Brillen Online anprobieren

Die passende Brille zu kaufen ist nicht einfach. Die Auswahl wird zum einen durch die riesige Auswahl an Modellen erschwert und zum anderen durch die Tatsache, dass man ein Brillenträger ist.

Denn ob eine Brille zu einem passt, lässt sich beim Offline-Kauf eigentlich erst so richtig beurteilen wenn man diese auch mit der richtigen Sehstärke anprobiert.

Allerdings ist dies bei den wenigsten Optikern möglich, und so muss man zumeist anhand eines unscharfen Spiegelbildes beurteilen welche Brille einem steht. Da hilft eigentlich nur eine Person des Vertrauens, die beim Brillenkauf beratend zur Seite steht. Das ist natürlich alles andere als optimal.

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Produkt der Woche: Image Fulgurator

Produkt der Woche: Image Fulgurator
Foto: juliusvonbismarck.com

Wie wir wissen, äußert sich Größenwahn auf verschiedene Art und Weise. Die letzte Stufe des Wahns kommt zum Ausdruck, wenn man dann vor einem prasselnden Kaminfeuer sitzt, einen Globus anstarrt, dazu wahnsinnig lacht und ein weiße Katze streichelt, die im Schoß liegt und schnurrt. Oder man erfindet den Image Fulgurator.

Der Berliner Künstler Julius von Bismarck räumte für diese Erfindung auch gleich mal eine goldene Nica im Wettbewerb der Prix Ars Electronica in der Kategorie „Interactive Art“ ab. Zu recht. Dieser Komplex aus Geräten ist Guerilla im ganz großen Stil.

Laut Bismarck ist das ein Apparat zur minimal-invasiven Manipulation von Fotographien. Es riecht ein kleines bisschen nach Subversion. In dem Moment, wenn jemand ein Motiv fotografiert, verändert der Fulgurator dieses Motiv. Was übrig bleibt ist wirklich die totale Verwirrung, wenn man sich das Foto dann ansieht. Das geschossene Foto kann man mit dieser pazifistischen Wunderwaffe ganz bequem und unbemerkt aus dem Hintergrund manipulieren.

Wie funktioniert das? Sofern ein Blitzlichlicht ausgelöst wird, registriert ein Sensor auf dem Fulgurator das und projiziert dann für den Bruchteil einer Sekunde ein selbst gewähltes Bild, ein Symbol oder einen Text auf das anvisierte Motiv. Das selbst gewählte Bild befindet sich auf einem entwickelten Diafilm in einer herkömmlichen Spiegelreflexkamera. Hinter der Kamera ist ein Blitzgerät montiert, das als „Projektionslampe“ dient. Wirklich simpel. Und clever.

Um Verwirrung zu stiften, ist das ideal. Und vielleicht ist diese tolle Erfindung auch eine Hommage an das Bewusstsein, das Manipulation von außen immer weniger Beachtung schenkt. Auf verspielte Art und Weise wird uns damit vielleicht wieder ein Stück Erinnerung zugeführt, während wir uns Erinnerungen auf Fotographien ansehen. Irgendwie ironisch. Vor allem aber fantastisch. So fantastisch, dass der Künstler ein Patent darauf eingereicht hat.

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Handelskraft meets Handelspunkt

Diese Woche schauen wir uns mal den „Schnäppchenversand“ Handelspunkt Schlema an. Über eine mangelnde Übersichtlichkeit auf der Startseite kann man sich hier nicht beschweren. Eher scheint es als müsste man noch den vorhandenen Platz mit Klischeebildern von Bildagenturen füllen. Natürlich ist auch noch ein Großteil der Texte als Grafik hinterlegt, damit auch das erfrischende „Herzlich Willkommen“ mit einem Schatteneffekt dargestellt werden kann.

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Volkssport: Online-Schnäppchenjagd

Die Medienmarktforschung der Firma Nielsen zeigt aktuell, dass der Boom im Online-Shopping ungebrochen bleibt. Und da medial immer weniger über Erfolgszahlen berichtet wird, weil man gespannt dem DAX beim Kollabieren zuschauen muss, könnte man meinen, dass die Schnäppchenjagd im Netz ihren Zenit in der Vergangenheit zu verbuchen hatte.
Diejenigen, die das glauben, irren sich. Man hat sich lediglich an das Online-Shopping bzw. das Suchen nach günstigen Produkten im Netz gewöhnt. Die Deutschen sind laut Branchenverband Bitkom besonders aktiv im Netz unterwegs: 41 Prozent kaufen mittlerweile online ein. Spiegel Online bezeichnet diese Entwicklung sogar als „Volkssport“. Das bestätigt auch die letzte Pressemitteilung der Firma Nielsen:

