Monatsarchiv für April 2009

Peter Mark Droste wird neues Vorstandsmitglied bei Intershop

Verfasst am 21. April 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Der Intershop-Vorstand hat Zuwachs bekommen. Neben Henry Göttler und Ludger Vogt wird Peter Mark Droste neues Vorstandsmitglied, dass hat der Aufsichtsrat des E-Commerce-Anbieters Intershop aus Jena beschlossen.

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Droste, der von 1999 bis 2001 Deutschlandchef von Compaq war, bei CRM-Spezialist Siebel Systems und bei BPM- und SaaS-Anbieter Cordys als Managing Director tätig war, wird bei Intershop in Zukunft für die Bereiche Mergers and Acquisitions, Marketing, PR und IR, Finance, Operations, Legal und Human Ressources verantwortlich sein.

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WordPress 2.8 startet am 27. April 2009

Verfasst am 21. April 2009 von Sebastian (Handelskraft).

wordpress-logo-shineDie kommende WordPress-Version (WordPress 2.8) soll am 27. April offiziell an den Start gehen und so haben die WordPress-Entwickler einen Gang höher geschaltet und einen 24-stündigen „Has-Patch-Marathon” in der vergangenen Woche abgehalten. Erstmal Respekt dafür. Man kann also das „auf den letzten Drücker” auch ganz schick nach außen kommunizieren.

Das Ergebnis dieses Marathons, der den Zweck hatte die kommende Version endgültig voran zu treiben, liest sich beachtlich: 102 Bugs, die als behoben gemeldet wurden, wurden noch einmal überprüft und die jeweiligen Tickets geschlossen. In diesem Zusammenhang konnten auch die endgültigen Features für die 2.8er-Version beschlossen werden, so schreibt es das t3n-Magazin.

Es gibt keine neuen Features.

Ob für die zukünftigen Versionen (WordPress 2.9 soll schon am 11. Mai 2009 starten, WordPress 3.0 am 3. August 2009) ebenfalls so ein Marathon abgehalten wird, wird sich zeigen, da schon dieses Mal einige Core-Entwickler Probleme mit dieser 24-stündigen Sitzung hatten. Kann ich nachvollziehen. Dennoch Respekt.

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Social Commerce via dntwits.com

Verfasst am 21. April 2009 von Sebastian (Handelskraft).

dntwits1Der Name „dntwits” klingt in erster Linie erstmal nach nicht viel beziehungsweise wenig sinnvoll. Aber der erste Eindruck ist ja nicht immer der richtige. Worum geht es bei dntwits.com?

Auf Dntwits.com geht es um den Verkauf von Domain-Namen via Twitter. Wenn man also nach einer speziellen Domain oder nach einer Domain-Art sucht, eine eigene Domain verkaufen will oder auf andere Art im Domain-Provisionsgeschäft mitmischen will, dann dürfte dntwits.com mehr als nützlich sein.

Kurz zusammengefasst ist dieser Dienst nichts anderes als eine Tweet-Liste mit Domain-Kauf- und Verkaufsanfragen von Nutzern. Möchte man eine Domain verkaufen, kann man jenes als Tweet („dntwitsSELL”) senden (wird in der linken Liste „domains for sale” chronologisch aufgeführt). Auf der anderen Seite kann man, wenn man nach einem bestimmten Domain-Namen sucht oder Domain-Typen kaufen möchten, diesen Wunsch „dntwitsBUY” als Tweet senden (wird rechts unter „domains wanted” aufgelistet). Kontaktieren kann man die Käufer oder Verkäufer auch direkt via einem Contact-Button, der sich gleich unter dem jeweiligen Angebot befindet.

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Das war es schon. Also absolut simpel. Dieser Dienst läuft lediglich über zwei Tweet Feeds, für jeden (Kaufen und Verkaufen) einer. Der Vorteil dieses Social Commerce Angebotes ist vor allem, dass sich Käufer und Verkäufer von Domains so schneller und einfacher direkt finden und in Kontakt treten können.

