Netzfund: Smart Toilet Tissue

Verfasst am 23. Februar 2018 von .
Quelle: dotSource

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Smartphone, Smartwatch, Smart Glasses und nun bald auch Smart Toilet Tissue? Oh ja du hast richtig gelesen. Smartes Toilettenpapier. Studenten und Tüftler der University of Washington haben eine neue Art von Sensoren auf Basis von Zellulose, Wasser und Kohlenstoff-Nanoröhren entwickelt, welche in der Lage sind dem Nutzer unter anderem über seinen Gesundheitszustand zu informieren.

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Netzfund: Autonome Pantoffeln – Wenn sich der Alltag selbst aufräumt.

Verfasst am 16. Februar 2018 von .

Roboter machen das Leben leichter. Sie tragen unsere Einkäufe, bereiten Kaffee zu, und neuerdings öffnen sie uns Türen. Insbesondere letzteres ist ein echter Fortschritt, wenn man täglich die U- und S-Bahn in Berlin nutzt.

In einem aktuellen Werbefilm zeigt Nissan, wie eine Welt aussähe, in der wirklich alles seinen Platz hat und diesen auch autonom findet und einnimmt. Fernbedienung, Tisch, Kissen und sogar die Hausschuhe.

Gut, ganz neu ist die Idee nicht. Schon vor zwei Jahren machte Nissan auf seine ProPilot Parkfunktion aufmerksam und ließ Bürostühle autonom an ihren Platz zurückkehren. Einmal in die Händle klatschen – fertig.

Drei Alltagsgegenstände, die besser werden, wenn sie autonom sind:

  • ProPilot Schnuller: Nie wieder müssen Eltern nachts um Sekunden kämpfen, wenn der Nachwuchs den Schnuller nicht mehr findet. Einmal klatschen und schon findet der Nuckel den Platz im Mund des Kindes.
  • ProPilot Geschirr: Tischlein, deck dich!-Digital enhanced. Tisch decken oder Geschirrspüler ein- und ausräumen. Ein Leben wie in barbarisch grauer Vorzeit (2005). Self-driving-dishes wären ein Hit!
  • ProPilot Socken: Es wäre die Überwindung des schwarzen Lochs “Waschmaschine”. Socken kommen paarweise herein, aber nur noch vereinzelt hinaus. Einmal klatschen und schon finden die Socken wieder zusammen.

Ordnungsliebe gepaart mit Verlustangst und Bequemlichkeit – Dieses Motiv bietet eine Vielzahl potentieller Produkte.


Netzfund: Harry Potter in Augmented Reality

Verfasst am 17. November 2017 von .
Quelle: bec

Quelle: bec

Seitdem sich die Augmented-Reality-Technologie in der Spiele-Welt etabliert hatte, begannen nun auch die Stubenhocker unter uns den Schritt in die reale Welt zu wagen. Das beste Beispiel hierfür war die Einführung des sehr erfolgreichen AR-Spiels »Pokémon GO«.

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Netzfund: Pünktlichkeit kenn ich nicht…

Verfasst am 10. November 2017 von .

In unserer auf Leistung fokussierten Gesellschaft spielt Pünktlichkeit eine entscheidende Rolle. Eine der deutschen Tugenden, falls sowas überhaupt existiert, ist es, stets pünktlich zur vereinbarten Uhrzeit zu erscheinen. Alles ist auf die Minute getaktet. Vom Meeting im Büro über das Treffen mit den Freunden in der Lieblingsbar bis hin zum freudig erwarteten Date mit dem attraktiven Flirt aus der Bahn.

Pünktlichkeit, oh diese Pünktlichkeit!

Der Mythos der akademischen Viertelstunde, von dem ich als Schüler in Erzählungen von meinen damaligen Lehrern erfahren habe, existierte in meinem Studium schon nicht mehr. Entweder man war rechtzeitig im Vorlesungssaal oder man musste peinliche Kommentare der Professoren, über die eigene Unfähigkeit die Uhrzeit korrekt lesen zu können, über sich ergehen lassen.

