Der Preisbock im Wintergewand

In Jena wird der Weihnachtsmarkt aufgebaut und in den Supermärkten gibt es seit Wochen Lebkuchen zu kaufen. Zeit auch für den Preisbock sein winterliches Outfit anzulegen. Passend dazu gibt es heute auch Tassen, aus denen man sicherlich gut Glühwein trinken kann ;)

Zum Beitrag
(10 Bewertung(en), Schnitt: 4,70 von 5)
Loading...

Räumt Lars Hinrichs den Chefsessel bei Xing?

Einem bis dato noch unbestätigten Gerücht zufolge, könnte Lars Hinrichs, Gründer und CEO des börsennotierten Business-Netzwerks Xing, bereits heute oder in den nächsten Tagen seinen Posten als Vorstandschef niederlegen.

Angeheizt wurde die Gerüchteküche durch eine entsprechende Meldung des Branchendienstes Horizont.net, die sich recht schnell herumsprach in der Szene. Bei Xing lautet das diesbezügliche Statement derzeit noch: “Gerüchte dieser Art kommentieren wir grundsätzlich nicht”. Auch Hinrichs selbst dementiert das Gerücht nicht und twittert stattdessen: “:-) our policy to rumors is and allways will be “no comment”. We are a public company, experiencing excellent growth opportunities right now.”

Über die Gründe des freiwilligen oder unfreiwilligen Rücktritts wird bereits heftig spekuliert. Aus gut unterrichteten Branchenkreisen will etwa die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX erfahren haben, dass Hinrichs „zwar zuletzt gute Zahlen vorgelegt, … aber über eine Kontroverse über die Nutzung von Mitgliederdaten gestolpert” sei.

Ob sich die Gerüchte tatsächlich bestätigen, und falls ja, warum Lars Hinrichs sein eigenes sehr erfolgreiches Unternehmen verlässt, wird sich wohl erst nach einer offiziellen Stellungnahme von Xing oder Lars Hinrichs genau sagen lassen.

Update:

Laut Heise hat Xing sich mittlerweile zu den Gerüchten geäußert und dabei zurückgewiesen, dass Lars Hinrichs wegen einer Kontroverse über die Nutzung von Mitgliederdaten zurücktreten werde. Hinrichs habe auch weiterhin das volle Vertrauen seiner Vorstandskollegen und des Aufsichtsrates. Lars Hinrichs Zwitschern legt ebenfalls nahe, dass die ganze Geschichte doch nur ein Gerücht war, das aber immerhin eine Menge Aufmerksamkeit erzeugt hat. ;)

Zum Beitrag
(9 Bewertung(en), Schnitt: 4,78 von 5)
Loading...

Shoptest: Schuladen im Internet

Heute schaue ich mir den Shop SchuhSign genauer an. Der Shop wirkt gut durchdacht, die Elemente sind gut auf der Seite angeordnet. Sehr gut sind die zahlreichen Produktabbildungen in einer hervorragenden Qualität, hier können sich viele andere Shops etwas abschauen.

Zum Beitrag
(7 Bewertung(en), Schnitt: 4,86 von 5)
Loading...

Produkt der Woche: Treadmobile von SPEEDFIT

Da sich der Sinn dieser Erfindung auch nach fünfminütigem Anstarren nicht erschließt, darf man sich ernsthaft die Frage stellen, wieso der Sportgeräthersteller SPEEDFIT, laut Spreeblick, nach Investoren sucht. Allerdings muss man zugeben, dass diese Erfindung wirklich so bizarr ist, dass man sie haben möchte: Ein Laufband mit Rädern, das sich fortbewegt – ohne Motor – wenn man, nun ja, auf diesem läuft. Aha. Kommt in die Kategorie „Es ist nutzlos, aber ich will es haben“ :D .

Zum Beitrag
(10 Bewertung(en), Schnitt: 4,90 von 5)
Loading...

PONS startet kostenloses Online-Wörterbuch

Seit Oktober bietet nun auch der bekannte Wörterbuch-Verlag PONS mit PONS.eu ein kostenloses Fremdsprachen-Lexikon im Internet an.

Derzeit lassen sich dort über 3,5 Millionen Wörter in fünf verschiedene Sprachen übersetzen. Zur Wahl stehen Übersetzungen in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Polnisch. Neben weiteren Sprachen ist in der Zukunft auch eine mobile Version für Smartphones geplant. Das Angebot soll dauerhaft gratis zur Verfügung stehen und sich durch die Einblendung von Werbung finanzieren.

