Monatsarchiv für Januar 2009

Handelskraft auf Twitter

Verfasst am 21. Januar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Halb acht am Morgen. Es ist immer noch dunkel. Aber die Vögel zwitschern. (Ich weiß, dass es noch Minusgrade sind). Genau wie Handelskraft. Handelskraft zwitschert jetzt täglich auf Twitter mit, gibt kleine Link- und Web-2.0-Tipps und verweist auf Beiträge, die sich rund um die Aktivitäten im E- und Social Commerce und Web-2.0 drehen. Wir wünschen viel Spaß.

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Mydeco auf Magento

Verfasst am 20. Januar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Wir hatten schon einmal über die führende britische Design- und Innenarchitektur-Plattform mydeco.com berichtet. Es hat sich viel getan auf dem UK-eCommerce Vorzeigeobjekt. Zur Designer-Boutique hat sich ein Online-Shop dazu gesellt. Aufgezogen wurde dieser auf der Open-Source-Lösung Magento. Besucher können so nun direkt Produkte bei unterschiedlichen Designern bestellen.

Das Social-Shopping-Netzwerk mydeco war schon letztes Jahr erwachsen und ausgereift. Was ist es jetzt? Die interaktiven Planungs- und Visualisierungstools haben den Nerv getroffen. Social Networking schlug ebenfalls ein. Man konnte sein selbst erstelltes virtuelles Zimmer speichern und der Community zugänglich machen.

Inspirieren, agieren, austauschen und bestellen.

Was hat sich geändert? Für die Umsatzgenerierung wurde auf mydeco ein Bereich gebaut, „Design Boutique”, auf dem das Bestellen von Produkten direkt bei mydeco abgewickelt wird, anstatt wie früher via Weiterleitung per Klick an einen Händler. Was eine Herausforderung in der Shopsoftware darstellte, war das Bestellen mit einem einzigen Warenkorb bei mehreren Designern. Trotz des Relaunch wurde die Usability weiter verbessert. Ein großes Lob.

Social Shopping. Man hat es ernst genommen und verwirklicht. Regelmäßig erscheinen auf mydeco Beiträge sowie Videos, in denen die neuesten Trends des Wohndesigns vorgestellt werden. Und alles kann man per Klick in On- und Offline-Anbietern erreichen und bestellen.

Viele der entstandenen Design-Ideen sind User generated. 30 000 Mitglieder haben dieses Projekt zu weiter nach vorne gepeitscht. Waren es Mai 2008 noch knapp 1 Million Artikel, liegt dieses Produktangebot mittlerweile bei 1,5 Millionen. Viele davon in der Design-Boutique, die auf Magento gebaut wurde.

Weiter so.

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Barack Obama – Run DC

Verfasst am 20. Januar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Heute ist die offizielle Amtseinführung Barack Obamas. Und ganz pünktlich gibt es noch coolen Content, für alle, die dem Wahn verfallen sind. In Anlehnung an Run D.M.C., ist klar ;) . Wir freuen uns jedensfalls. Auch über die Amtseinführung.

[via boingboing]

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Mittelstand für den Mittelstand: Das Startup kaeuferportal.de

Verfasst am 19. Januar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Die Seite des Startups Käuferportal macht erstmal nicht allzu viel her. Aber es sei gesagt, dass die Form in diesem Fall nicht über den Inhalt triumphiert. Das junge Berliner Startup hat sich den Slogan „Sie suchen ein Produkt – Wir finden die passenden Anbieter” auf die Fahne geschrieben.

Das Funktionsprinzip ist ganz einfach:

Ein Unternehmen bzw. ein Unternehmer sucht ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung aus den Kategorien Factoring, Videoproduktion, Telefonanlagen, Kopierer, Webdesign, Onlineshop und vielen mehr. Wenn man nun jedoch keine Fachkenntnisse besitzt und auch die Zeit knapp ist, kann man sich an kaeuferportal.de wenden.

1. Man sucht sich ein Produkt aus den umfassenden Produktkategorien aus und füllt dann binnen weniger Minuten ein Produktformular aus, in dem man bestimmen kann, welche Anforderungen das Wunschprodukt erfüllen soll. Man hinterlässt seine Kontaktdaten und das Berliner Startup vermittelt dann diese Anfrage an Unternehmen aus ihrem umfangreichen Partnernetzwerk.

2. Die Unternehmen, die diese vermittelten Anfragen erhalten haben, unterbreiten nun persönliche Angebote, die auf den Produktwunsch fokussiert sind.

3. Das Unternehmen, das auf dem Käuferportal die Anfrage gestellt hat, kann nun die erhaltenen Produktangebote miteinander vergleichen, darüber verhandeln und schlussendlich entscheiden – ganz unverbindlich und kostenlos.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Arbeitszeit sparen, Budget schonen, persönliche Kontakte zu Anbietern finden und hochwertige und individuelle Angebote finden.

Ganz ähnlich verhält es sich in entgegen gesetzte Richtung: Verkäufer suchen Käufer.