Der Wert der Zeit.

Dabei erinnere ich mich gern an die Geschichte von Momo und den grauen Herren. Die Agenten der Zeitsparkasse versuchten die Menschen dazu zu bringen, Zeit zu sparen, um sie für später sicher und verzinst aufzubewahren. Doch beim Versuch Zeit zu sparen, vergessen die Menschen im Hier und Jetzt zu leben und das Schöne zu genießen.

Die Zeit rennt!

Doch wer kennt sie nicht: Die Zeit-Chaoten. Ob im Büro oder Freundeskreis, es gibt sie überall. Menschen, die ein anderes Verhältnis zur Pünktlichkeit haben. Dabei beneide ich diese Menschen in letzter Zeit immer häufiger, da es den Anschein hat, dass sie mehr den Moment leben und dabei den Überblick über die Zeit verlieren. Für alle diejenigen, die beim Lesen die Zeit aus den Augen verloren haben, merken dass sie mal wieder zu spät dran sind und sich dabei denken »Whatever, i´m late anyways«, empfehle ich die passende Uhr.

 

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Netzfund: Drohnen – Vom Summen und Schwirren der Zukunft

Verfasst am 20. Oktober 2017 von .

Drone
Quelle: Pexels

Drohnen im zivilen Bereich erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Doch seit 01. Oktober müssen die Besitzer der unbemannten Flugobjekte neue gesetzliche Regelungen im Umgang mit Drohnen beachten.

Bereits möglich und bereits im Einsatz

Auch im gewerblichen Bereich finden Drohnen vielfältige Einsatzgebiete. Unter anderem nutzt die Feuerwehr sie zur Sicherung und Überwachung von Bränden. Die Deutsche Bahn setzt mit Wärmebildkameras ausgestattete Drohnen zur Überwachung von Zügen (Vermeidung von Vandalismus) und zur Kontrolle des eigenen Bahnnetzes (Aufspüren von Schäden an den Gleisanlagen) ein. Und auch für Wettervorhersagen werden Drohnen genutzt. Die fliegenden Messstationen analysieren das Wetter in großer Höhe und ermöglichen so detaillierte Wetterprognosen. Doch welche Einsatzmöglichkeiten sind zukünftig noch vorstellbar?

Alles nur Zukunftsmusik?

Die Drohnentechnologie befindet sich in einer rasanten Entwicklung. Unternehmen wie Airbus, Amazon, Alphabet, Daimler, DHL, Facebook und Google haben bereits zukünftige Projekte angekündigt. Die Palette reicht von Inspektionsflügen über unbemannte Paket- und Lieferservices bis hin zum ortsunabhängigen Zugang zum Internet durch zum Beispiel die Solardrohne Aquilla von Facebook. Das Projekt ist Teil der Initiative Internet.org, mit der Facebook und andere Unternehmen Menschen in schwer zugänglichen Gebieten mit Internetdiensten versorgen wollen. Doch damit nicht genug. Eine Drohne, die während der Fahrt den Akku eines Elektrofahrzeugs lädt, ist die neueste Idee des E-Commerce-Giganten Amazon. Das Summen und Schwirren der Drohnen könnte bald zum Alltag werden. Die Erfinder und Tüftler scheinen keine kreativen Grenzen zu kennen.


Netzfund: Beliebte Spiele-Klassiker zum Geburtstag von Google

Verfasst am 29. September 2017 von .
Google Geburtstag

Quelle: Google

Google ist eine der bekanntesten und meistgenutzten Suchmaschinen der Welt. Das Verb „googeln“ ist schon seit Jahren fester Bestandteil unseres Wortschatzes (genauer gesagt seit 2004 im Duden). Wer könnte sich eine Welt ohne Google vorstellen?

