Product-Experience-Management im B2B: Von PIM zu PXM

Product Experience Management
Quelle: Pexels

In den Produkt-Portfolios der einschlägigen Commerce-Anbieter stößt man in den letzten Jahren vermehrt auf ein Buzzword: Digital-Experience-Plattformen. Sie verbinden Marketing-, Sales- und Serviceanwendungen, um Produkte und Dienstleistungen so zu präsentieren, dass sie im Rahmen der Customer-Journey als sogenannte Experience erlebbar werden.

Und auch eine oftmals noch unterschätzte Disziplin des Onlinehandels wird nun zum Experience-Faktor: Produktdatenmanagement.

Product-Experience-Management: Kontext is King

Dabei liegt der Fokus nicht mehr länger in der reinen Aufbereitung und Bereitstellung von Produktdaten, wie es beim klassischen Product-Information-Management (PIM) der Fall ist. Vielmehr steht beim »Product-Experience-Management« (PXM) die Frage im Vordergrund, welche Produktdaten in welchem Kontext für welche Kunden eingesetzt werden.

Mithilfe einer PXM-Lösung lassen sich Produktdaten so aufbereiten, dass jederzeit und auf jedem Kanal die richtige Beschreibung für das richtige Produkt bereitsteht und den Erwartungen der Kunden entsprechend in einem personalisierten Kontext ausgegeben wird.

Um solche Szenarien abzubilden, müssen die Daten zuvor jedoch »kontextualisiert« werden. Der Datensatz zu einem Produkt wird also um konkrete Anwendungsfälle ergänzt. Onlinehändler sollten sich daher bereits im Vorfeld weitaus mehr Gedanken über Kunden und ihre Bedürfnisse machen, einzelne Use-Cases definieren und überlegen, worin sich Produkte und Kanäle voneinander unterscheiden.

Product-Experience-Management: Nicht ohne mein PIM

Detaillierte Produktinformationen sind für 80 Prozent der Kunden wichtig, doch gerade einmal 24 Prozent der Händler haben sie auf ihrer Agenda. Das sollte sich schnellstmöglich ändern: Denn Kunden konsistente, kontextbezogene Produktinformationen zu bieten, zahlt langfristig auf eine herausragende Customer-Experience ein.

PXM funktioniert jedoch nicht ohne PIM. Vielmehr bildet das PIM-System die Grundlage für gelungene Product-Experiences. Es speichert alle Produktdaten in einem zentralen System und sorgt so für die Datenqualität, die es braucht, um Produktdaten zu Product-Experiences zu erweitern.

Nicht umsonst ergänzen viele klassische PIM-Anbieter, wie beispielsweise Akeneo, ihr bestehendes System um PXM-Funktionen.

Product-Experiences auf der B2B Digital Masters Convention

Und genau das macht Akeneo auch zum Thema auf der diesjährigen B2B Digital Masters Convention am 10. & 11. November. Ali Hanyaloglu, Head of Global Product Marketing bei Akeneo, hält ein Live-Webinar zum Thema »Your Journey In Product Experience Management Maturity«. Er spricht darüber, dass nicht nur die richtige Technologie von Bedeutung ist, wenn es um PXM geht, sondern auch die Prozesse und Personen, die an der Bereitstellung relevanter und qualitativ hochwertiger Produkterlebnisse beteiligt sind.

B2BDMC 2020 BannerUm Unternehmen zu verdeutlichen, wo sie sich auf der Reise Richtung PXM befinden und welche Schritte sie unternehmen können, hat Akeneo ein Reifegradmodell entwickelt. Im Live-Webinar am 11. November um 13.45 Uhr, stellt Ali Hanyaloglu das Modell vor und zeigt, welche Unternehmen bereits von PXM profitieren.

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