Mit starker User-Expericence zum Aufstieg: Der Landwirt dankt

Verfasst am 27. September 2018 von .
Farmer mit Tablet

Quelle: pxhere

Erfolg haben nicht nur Apple, Amazon, Google & Co: Auch kleinere Unternehmen erobern mit innovativen Designlösungen immer wieder Märkte. Zum Beispiel gelingt es dem Traditionsunternehmen BayWa mit qualitativ hochwertigem UX-Design, Landwirte an sich zu binden.

Wie schafft man gute User-Experience?

Erfolg ist im Design eine Frage des Teamplays – und der Bereitschaft, die eigene Arbeit möglichst früh von Endnutzern kritisch evaluieren zu lassen. Nur so lassen sich Projekte perfekt auf Nutzungsanforderungen ausrichten.

Durch frühe Prototypen lässt sich sogar ein »schnelles Scheitern« (fail early) kostengünstiger auffangen, als es durch nachfolgende aufwendige Programmierungen der Fall ist. Auftraggeber sind immer wieder erstaunt, dass oft schon wenige Tage nach dem Kickoff wertvolles erstes Endnutzerfeedback eingeholt werden kann.

Trotzdem sind virtuelle Systeme keine Kunstwerke für die Ewigkeit, sondern sie folgen der ersten und wichtigsten Regel der Onlinewelt: Mit der Zeit gehen! Die Digitalisierung verändert uns stetig, auch während dieser Satz geschrieben wird.

Dennoch lohnt es sich, einen Blick auf besondere Erfolgsstories zeitgemäßen UX-Designs zu werfen – Design, das datengetrieben den Mensch in den Mittelpunkt stellt und so zufriedene Nutzer generiert. Umso erstaunlicher, dass 28 Prozent der Befragten bei einer Schweizer Studie zu mittelständischen Projektbudgets im Bereich Customer-Experience 2017 angaben, keine finanziellen Mittel für die Verbesserung der User-Experience eingeplant zu haben.

Erfolgsstory BayWa

Man ahnt nicht, wie viele relevante Unterkategorien es im Bereich Forsttechnik eines Onlineshops geben kann: Holz sägen, Holz spalten, Holz markieren, Holz bewegen, Holz entrinden, Holz messen. Der Baustoff- und Agrarfachhändler BayWa aus München kennt die Unterschiede. Seine Kunden auch. Seit 2016 ist das Traditionsunternehmen dabei, das Online-Angebot im B2B und B2C zukunftsfähig zu machen.

Die große Herausforderung bestand darin, ein Omnichannel-System für alle Devices zu entwickeln. Denn BayWa-Kunden steuern die Shops unterwegs an: von der Baustelle, aus dem Hühnerstall, mitten aus dem Wald.

BayWa verfügt in Süddeutschland und Österreich über mehr als 180 stationäre Verkaufsstandorte mit kompetenten Beratern. Ziel war es also, auch online für eine qualitativ hochwertige Produktberatung und eine angenehme Kaufabwicklung zu sorgen – so angenehm, dass Kunden gar nicht erst auf die Idee kommen, statt bei BayWa im B2B-Bereich von Amazon oder Wucato zu kaufen, deren Einstieg ins B2B-Geschäft unlängst für Furore sorgte.

Mehr noch: In Suchmaschinenrankings ist man stets oben, die Absprungraten während der Kaufabwicklung sind sehr gering. Das intuitive UX-Design des BayWa-Check-out macht es einfach, genau das Richtige zu besorgen: ganz gleich, ob es sich dabei um Zement, Hühnerfutter oder ein Schäleisen für Baumrinden handelt.

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