Als besondere Überraschung zum 19. Geburtstag bietet der Technologiekonzern seinen Nutzern 19 kleine Spiele und Animationen an. Unter anderem mit von der Partie sind die beliebten Spiele-Klassiker Pac Man, Snake und Solitaire. Wie bei Google durchaus üblich sind die Überraschungen in einem bunten Doodle (kreative Abbildungen und Animationen auf der Startseite) verpackt. Die Nutzung ist recht simpel. Der Nutzer klickt auf das Glücksrad, es fängt sich an zu drehen und eines der Spiele wird zufällig ausgewählt.

Mein Favorit ist übrigens der Galapagos-Trekker. Videos, Bilder und Karten zum Erkunden der durch Charles Darwin berühmt gewordenen Vulkaninseln.

Für diejenigen, die sich nicht bis zum gewünschten Spiel oder Animation durchklicken möchten, haben wir die Juwelen der Aktion für euch aufgelistet.

Gespannt blicken wir auf die Zukunft mit Google und wünschen uns ein weiteres Jahr mit solch kreativen und bunten Ideen.


Netzfund: smarte Stromzähler sicher bedienen dank Morsecode

Verfasst am 15. September 2017 von .

Ja, es ist wirklich das Jahr 2017. Nein, es ist nicht der 1. April. Nein, die Quelle des heutigen Netzfunds ist nicht der Postillon. Nichts davon möchte man zunächst glauben, wenn man Ulrich Grevelers Blogeintrag “Digitalisierung mit der Taschenlampe” liest.

In Velbert, zwischen Essen und Wuppertal, beginnen die Stadtwerke den Tausch der alten Stromzähler und ersetzen sie innerhalb der nächsten acht bis zehn Jahre durch ihre smarten Nachfolger. Für 89 Prozent bedeutet das den Einbau einer Modernen Messeinrichtunge (mMe), für die übrigen 11 Prozent den Einbau eines intelligenten Messsystems (iMsys). Ob mMe oder iMsys entscheidet die Jahresverbrauchsgrenze von 6000 kWh. Für Kunden entstehen 20 Euro Mehrkosten jährlich. Wer über der 6000 kWh Grenze liegt, zahlt mehr.

Der wichtigste Unterschied zwischen “modern” und “intelligent” ist die Vernetzung. Beim modernen System kommt ganz klassisch einmal jährlich jemand zum ablesen vorbei. Nur die intelligenten Systeme sind ans Internet angeschlossen.

Credit: EVB, CC BY-SA 3.0 Smart Meter

Credit: EVB, CC BY-SA 3.0 Smart Meter

Ein großes Thema beim smarten Strom ist Sicherheit. Der Zähler EDL21 hat ein zweizeiliges Display, aber keine Eingabeeinheiten. Geschützt wird das System von einer unveränderlichen, beliebig oft ausprobierbaren vierstelligen Pin-Nummer, die man per Post erhält.

Man ist hin und hergerissen, ob das nun sicher ist oder nicht. Unveränderlicher Pin ohne Eingabeeinheit. Hrm…. Okay, es gibt eine Eingabeinheit. Einen Lichtsensor, der über eine handelsübliche Taschenlampe bedient werden kann. Blinken, um den Pin einzugeben. Blinken, um das System auf Null zu setzen, um beispielsweise den Stromverbrauch des Trockners zu ermitteln. Blinken, blinken, blinken. Aber nicht zu schnell und nicht zu lang!

Ob Kunden sich so die bequeme Möglichkeit des Stromsparens vorgestellt haben, darf bezweifelt werden. Daran ändern weder Blink-Apps von Drittanbietern, noch Blink-Apps von Herstellern etwas.

Unvermeidlich muss man hier an Torsten Dierkes denken: Wenn Sie einen Scheißprozess digitalisieren, haben Sie einen scheiß digitalen Prozess!


Netzfund: Jede Menge Zeit beim Arbeiten durch Arbeiten verschwenden

Verfasst am 8. September 2017 von .

Kaum jemand, dessen wichtigstes Arbeitsgerät der Computer oder das Smartphone ist, kennt dieses Phänomen nicht. Man sitzt stundenlang vorm Rechner und fragt sich am Ende des Tages: “Was habe ich heute eigentlich gemacht? Gefühlt habe ich nur rumgeklickt.”
 
