Hyperpersonalisierung: Wie ihr mit KI eure Marketingmaßnahmen zielgerichtet umsetzt [5 Lesetipps]

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Quelle: Melanie Deziel | unsplash

Das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt anbieten – die Kunst des Marketings. Dabei stößt die bisherige Clusterung von potenziellen Käuferinnen und Käufern auf Grundlage zurückliegender Suchanfragen an ihre Grenzen. Niemand möchte wochenlang Anzeigen zu Stricksocken erhalten, weil diese irgendwann einmal als Geburtstagsgeschenk für die Oma online gekauft wurden.

Der Einsatz des Buzzwords Hyperpersonalisierung, hat hier also durchaus seine Berechtigung: Mittels künstlicher Intelligenz und der Analyse von Echtzeitdaten gelingt nämlich wirklich bedarfsgerechte und individuelle Kundenansprache.

Hyperpersonalisierung: Daten, Daten und noch mehr Daten

Die Personalisierung von Produkten ist nichts Neues: Marketingmaßnahmen werden schon seit Langem überwiegend anhand historischer Daten gesteuert und optimiert. Zunächst basierten diese aber nur auf den von Kundinnen und Kunden angesehenen Produkten und vergangenen Einkaufsdaten.

Bei der Hyperpersonalisierung geht die Analyse von Daten aber noch einen Schritt weiter. Neben grundlegenden Daten zum Kaufverhalten werden hierbei in Echtzeit auch zeit- und ortsbezogene Daten gesammelt, analysiert und bewertet. Als relevante Parameter zieht man alle Kundeninteraktionen und -angaben heran. Beispielsweise die Anzahl der zuvor getätigten Einkäufe, Einkaufszeiten oder Reaktionen auf Rabattangebote. In die Analyse zum perfekten, ganz persönlichen Einkaufserlebnis, fließen aber auch bevorzugte Farben und Größen, der Standort und Körperbau sowie die übliche Zahlungsmethode ein. Dabei liefern auch andere Online-Plattformen wie Social Media und E-Mails zusätzliche Informationen über die Käuferinnen und Käufer.

Beim Sammeln und Auswerten der Nutzeraktivitäten helfen künstliche Intelligenz (KI), Machine-Learning (ML) sowie einige andere Features des Internet of Things (IoT). Durch sie sollen Muster und Zusammenhänge im Kaufverhalten erkannt werden. Aber auch Methoden wie Customer-Data- Analytics, Social Listening, Profiling und 1-zu-1-Personalisierung unterstützen Unternehmen dabei, ihre Kundschaft noch besser zu verstehen und bedarfsgerecht anzusprechen.

Hyperpersonalisieren und profitieren

Warum das wichtig ist? Laut einer Studie von Epsilon, zeigen 80 Prozent der Kundschaft eine höhere Kaufbereitschaft, wenn Marken personalisierte Inhalte bieten.

Genau das schafft Hyperpersonalisierung: Eine direkte, individuelle Kundenansprache – und das kanalübergreifend. Neben personalisierten Produkten, verschafft ihr Kundinnen und Kunden so auch einfachere Suchmöglichkeiten, einen schnelleren Zugriff auf relevante Information und verkürzt somit ihre Kaufprozesse. Verbessert wird folglich insbesondere die Customer-Experience, was wiederum ein einzigartiges Shoppingerlebnis ermöglicht.

Hyperpersonalisierung steigert daher nicht nur die Kundenzufriedenheit und stärkt die Markenloyalität. Als Unternehmen profitiert ihr außerdem von

Kein Wunder also, dass große Marken wie Amazon, Netflix und Spotify diese Methode bereits fest in ihr Geschäftsmodell integriert haben.

Hyperpersonalisierung transparent und sicher umsetzen

Aber ist Hyperpersonalisierung wirklich noch zielgerichtetes, individuelles Marketing oder ein zu starker Eingriff in die Privatsphäre von Kundinnen und Kunden? Denn vor allem, wenn Werbung über Themen, über die sich kurz vorher unterhalten wurde, auf dem mobilen Endgerät ausgespielt wird, kann das Verbraucherinnen und Verbraucher durchaus abschrecken.

Um unter anderem solche »Lauschangriffe« zu verhindern, unterliegt die Hyperpersonalisierung gewissen Richtlinien. Unternehmen haben die Pflicht, geltende Datenschutzbestimmungen der DSGVO einzuhalten. Das heißt: Grundlage für Datenerhebung und -speicherung, ist die Zustimmung der Kundinnen und Kunden.

Um sich vor Datenmissbrauch zu schützen, sollten Kundinnen und Kunden dennoch auch selbst darauf achten, welche Apps sie herunterladen oder welche Nutzungsberechtigungen sie erteilen.

Doch vor allem für Unternehmen gilt: Ein verantwortungsvoller Umgang mit Daten ist unerlässlich. Wer jedoch ausreichend Transparenz gewährleisten kann, gewinnt das Kundenvertrauen für sich und bleibt somit langfristig erfolgreich.

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Data-Driven Marketing WhitepaperDie Herausforderungen der Hyperpersonalisierung liegen jedoch nicht nur beim richtigen Umgang mit Kundendaten und deren Einsatz. Sie beginnen bereits beim Erfassen dieser. Daher erfordert die (Hyper-)Personalisierung von Angeboten nicht zuletzt ganzheitliches Datenmanagement, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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