Das Prinzip des Voyeurismus ist ein weiterer Vorteil. Ohne sich anzumelden oder seinen Twitter-Account verlinken zu müssen, ist es möglich alles ganz in Ruhe lediglich zu beobachten. Wenn man etwas liest, dass einen interessiert, dann kann mit einem Tweet darauf antworten. Ganz einfach und natürlich kostenlos.

Für die doch recht kleine Gemeinde aus der Domain-Namen-Business-Nische ist dieser Service ganz hervorragend geeignet. Der Service wächst rasant und wird mehr und mehr aktiv. Für all diejenigen, die Twitter nicht gerne nutzen, ist das Folgen der Angebote via dntwits-Website möglich, wenn man dem Dienst nicht followen bzw. ihn abonnieren will. Gängige Twitter-Filterdienste sind mit diesem Service ebenfalls kompatibel.

Die besten Ideen sind eben die einfachsten. Und die erfolgreichsten sind die, die sich an eine spezifische Gruppe richten. Dntwits.com erfüllt beide Kriterien.

Ironischerweise würde ich den rätselhaften Namen „dntwits” als erstes mal verkaufen, wenn ich der Besitzer wäre, denn der ist irgendwie völlig seltsam.

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Arcandor verabschiedet sich von Shoppingportal myby

Verfasst am 21. April 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Der angeschlagene und taumelnde Handels- und Touristikkonzern Arcandor will die Insolvenz abwenden und sich im Zuge der Konsolidierung auf profitable Kernbereiche konzentrieren, zu denen Primondo, Thomas Cook und Karstadt gehört. Wie gestern auf der Arcandor-Pressekonferenz bekannt wurde, hat Karstadt einen Umsatz von 40 Millionen Euro generiert.

arcandorWeiterhin, so liest es sich in der gestrigen Arcandor-Pressemitteilung, sei es Ziel “[...] die Nicht-Kerngeschäfte in zukünftigem Vorstandsressort ATRYS weiterzuentwickeln“, was auch für das 2007 gestartete Shoppingportal myby gilt:

Durch die Tätigkeit von ATRYS wird die Reduzierung der durchschnittlich jährlichen negativen Cash Flows in Höhe von rund 300 Millionen Euro (Durchschnittswert mehrerer Jahre) gemanagt. Ziel von ATRYS ist es, diesen Negativ-Betrag möglichst schnell auf Null zurückzuführen.

Arcandor benötigt zusätzlich zu den bald fällig werdenden 900 Millionen Euro an Krediten, weitere 900 Millionen Euro, nach Adam Ries 1,8 Milliarden Euro. Unter diesen Vorraussetzungen sieht es für einige Töchter des Konzerns nicht rosig aus, denn, so heißt es weiter:

Auf der Basis ihrer sehr unterschiedlichen Voraussetzungen werden für alle ATRYS-Geschäfte die jeweils besten Optionen geprüft und innerhalb der kommenden Jahre umgesetzt. Dazu zählen u.a. der Verkauf, strategische Partnerschaften, Management Buy-Outs, Sanierung oder auch Schließungen.

Der Axel Springer Verlag hält derzeit 25,1 Prozent am Shoppingportal myby. Eine Übernahmevon myby durch Axel Springer wird zwar aktuell nicht ausgeschlossen, dennoch ist es fraglich, ob man sich negativen Cash Flow aufhalsen möchte, obwohl das Berliner Medienunternehmen erst Ende Februar den höchsten Konzernüberschuss der Unternehmensgeschichte bekannt gab, trotz Krise.

[Bildquelle: internetworld.de]

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MeMarmelade – eine schlechte Kopie des MyMuesli-Prinzips

Verfasst am 20. April 2009 von Sebastian (Handelskraft).

MeMarmelade. Hier kann man sich seine eigene Marmelade bzw. seinen Fruchtaufstrich selber zusammenstellen lassen.

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Davon mal abgesehen, dass es ganz nett ist, Marmelade selber zusammenstellen zu können, ist die Idee meMarmelade absolut nichts neues und auch eigentlich keine weitere Variation des MyMuesli-Prinzips, sondern eine Kopie, die nicht sonderlich attraktiv ist. Zum einen bezahlt man 5 bis 8 Euro für ein 250g-Glas. Das ist happig, ähnlich wie bei MyMuesli, dennoch unterscheidet diese beiden Anbieter etwas ganz Entscheidendes: Das Image.