Zum Beitrag
(9 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Retourenquote durch Produktbewertungen senken

Retouren sind teuer, lästig und haben mit Inkrafttreten des Fernabsatzgesetzes stark zugenommen. Generell gilt für den Onlinehandel, dass sich Retouren wohl nie gänzlich vermeiden lassen werden. Allerdings können die Versender die Retourenquote sehr wohl beeinflussen und auch minimieren. Aber leider schöpfen immer noch viel zu wenige Onlineshops ihre Möglichkeiten aus, um die Zahl der Rücksendungen zu senken.

Eine relativ einfache aber sehr wirkungsvolle Möglichkeit die Retourenquote signifikant zu senken, bietet sich Onlinehändlern mit dem Einsatz von nutzergenerierten Produktbewertungen und Rezensionen. Die Bazaarvoice Fallstudievon PETCO, einem auf Haustierbedarf spezialisierten amerikanischen Onlineversender zeigt, dass Produkte ohne Kundenrezensionen eine 20,4% höhere Retourquote haben, als Produkte die mit Rezensionen versehen sind. Des Weiteren zeigt die Studie, dass sich bei Artikeln mit mehr als 50 Rezensionen die Retourenquote im Vergleich zu Artikeln mit weniger als 5 Kundenrezensionen sogar halbiert.

Diese Ergebnisse sind zwar deutlich, aber für mich kaum überraschend. Denn imho ist es logisch, dass besser informierte Kunden, durchdachtere Kaufentscheidungen treffen und in Folge dessen auch die Zahl der Rücksendungen sinkt. Und letztlich freut das nicht nur den Onlinehändler, sondern auch den Kunden. Denn um Hermann Tietz zu zitieren:

» Qualität bedeutet, dass der Kunde zurückkommt und nicht die Ware. «

Zum Beitrag
(8 Bewertung(en), Schnitt: 4,75 von 5)
Loading...

Erster Liveshopping Club für Elektronikartikel öffnet die Pforten…

… nach Vorzeigen der Einladung.

Online Shopping wird mehr und mehr exklusiv. Auf dem Online-Markt entstehen so genannte Shopping Clubs, vor deren Pforten das Schild „Nur mit Einladung“ prangert. Betreiber wie buyvip oder brands4friends haben es schon vorgemacht. Im Prinzip verfolgen Shopping Clubs dasselbe Prinzip wie Liveshopping-Portale mit fast denselben Vor- und Nachteilen. Bis jetzt existieren fast nur Shopping Clubs, die Textilien vertreiben. Nun ist jedoch der erste Liveshopping Club für (ausschließlich) Elektronikartikel an den Start gegangen: pauldirekt.de. Es ist das Baby von Tim Schwenke (Mitgründer der Getmobile AG), das hier ein spannendes Konzept vorlegt.

Direkt auf der Startseite gibt der Geschäftsführer von pauldirekt.de mit einem irgendwie witzigen Video sein persönliches Statement zur Funktion und Idee ab. Man kommt nur mit Einladung in die heiligen Pforten der Sparfüchse. Ausschließlich Elektronikartikel anzubieten, ist natürlich auch etwas kritisch. Das Erreichen der kritischen Masse, der Break-Even-Point sind Tatsachen, die hier besonders schwer zum Tragen kommen. Man muss die Nische treffen. Die Shopping-Club-Idee trägt das Spiel des Social Commerce natürlich bemerkenswert direkt nach außen. Es geht um Empfehlungen. Empfehlungen sollen einem selbst und anderen nutzen. Möglicherweise hat pauldirekt.de mit diesem Empfehlungsmarketing ins Schwarze getroffen. Wie auch bereits auf Exciting Commerce berichtet, kombiniert der neue Liveshopping-Club „geschickt Live Shopping und Clubelemente und verströmt dabei einen Hauch von Vente du diable„. Vent du diable ist mittlerweile ein erfolgreiches Nischenangebot.

Je mehr Leuten man pauldirekt empfiehlt, desto mehr spart man selber. Fünf Euro gibt’s für jeden geworbenen Freund (20 Empfehlungen kann man verschicken). Man tritt also nicht in eine anonyme Community, sondern hat nach dieser Idee die Möglichkeit Community mitzubringen. So kann natürlich rein theoretisch viel schneller eine Eigendynamik entstehen, von der beide Seiten profitieren können. Man darf gespannt sein.

Zum Beitrag
(9 Bewertung(en), Schnitt: 4,89 von 5)
Loading...