Verkäufer hinterlassen ihre Kontaktdaten und ihr Produktangebot, das sie über das Käuferportal verkaufen möchten. Dieses schickt einem dann automatisch die gestellten Anfragen von potentiellen Käufern zu. Das Käuferportal berücksichtigt dabei inwiefern die konkreten Produktanforderungen der Käuferanfrage sich mit dem Angebot decken. Wenn sich ein Verkäufer dann für eine vermittelte Anfrage interessiert, stellt das Käuferportal entgeltlich den Kontakt zum Interessenten her – Neukundengewinnung, die man selbst gestalten kann.

Mittelstand für den Mittelstand? Zeit und Geld im Einkauf sparen? In der Tat. Eine gute Geschäftsidee. Die Website könnte zwar noch etwas mehr Pep vertragen, jedoch ist alles übersichtlich mit hervorragenden Orientierungsmöglichkeiten aufgebaut und jeder Schritt des Prinzips wird mit einem Flash-Video verständlich erklärt.

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Winter, Sonne und Strand

Verfasst am 17. Januar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Wir wollen mal Gute-Laune-Wetter machen und alles was dafür nötig ist in Bewegung setzen. Folgendes Video ist ein kleiner optischer Urlaub. Und im Grunde ist der Titel dieses Beitrags falsch, denn in Australien ist gerade nicht Winter, sondern Sommer. Viel Spaß:


Helpless from Keith Loutit on Vimeo.

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Thüringer Website Award 2009

Verfasst am 16. Januar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Am gestrigen Donnerstag, dem 15.01.2009, wurde im Bildungszentrum der IHK Ostthüringen zu Gera zum dritten Mal der Thüringer Website Award 2009 verliehen. Ausgelobt wird dieser Preis gemeinsam vom Thüringer Kompetenzzentrum eCommerce und seinen Partnern: den Thüringer Industrie- und Handelskammern, den Handwerkskammern Erfurt und Südthüringen, dem Marketing-Club Erfurt e.V., dem Thüringer Landesverband des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), dem Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Mitteldeutschland e.V. und dem Ländliche Erwachsenen Bildung Thüringen e.V. (LEB).

Sieger des Awards ist die NICHTLUSTIG J. Sauer & M. Vogel GbR, die für nichtlustig.de verantwortlich sind und sich dafür alles andere als schämen müssten. Herzlichen Glückwunsch. Die Jury begründete die Auszeichnung damit, dass die Website mit der Qualität der Zielgruppenansprache überzeuge und alle Inhalte sich grafisch professionell an die Cartoons anlehnen würden.

Auf Platz 2 reiht sich der Online-Shop geburtstagsgeschenk-online.de ein, dessen Blog auch über die Verleihung berichtet. Auch hier: Herzlichen Glückwunsch zum verdienten Silber.

Platz 3 belegte Schreiber-Metall, ein Werkzeug- und Maschinenbauer aus Schwabhausen. Hier lobte die Jury besonders die Ausführlichkeit der Produkt-, Leistungs- und Maschinenbeschreibungen und damit einer sehr guten Zielgruppenansprache.

Und auch Jena ging nicht leer aus. Eine der in Deutschland führenden Liveshopping-Plattformen, die Preisbock GmbH, erhielt für ihre Geschäftsidee einen Sonderpreis. Jeden Tag wird auf dem Preisbock ein limitiertes Produkt für 24 Stunden angeboten, dass an diesem Tag nirgends sonst im Netz so günstig zu kriegen ist. Gratulation.

Insgesamt hatten sich 155 Thüringer Unternehmen am Wettbewerb beteiligt. Bundesweit liegt Thüringen damit auf dem dritten Platz.

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Schneller Start: 2009

Verfasst am 16. Januar 2009 von Sebastian (Handelskraft).

Serverloft hat den Basic Thinking Blog ersteigert und zwar ganz in Manier von Ebay. Auf den letzten Drücker schossen da noch eine paar Gebote rein und verhinderten so, dass eine Schnapszahl in die Annalen der deutschen Bloggerlandschaft einging. Thomas Strohe ist Geschäftsführer von serverloft und flüsterte der FAZ, dass man bereit gewesen sei 105 000 Euro hinzulegen. Das war der angegebene Höchstpreis. Und da angeblich auch IBM mit geboten haben soll, ist es ja fast verwunderlich, dass diese Marke nicht auch geknackt wurde. Man möchte das Blog im Sinne von Robert Basic weiterführen, hat extra drei bis vier Vollzeit-Redakteure eingestellt und die Werbung abgeklemmt. Ich schätze mal, Robert Basic hat lediglich eine Filiale eröffnet. Und es hätte einen wesentlich schlechteren Filialleiter geben können, als die Akteure hinter Serverloft.

Das Jahr 2009 startet ziemlich aufregend. Skype-Mitbegründer Morten Lund meldete Konkurs an, weil er eine Gratistageszeitung aufkaufte und damit alles verlor. Momentan fühlt man sich wie in einem Formel-Eins-Rennwagen: Man kann gar nicht alles richtig erfassen, was an einem so schnell vorbeirauscht.

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