MyMuesli hat sich als Neuling durchgesetzt und wurde vorgezeigt bis die Schwarte kracht. MeMarmelade hat absolut keinen Charme und anscheinend kein Bedürfnis und kein Verständnis nach einer eigenen Identität. So gut wie alles von MyMuesli hat man an Anforderungen übernommen. Selbst im FAQ gibt es statt Erhellendes einfach nur Gähnenswertes. Einige Antworten im FAQ wurden sogar fast wortgenau von MyMuesli’s FAQ übernommen.

Die Nachahmungen eines funktionierenden bzw. eines erfolgreichen Prinzips sind keine Besonderheiten. Aber es ist doch irgendwie enttäuschend, wie ideenlos man mit seinem Geschäft ins Netz tritt.

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GIGA wird nun doch übernommen

Verfasst am 20. April 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Da haben viele Online-Gamer aber noch mal Glück gehabt. Die von Pay-TV-Sender Premiere angekündigte Abstoßung des Gameportals GIGA.de ist nun hinfällig geworden. Ende Mai war geplant das Portal aus dem Netz zu nehmen, was bei den Usern für Enttäuschung und Protest gesorgt hatte. Bereits Ende März würde dem TV-Sparten-Sender die Lichter ausgepustet.

gigaDer Gaming-Anbieter IGN Entertainment hat GIGA nun übernommen und bewegt sich damit zum ersten Mal auf dem deutschen Raum der Gaming-Landschaft.

GIGA bleibt dennoch im Familienkreis, denn IGN Entertainment, der weltweit als größter Gaming-Anbieter zählt, gehört ebenso zum Konzern von Rupert Murdoch, wie Premiere.

Chis Ellis, Senior Vice President & Managing Director International, kommentiert Übernahme:

Wir freuen uns sehr, GIGA.DE bei IGN Entertainment willkommen zu heißen und unser internationales Network nun auch auf den deutschen Markt auszuweiten. Da der deutsche Gaming-Markt einer der größten in Europa ist und ein enorm großes Potential bietet, hat sich die Integration von GIGA.DE in das IGN Network geradezu angeboten.

Inwiefern Inhalte nun modifiziert werden bleibt abzuwarten.

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E-Commerce-Fachkongress ECOM Berlin 2009

Verfasst am 17. April 2009 von Sebastian (Handelskraft).

ecomDer erste E-Commerce-Fachkongress, kurz ECOM Berlin 2009, findet am 5. und 6. Mai in Berlin statt (im Hotel InterContinental Berlin, Budapester Straße 2, 10787 Berlin). Themen wie S- und E-Commerce, Web 2.0, Online Communities, Usability, Mobile und eServices werden an diesen beiden Tagen von E-Commerce-Entscheidungsträgern diskutiert und informativ aufgearbeitet.

Gerade das Jahr 2008 hat zu solch einem Kongress motiviert, da im letzten Jahr mehr als 50 Prozent der Warenbestellungen im Internet getätigt wurden und sich zunehmend mehr Deutsche im Onlinehandel bewegen. Die Wachstumsphase hält weiterhin an.

Dieser Kongress dürfte auch für Player außerhalb des Onlinehandels interessant sein, die dennoch das Netz als Vertriebskanal nutzen wollen, beispielsweise Banken, Reiseveranstalter oder Verlagshäuser. Das zunehmende Interesse an Informationskanälen und Kommunikationsinstrumenten wie Twitter, Blogs, Communities oder Live Shopping Anbieter dürfte das bestätigen.

Experten aus allen Bereichen werden zu verschiedenen Themen referieren, z.B. Christian Otto Grötsch MBE, Geschäftsführer des Liveshopping-Anbieters Preisbock GmbH, Dr. Andreas Büchelhofer, Geschäftsführender Gesellschafter 1-2-3.TV GmbH, Thomas Schnieders, Direktor Neue Medien Otto GmbH & Co KG und Gerald Heydenreich, Gründer und Geschäftsführer von BuyVIP.

Weitere Informationen sind auf der ECOM-Website zu finden.

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