgespielt werden, was wiederum ein entscheidender Schachzug für die Konzeption und Umsetzung einer erfolgreichen Content-Commerce-Strategie ist.

Our Content is your Data

KI ist also in der Lage, Content zu analysieren und zu bewerten und dank einer Art Beliebtheitsskala die Basis für zukünftige Präsentationen von Inhalten zu liefern.

Damit nicht genug, leisten Künstliche Intelligenzen einen entscheidenden Beitrag zum omnipräsenten Thema Personalisierung. Neben zielgruppen-spezifischen Varianten personalisiert die KI am stärksten, die sich am einzelnen User orientiert. Sie benutzt dabei Daten, die beispielsweise Auskunft über frühere Käufe, Interessen, Alter oder aber das Geschlecht geben. Auf Basis dieser Informationen lassen sich Inhalte so individuell an den Nutzer anpassen.

Künstliche Intelligenz kann demanch das zentrale Element liefern, um die gesamte Content-Commerce­ Erfahrung zu vervollständigen. Technologien wie diese ermöglichen es Unternehmen, wertvolles Material aus Archiven voller unstrukturierter Inhalte zu filtern, und dieses dann mit Shopping-Erlebnissen zu verbinden.

KI als Content Creator

Auch bei der Content-Produktion macht der Fortschritt keinen Halt. Ob Inhalte mit journalistischem Hintergrund oder einfache Produkttexte: Immer mehr Firmen setzen auf Automatisierung.

Denkt man allein an die unzähligen Kategorien und Artikel in einem Onlineshop: All’ die Produkte brauchen auch eine entsprechende Beschreibung. Das bedeutet einiges an Arbeit in der Textproduktion. Hier kann eine künstliche Intelligenz die schnellere und auf lange Sicht preiswertere Variante sein. Automatisierung ist der Schlüssel, da die Texte anhand von Produktdaten automatisch generiert und selbstverständlich SEO-optimiert werden.

Außerdem gibt es mittlerweile Möglichkeiten, dass Kls eigenverantwortlich Eigenschaften aus Produktbildern lesen können. Ein Beispiel dafür ist Google Vision. Dazu reicht es, das Bild eines neuen Schuhs in das System einzupflegen, dessen Eigenschaften wie Form und Farbe danach via Bilderkennungssoftware analysiert werden. Anschließend schreibt eine Kl selbständig die detaillierte Produktbeschreibung.

Content is still King

Unternehmen, die sich für eine Content-Commerce Strategie entscheiden, kommen perspektivisch nicht um die Integration künstlicher Intelligenzen herum, wenn sie sich relevanten Contents sicher sein, sowie Zeit und Kosten sparen wollen. Die Informationen, die KIs liefern, könnten nicht persönlicher und erfolgsorientierter sein. Was zu tun bleibt, ist die richtige Mischung aus maschineller Unterstützung und menschlichem Geist zu finden. Denn jede Technik ist nur so gut, wie derjenige, der sie benutzt. So sollte man beispielsweise beachten, dass »altersgerecht« im Sinne der maschinellen Auswertungen nicht immer auch die Erwartungen und Vorlieben der entsprechenden Nutzergruppe treffen muss – Stichwort: Klischees.

Die Content-Medaille

Inhalte Trichtergrafik CoCo WP

Quelle: dotSource

Was jedoch sicher ist, sind die Zahlen, die uns zur Verfügung stehen, wenn es um die grundlegenden Erwartungen aller Nutzer geht. Und darauf kommt es im ersten Schritt an.
 

Inhalte müssen informativ, personalisiert, leicht zu konsumieren und unterhaltsam sein. Es ist also Aufgabe des Unternehmens, bei der Konzeotion oder Umstrukturierung der Content-Commerce Strategie, die Brücke zu schlagen, zwischen dem, was sich die Konsumenten an Inhalten wünschen, ergo sie individuell zu informieren, sie zu unterhalten, ohne zu über- oder gar unterfordern und dem eigentlichen Businessziel, sprich Umsätze zu steigern. Personalisierung und das damit verbundene Ausspielen erfolgsversprechenden Contents sind also nur eine Seite der Content-Medaille. Wichtig ist, dass relevanter Content, der beispielsweise via KI Bewertungsanalysen zur Verfügung steht, eben auch business-relevant ist, also positive Brandingeffekte, mehr Traffic und Käufe erzeugt.
 
 

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