Roboter mit Seele: Mein alter Ego [Netzfund]

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Quelle: Pavel Danilyuk | pexels

Not macht erfinderisch! Viele Menschen sind aufgrund von Krankheit oder körperlichen Beeinträchtigungen nicht in der Lage, Haus oder sogar das Bett zu verlassen. Solch eine Erfahrung, musste auch Ory Yoshifuji in seiner Kindheit machen. Was er da noch nicht wusste: Später sollte er Roboter entwickeln, ein Unternehmen gründen und so Menschen in ähnlichen Situationen die Möglichkeit geben, wieder am normalen Gesellschaftsleben teilzunehmen.

Roboter oder doch ein Mensch?

Leider weiß Ory dank seinen Erfahrungen, was es bedeutet, isoliert zu sein: Es macht einsam. Damit sich Menschen, anders als er, nicht einsam fühlen, gründete er 2012 sein  Tech-Unternehmens »OryLab«. Fortan widmete er sich der Roboter-Serie »OriHime«.

OriHime oder auch »Bunshin-Roboter« (zu dt. Mein alter Ego), ist ein menschenähnlicher Roboter, der Nutzerinnen und Nutzern als Avatar dient. Er macht sie sozusagen zu seinen Piloten und ermöglicht es diesen, wieder körperlichen Aktivitäten und damit auch Berufen nachzugehen. Ganz ohne direkt vor Ort sein zu müssen.

Im OryLab zugehörigen Café »DAWN« beispielsweise, agieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über den Roboter als Servicekräfte oder Barista. Bisher kommen zwei verschiedene Modelle zum Einsatz:

OriHimi-D ist 120 cm groß, besitzt Kamera, Mikrofon sowie Lautsprecher und kann über das Internet bedient werden. Im Oberkörper besitzt OriHime-D dazu außerdem 14 Gelenkmotoren, mit denen er nicht nur einfache Dinge greifen und tragen, sondern sich auch frei bewegen kann.

Der handflächengroße OriHime dient vorwiegend der Kommunikation statt dem Service. Er besitzt ebenso Kamera, Mikrofon, Lautsprecher und sogar WLAN: Nicht vor Ort aber Redebedarf? Dann ist er dein Mann, oder vielmehr Roboter!

Roboter schaffen neue Möglichkeiten

Mit OriHime gibt das Unternehmen körperlich eingeschränkten Menschen tatsächlich die Möglichkeit, wieder am normalen Leben teilzuhaben – privat und beruflich. Aber vor allem leistet OryLab damit einen wichtigen Beitrag zur psychischer Gesundheit betroffener Menschen. Doch auch an andere Stellen schafft der Roboter Arbeitsplätze und Möglichkeiten. So könnte er später sogar als Rezeptionist, in der Kundenbetreuung oder als Dolmetscher eingesetzt werden.

Wir feiern OryLab für den Einsatz, Menschen mittels Technologie bzw. Robotern, wieder die Teilnahme am normalen Alltagsleben zu ermöglichen und sind gespannt, wann bei uns das erste Roboter-Café eröffnet.

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