MDM: Warum ist Master-Data-Management so wichtig für Unternehmen? [5 Lesetipps]

Master Data Management Lesetipps
Quelle: Pixabay / Pexels

Unternehmen stehen immer mehr Systeme zur Verfügung, um Prozesse zu optimieren, Daten strukturierter zu verwalten oder Kundenbedürfnissen besser nachzukommen. Eine Software, die dabei häufig in Betracht gezogen wird, ist Master-Data-Management-Software. Was dahinter steckt und welche Argumente für die Implementierung eines solchen Systems sprechen, erfahrt ihr heute in den Lesetipps der Woche.

MDM: Was ist das eigentlich?

MDM steht für Master-Data-Management, zu Deutsch Stammdatenmanagement. Es beschreibt einen domänenübergreifenden Ansatz, der beispielsweise Lieferanten, Länder, Standorte sowie Services umfasst. Je nach Domäne werden geschäftskritische Daten (z. B. Kunden-, Auftrags- oder Finanzdaten) angereichert, validiert und miteinander referenziert. Aus diesem Grund wird auch häufig von Multi-Domain Master-Data-Management gesprochen. Nach erfolgter Zentralisierung, Bereinigung und Optimierung der Daten ist es möglich, diese an Drittsysteme auszuleiten.

Um Master-Data-Management erfolgreich betreiben zu können, ist eine ganzheitliche Herangehensweise erforderlich. Es bedarf also einer 360-Grad-Sicht auf sämtliche Unternehmensdaten, um diese entsprechend zu konsolidieren und vollständige Datensätze, sogenannte »Golden Records«, zu schaffen.

MDM: Weshalb lohnt sich die Implementierung eines Master-Data-Management-Systems?

Es gibt zahlreiche Argumente, die für die Einführung eines MDM-Systems sprechen. Zunächst einmal hilft ein solches System dabei, alle Stammdaten eines Unternehmens an zentraler Stelle zusammenzuführen – und das über alle Domänen hinweg. Dieser Ort wird in der Fachsprache als »Single Source of Truth« bezeichnet.

Grundsätzlich verbessert ein MDM-System auch die Datenqualität sowie den Datenaustausch zwischen Mitarbeitern und verschiedenen Abteilungen. Ein weiterer Vorteil für Unternehmen liegt in innovativen Analysemöglichkeiten, welche wiederum zu neuen Insights führen können. Darüber hinaus werden Duplikate vermieden, Datensilos aufgelöst und manuelle Aufwände erheblich reduziert. Zudem wird auch weniger Zeit in unprofitable Tätigkeiten investiert, wodurch diese Ressourcen an anderen Stellen verwendet werden können.

Perspektivisch kann ein MDM-System außerdem in eine Product-Experience-Plattform (PXP) integriert werden, um Content zielgruppenspezifisch aufzubereiten und die effiziente Bereitstellung von Daten durch Automatisierungen weiter voranzutreiben.

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5 Lesetipps

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