Conversion-Optimierung dank Kundenvertrauen – Tipps für eine bessere User-Experience und mehr Erfolg im E-Commerce [Teil 3]

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Quelle: pixabay
Wer die Conversion-Rate seines Online-Shops erhöhen möchte, muss in das Vertrauen seiner Kunden investieren. Das Vertrauen zu gewinnen, gelingt auf vielfältigen Ebenen: Hier sind vor allem renommierte Gütesiegel zu nennen, aber auch ein optisch hochwertiges Design, Transparenz bei der Dateneingabe im Registrier- und Checkoutprozess sowie nicht zuletzt positives Feedback bisheriger Kunden, das prominent in Szene gesetzt wird, schaffen Vertrauen. Wie ihr auf den ersten Blick überzeugt und euch damit auch langfristig Kundenloyalität sichert, erfahrt ihr im dritten Teil der Artikelreihe: »Conversion-Optimierung – Tipps für eine bessere User-Experience und mehr Erfolg im E-Commerce«.

Conversion-Optimierung: Der erste Eindruck zählt

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Worauf Kunden in Deutschland beim Onlinekauf achten

User entscheiden binnen 50 Millisekunden, ob ihnen eine Seite gefällt oder nicht. Attrakivität, Sympathie oder zugespitzt formuliert: Liebe auf den ersten Blick – das erzeugt nicht nur im Zwischenmenschlichen subjektiv Vertrauen. Entsprechend kann man die Bedeutung guten Designs auch für den E-Commerce kaum überschätzen.

Über die Jahre wurden Webseiten immer klarer strukturiert und zugleich emotionaler. Eine konsistente Farbgebung erwies sich als ebenso wichtig wie die Entfernung überflüssiger Elemente. Minimalismus wirkt edel, Übersichtlichkeit gilt als Synonym von Nutzerfreundlichkeit – oder, wie der Volksmund schon lange weiß: Weniger ist mehr.

TESTIDEE

Welches Design Nutzer mögen, lässt sich in sogenannten »5-Seconds-Tests«, auch »Blink-Tests« genannt, herausfinden: Bei einem solchen Test wird ein und dieselbe Seite mehreren Probanden für nur jeweils fünf Sekunden gezeigt. Anschließend bekommen die Probanden Fragen zur Seite gestellt. So wird der erste Eindruck getestet und es wird nachvollziehbar, welche unterbewusste Wirkung eine Seite entfaltet.

Conversion-Optimierung: Gütesiegel einbinden

Was bei Lebensmitteln Bio und Fairtrade sind, ist im Online-Handel zum Beispiel das Gütesiegel »Trusted Shops«. Bevor ein Shop es offiziell nutzen darf, müssen viele Kriterien erfüllt werden. Erst wenn alle rechtlichen Grundlagen erfüllt sind, darf ein Shop das Siegel tragen.

Unabhängig von der gewählten Zahlart können Kunden in Shops mit »Trusted- Shops«-Gütesiegel Käuferschutz beantragen. Das gibt vielen Kunden ein Gefühl verstärkter Sicherheit, das für Conversions förderlich sein kann.

Darüber hinaus gibt es weitere geprüfte Gütesiegel, wie etwa »TÜV Süd«, »Safer Shopping« oder das Siegel als »EHI«-geprüfter Onlineshop. Auch Datenschutz ist im Netz immer wichtiger geworden. Seit die DSGVO in Kraft getreten ist, gibt es eine europaweit einheitliche Regelung. Wie man mit den Daten des Kunden umgeht, das sollte frühzeitig und gut erklärt werden, um Vertrauen beim Nutzer zu erzeugen.

Gerade, wenn man sensible Zusatzinformationen wie Geburtstag oder Telefonnummer mitgeteilt bekommen möchte, sollte plausibel erläutert werden, weshalb diese Daten erhoben werden. Das reduziert Formularabbrüche und bewusste Falschangaben.

Ebenso sollten Versand- und Retourkosten frühzeitig kommuniziert werden: Intransparente Versandkosten, Mindermengenzuschläge oder Registrationskosten zählen zu den häufigsten Conversion-Killern überhaupt und tragen nicht dazu bei, das Vertrauen der Kunden zu wecken.

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Welchen Transparenzgrad eine Zielgruppe für mehr Conversions benötigt, lässt sich testen. Zeigt Probanden keine, wenige oder ausgiebige, didaktisch aufbereitete Informationen an, während sie sich registrieren. Analysiert dabei Abbrüche, Conversions und Verweildauer.

Conversion-Optimierung: Social Trust

Ihr könnt noch so viele Siegel erwerben: Kaum etwas wird das Vertrauen in eure Marke und die Neugierde auf eure Produkte bei Kunden so positiv beeinflussen wie die Empfehlungen echter Menschen durch Rezensionen oder Testimonials beziehungsweise Influencer. Diese lassen ein Produkt, einen Service erprobter und erfolgreicher erscheinen.

Sind sie glaubwürdig und gut visualisiert, vermögen sie es, Conversions zu steigern. Doch wie platziert man externe Meinungen so, dass sie Wirkung zeigen? Zum einen beeindrucken authentische Rezensionen, die in achronologischer Reihenfolge unter einem Produkt angeordnet sein sollten. Achtet darauf, dass auch kritische Stimmen zugelassen werden und kommentiert diese im Zweifel von Unternehmensseite, um die Authentizität zu erhöhen.

Zum anderen sollte man im Content-Bereich mit Testimonials – Kunden wie Experten – arbeiten, die via Kundenstories und Interviews auf vielfältigen Kanälen Vertrauen erzeugen.

TESTIDEE

Bereitet die Einbindung von Testimonials und Rezensionen in eurer Marketing-Abteilung gründlich vor und testet mit verschiedenen Konzepten im A/B-Testing- Verfahren, welche Darstellungsform, Position und welcher Umfang für eure Zielgruppe am besten funktioniert.

Conversion-Optimierung: Performance und Suche verbessern

conversion-Rate und Performance-Optimierung Im ersten und zweiten Teil der Artikelreihe findet ihr bereits Tipps zur Conversion-Optimierung über eine verbesserte Performance- und Suchfunktion.

Im aktualisierten Whitepaper »Conversion-Rate- und Performance-Optimierung« zeigen wir darüber hinaus, wie man Ladezeit und Check-out verbessert und geben noch mehr wertolle Tipps, wie ihr das Vertrauen der Kunden gewinnt und haltet.

Das Whitepaper steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Im Case Study Video erfahrt ihr außerdem, wie gutes UX-Design die Conversions erhöht und Umsätze steigert. Mehr über das dotSource UXD-Team und unser Leistungsspektrum im Bereich User Experience Design erfahrt ihr hier.

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