Ja, diese Tage sind selten – sonst würden die Chefs dieser Welt wohl amtlich eskalieren. Aber: Es gibt sie!
 
Das Gefühl stumpfsinniger Klick- und Rechen”arbeit” wird im Browsergame »It Is As If You Were Doing Work« perfektioniert. Im Windows95-Stil tippt und klickt man sich durch einfache Büroarbeit. E-Mails schreiben, Buttons klicken, PopUps schließen, Ladezeiten überbrücken – alles um Punkte, Beförderungen und – nicht zu vergessen – Pausen zu erspielen.
 
Fazit: Man verliert unglaublich viel Zeit für die eigentliche Arbeit und fragt sich, was das eigentlich soll? Aber hey: Es ist Freitag und die moderne Welt der Automatisierung wird den Effizienzverlust schon wieder rausholen 😉
 
Jetzt spielen!
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Kategorie: Netzfund der Woche

Netzfund: In die iTunes-Charts mit zehn Minuten Stille

Verfasst am 18. August 2017 von .

Der endgültige Beweis für die schier unendliche Bequemlichkeit der Menschheit ist erbracht. Samir Mezrahi ist mit “A a a a a Very Good Song (Silent Track)” in die US-iTunes-Charts gekommen. Kurzzeitig sogar bis auf Platz 50! Aktuell hat – der Künstler? – Platz 64 inne.

Was macht diese Meldung zu einem Netzfund? Ganz einfach: Samirs einziger Track auf iTunes enthält 10 Minuten Stille. Keine kaum hörbaren Frequenzen aus dem All oder anderen Hokus Pokus. Einfach 10 Minuten ohne jegliches Tonsignal. Kosten pro Download: 0,99 Euro

Angeblich brauchte man 2015 ca. 12.000 Downloads TÄGLICH, um Platz 1 zu erreichen. Überlegt man, welchen Umsatz Apple mit 10 Minuten Stille macht, dann wird man schon neidisch, dass man diese Idee nicht selbst hatte. Denn der Grund für den Song ist ein Bug, der beim Anschluss von Apple-Geräten an manche Bluetooth-Lautsprecher oder Autoradios dazu führt, dass automatisch der erste Song abgespielt wird. In meinem persönlichen Fall übrigens a-moll der Band Hasenscheisse.

Drei Fragen:

  1. Wie stark erschrecken Käufer des Songs, wenn sie nach 10 Minuten vom bisherigen ersten Song ihrer Playlist erschreckt werden?
  2. Warum sind Menschen zu bequem kostenlos selbst einen derartigen Track zu erstellen?
  3. Warum bin ich da nicht selbst drauf gekommen?

Doch kein Grund sich zu grämen, die Reviews und Bewertungen des Songs sind sehr amüsant!

Welcher Track läuft bei euch zuerst, wenn ihr euer Telefon koppelt? Antworten gern in die Kommentare!

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Kategorie: Netzfund der Woche

Netzfund: Pizza-as-a-Service – Buzzwords lecker erklärt!

Verfasst am 11. August 2017 von .
Pizza as a Service

Quelle: picjumbo

Im Digital Business nutzen wir öfter mal Abkürzungen und Begriffe, die für uns ganz normal erscheinen, aber für Außenstehende eher unverständlich sind. Und diese Begriffe dann auch noch verständlich zu erklären, ohne am Ende mit noch mehr Buzzwords um sich zu werfen, ist gar nicht so einfach. Wie zum Beispiel lässt sich mit einfachen Worten erklären, was genau der Unterscheid zwischen den klassischen Modellen On-Premise, Infrastructure-as-a-Service (IaaS), Platform-as-a-Service (PaaS) und Software-as-a-Service (SaaS) ist?

Ein Software Architekt von IBM hat die perfekte Analogie dafür entwickelt – Pizza-as-a-Service!

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