Systemmigration als Chance für euer Business? Unbedingt! [Teil 2]

Systemmigration als Chance
Quelle: Headway | Unsplash

Nicht alle Unternehmen verfügen über nachhaltige und langfristige Migrationsstrategien. Oft sind es unmittelbare Sicherheitslücken beziehungsweise End-of-Support-Stichtage, die zu einer Migration zwingen. Auf Entscheider-Ebene wird dann oft folgender Gedanke geäußert: Alles soll so bleiben, wie es ist, nur mit Support und ohne Sicherheitsdefizite.

Aber warum wagt man nur einen Versionswechsel, wenn bei gleichem Kostenaufwand auch ein Systemwechsel oder gar die Einführung von erweiterten Lösungen möglich wäre? Eine Migration ist als Chance zu sehen – wie sie Unternehmen befähigen, das eigene Business noch besser und effizienter zu gestalten, das schauen wir uns heute mal genauer an.

Systemmigration sorgt für eine exzellente Experience

Eines wird im Digital Business immer wichtiger: die Experience zu optimieren. Und zwar stetig und in alle Richtungen. Für eine positive Customer Experience über alle Touchpoints hinweg zu sorgen, steht bei jedem Digital Business Architect eines jeden Unternehmens ganz weit oben auf der Agenda.

Google wird mit seinem Experience-Update spätestens ab Mai 2021 ein neues SEO-Zeitalter einläuten und die Nutzererfahrung offiziell zum Rankingfaktor machen – Experience ist also nichts Gefühltes mehr, sondern es gibt dafür Metriken.

Experience-Optimierung geht jedoch über Website-Optimierung hinaus: Perspektivisch wollen immer mehr Unternehmen eine Digital Experience Plattform mithilfe von Migrationen aufbauen.

Die Stichworte lauten hier: Schnittstellen-Management (APIs), neue Standards (REST) und Plugins. Auch bei Versionssprüngen steht man vor der Herausforderung, Inhalte und Strukturen beispielsweise auf neue Datenbanktypen, eine grundsätzlich veränderte Software-Architektur und schließlich auf den sich seit Jahren vollziehenden Wandel von on-premise in Richtung rein cloud-basierter Lösungen anpassen zu müssen – Anpassungen, die sich langfristig lohnen, gerade, wenn man nicht alles so lässt, wie es war.

Systemmigration: Der Weg in eine erfolgreiche Zukunft

Hersteller verändern sich und ihre Produkte. Sie setzen neue Standards oder erweitern ihr Portfolio durch Zukäufe. Der Lösungsmarkt ist also in ständiger Bewegung:

Die Schweizer E-Commerce Software Hybris wurde von SAP gekauft. Demandware wurde von Salesforce übernommen, Magento gehört mittlerweile zu Adobe. Mit der SAP CPI Suite hat SAP seine eigene leistungsfähige Middleware zur Plattformintegration und Schnittstellen-Konfiguration entwickelt, einer der führenden Integrationsanbieter MuleSoft wurde 2018 von Salesforce akquiriert.

Dass der Markt in Bewegung ist, sollten Unternehmen für sich nutzen. Wer in sein Business vertraut, der traut sich auch Veränderungen zu. Migrationen sind nicht nur eine Chance für technologischen Fortschritt, es ist Chance schlechthin – für eine neue strategische Perspektive und für einen zukunftsorientierten, offenen Systemauswahlprozess.

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