» Mehr als sieben von zehn Internet-Nutzern waren im Monat Juli online auf Schnäppchensuche. Das Internet-Auktionshaus eBay liegt dabei weiterhin unangefochten auf Rang 1 mit gut 17 Millionen Besuchern – ein Anteil von rund 47 Prozent. Der Zweitplatzierte Amazon kommt immerhin auf 11 Millionen Besucher. Damit steuerten drei von zehn Surfern die Seiten des weltgrößten Online-Händlers an.“ «

Es wird nicht nur bei professionellen Händlern geramscht, auch untereinander wird gehandelt: 21 Prozent der Deutschen haben im Internet eigene Dinge verkauft. Wenn man sich diese Zahlen anschaut, dann stellt sich berechtigt die Frage, wie lange es noch dauern wird, bis jeder deutsche Internetnutzer online ein- oder verkauft.

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Trusted Shops kooperiert mit der E-Commerce-Plattform Tradoria GmbH

Die Trusted Shops GmbH ist eine Kooperation mit der E-Commerce-Plattform Tradoria (Tradoria GmbH) eingegangen. Die Tradoria GmbH (2007 gegründet) gehört zu den führenden deutschen Anbietern von Mietshop-Lösungen und wurde 2008 mit dem Innovationspreis für ihre E-Commerce-Einsteiger-Komplettlösung ausgezeichnet.


Aus einer gemeinsamen Pressemitteilung geht hervor:

» Tradoria bietet Deutschlands erste Shoplösung mit automatisch integriertem Trusted Shops Gütesiegel. «

So ganz verkehrt war diese Entscheidung nicht. Das 1999 gegründete Kölner Unternehmen Trusted Shops GmbH ist Marktführer bei der Zertifizierung von Onlineshops europaweit. So werden Händler nach mehr als 100 Kriterien überprüft, z.B. Bonität, Preistransparenz, Datenschutz oder Kundenservice. Erfüllt ein Händler diese Kriterien erhält er das begehrte Gütesiegel.

Wie wichtig solch ein Siegel mittlerweile geworden ist, zeigt laut Pressemitteilung eine Befragung von mehr als 1000 repräsentativ ausgewählten Internetnutzern durch das Marktforschungsunternehmen GfK:

  1. Etwa die Hälfte der Befragten kannten das Trusted Shops Siegel.
  2. Ca. 63,3 Prozent gaben an, ein Onlineshop-Siegel sei „wichtig“ bis „sehr wichtig“.

Das Sicherheitsbedürfnis des Verbrauchers ist schon lange im Onlinehandel angekommen. Geschäftsführer von Trusted Shops, Ulrich Hafenbradl, hierzu:

» Immer mehr Shopbetreiber merken, dass sie ihren Besuchern Seriosität und Sicherheit vermitteln müssen, damit die Produkte im Warenkorb dann auch tatsächlich gekauft werden. Hier geben wir den Händlern mit der Kombination aus Gütesiegel, Garantie und Service eine bewährte Lösung an die Hand. «

Händler sind sich der Vorteile des Güte-Siegels bewusst und wollen dementsprechend integriert werden. Online-Shopping befindet sich auf dem Vormarsch, findet auch Spiegel-Online.

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14 lebenswichtige Programme für den PC

Diese Woche hatten der Christian, Alexander und ich eine interessante Diskussion darüber, ohne welche Programme auf dem Rechner nur noch schwer zu leben ist. Und hier kommen die 15 am häufigsten genannten ohne bestimmte Rangfolge:

Dokumentenaustausch per PDF

Ohne PDF geht heute kaum noch was, um so wichtiger ist es, dass man zur Not auch mal schnell selber ein PDF erzeugen kann. Und wer keine Lust hat hunderte Euros für Adobe Acrobat auszugeben, der ist mit dem PDF-Drucker Cute PDF Writer bestens bedient. Natürlich muss man sich PDFs auch anschauen und dafür empfiehlt sich das kleine und schnelle Programm Foxit Reader. Kann mindestens genauso viel wie der Acrobat Reader, startet schneller und ist mit knapp 6,5 MB auch mehr als 10mal kleiner.

Frühjahrsputz im System

In einem gesunden Körper steckt ein gesunder Geist – so heißt es jedenfalls. Und beim Computer ist das nicht anders. Leider müllt so ein Rechner ohne das man etwas dagegen tun kann irgendwann einfach zu und wird langsamer. Das Tool Easy Cleaner hilft unnötigen Ballast zu finden und zu zu entsorgen, Spybot-S&D sorgt dafür, dass schädliche Software und Webseiten geblockt werden, bevor etwas Schlimmes passiert.

Bastelstunde auf niedrigster Ebene

HTML, XML, Java, Perl, C, JSP, SQL, PHP … so viele Formate mit je einer eigene Syntax. Für einen kurzen Blick in den Quellcode oder einen schnellen Fix lohnt sich das Starten einer kompletten Entwicklungsumgebung wie Eclipse oft nicht. Hier helfen intelligente Editoren wie HTML-Kit (oder notepad++), die die Syntax der unterschiedlichen Sprachen grafisch anzeigen kann und teilweise sogar Fehler erkennt. Wenn es noch eine Ebene tiefer gehen soll, empfiehlt sich ein HEX Editor wie HxD, der das Auslesen von Dateien, Laufwerken oder sogar dem Arbeitsspeicher unterstützen.

Dateiverwaltung jenseits des Windows Explorers

Natürlich kann man im Windows Explorer Dateien suchen und verwalten, man kann auch Zip-Dateien öffnen, aber da hört es dann auch schon auf. Mehr Formate als Zip unterstützt 7-Zip – und das ganze auch noch komfortabler. Wer wirklich Überblick über das Dateisystem haben möchte, der kommt an Total Commander, ein Dateiexplorer, der wirklich keine Wünsche offen lässt.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Wer sich etwas kreativ austoben möchte, der kann die Zeichenwerkzeuge von Microsoft Office benutzen, oder aber er geht den besseren Weg und nutzt Inkscape. Schönere Grafiken sind damit quasi garantiert. Und wer sich nur gerne Bilder anschaut, aber ständig vom Betriebssystem gefragt wird, mit welchem Programm das unbekannte Dateiformat geöffnet werden soll, dem ist mit IrfanView mehr als geholfen, da es kaum ein Bildformat gibt, das dieser Bildbetrachter nicht kennt – neben diversen Video- und Audioformaten. Und die wichtigsten Effekte und Funktionen zum Optimieren und Verschönern von Bilder sind zum Nulltarif auch schon dabei.

Arbeiten im Internet

Was macht man, wenn man mit Rechnern arbeiten muss, die nicht direkt vor einem stehen? Richtig, man braucht Programme, damit man auf eben diese Rechner zugreifen kann. Wer nur Dateien komfortabel hin- und herschieben möchte, ohne sich mit kryptischen Linux-Befehlen herumzuärgen, der greift auf WinSCP, wer die Kommandozeile des fernen Rechners benötigt, der tut dies am einfachsten mit Putty.

Schöne bewegte Bilder

Noch konfuser als bei Grafiken sind die verschiedenen Formate bei Videos. Wie oft sagt der Windows Media Player nur noch „Error, nicht unterstütztes Format“ und wie selten weiß man, was nun der richtige Codec wäre. Diese Zeiten sind mit VLC media player vorbei. Von Video CD bis DVD, DivX bis MOV und ASF bis 3GP; nix womit der kleine Player nicht fertig wird. Und wer selber mal ein Video von Xvid nach WMV oder von MOC nach MPEG umwandeln möchte, der hat mit Super alles, was gebraucht wird. Input auswählen, Zielformat bestimmen und Start.

Wie gesagt, das waren unsere Top 14. Wer noch ein paar Tools hat, die auf keine Rechner fehlen dürfen – immer her damit.

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Calvin Klein versucht Web 2.0

Die auf den deutschen Markt ausgerichtete Online Werbekampagne für den neuen Calvin Klein Duft „ckIN2U“ versucht in Web 2.0 Manier ihre junge Zielgruppe abzuholen.

Auf einer von der Düsseldorfer Agentur Touch Works für Calvin Klein entwickelten Internetseite soll die neue Marke durch von Nutzern erstellte Inhalte frisch und modern in Szene gesetzt werden. Mit der Frage „What are you IN2?“ werden die Nutzer aufgefordert sich online auf einer virtuellen Wand zu verewigen.

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Kunsthandwerk im World Wide Web

Im Sawa-Shop kann man allerhand ausgefallene Kunsthandwerksartikel bestellen. Darunter viele Holzprodukte, Lampen und Leuchten, Bekleidung und Figuren der alternativen Art. So wenig standardisiert wie das Produktsortiment daher kommt ist auch die Gestaltung des Shops realisiert.

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