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Netzfund: AGB nicht gelesen? Dann Klo putzen!

Verfasst am 21. Juli 2017 von .

Neu App herunterladen. Neue Dienstleistung beauftragen. Bevor die Anmeldung erledigt ist, muss jeder die endlosen und unverständlichen AGB lesen und danach den Witz „Ich habe die AGB gelesen“ schnell abhacken, als Erlaubnis, um weiter zu gehen. Immer dasselbe Spiel. Aber wie oft lest ihr eigentlich die AGB von Apps, Online-Dienstleistungen, Händlern und Anbietern und wie lang?

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Künstliche Intelligenz mit SAP Leonardo, Salesforce Einstein und IBM Watson – große Namen, nix dahinter?

Verfasst am 20. Juli 2017 von .

MockUp: dotSource

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Künstliche Intelligenz (KI) ist ein riesiges Trendthema mit vielen Facetten. Künstliche Intelligenz gewinnt beim Schach und GO. Mit Sensoren, Algorithmen und Motoren fährt KI Kraftfahrzeuge autonom. Im Orbit des KI-Buzzwortes ziehen die Themen Machine-Learning und Deep-Learning ihre Bahnen und kreuzen dabei den Weg des altbekannten Satelliten Big-Data. Hinzu kommen künstliche neuronale Netzwerke. Mit jenen Begriffen und den damit verbundenen Heilsversprechen lassen sich hervorragend Marketingmaterialien befüllen, die verkürzt meistens lauten: “Die KI löst Ihre Herausforderungen im Handumdrehen!”
 
Kaum ein Technologiethema ist dabei so vermenschlicht, wie künstliche Intelligenz. Damit meine ich nicht nur die Namen, mit denen beispielsweise SAP, Salesforce und IBM ihre KIs schmücken (Leonardo, Einstein und Watson). Die Vermenschlichung liegt in der Sache selbst: Man beobachtet Roboter dabei, wie sie wie Kinder durch unzähliges Scheitern das Laufen erlernen. Wir fragen uns, ob Algorithmen eine feste Moral implementiert haben müssen bzw. ob sie diese menschliche Facette auch selbst erlernen werden. Wäre ja gut zu wissen, wen und aus welchen Gründen die Maschine tötet oder nicht, wenn sie die Entscheidung treffen muss. Nicht zu vergessen die Angst, ob die künstliche Moral auch unseren Moralvorstellungen entsprechen würde.
 
Geprägt von Zukunfts-Dystopien aus Hollywood und aktuellen Bots, die Meinungsführerschaft und -manipulation beanspruchen, kann man Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller ihre Skepsis gegenüber künstlicher Intelligenz kaum übel nehmen. Darüber hinaus befinden sie sich mit Seriengründer Elon Musk ebenso wie mit digital-affinen Nerds und Geeks in bester Gesellschaft. Andererseits ermöglicht es künstliche Intelligenz beispielsweise frühzeitig Krebs zu diagnostizieren.
 
Wo, in diesem weiten Feld zwischen künstlichem Menschsein und smarten, datengetriebenen Helfern finden KI-gestützte Commerce-Anwendungen ihren Platz? Zeit, einmal die großen Drei der Business-KIs von SAP, Salesforce und IBM näher zu beleuchten.

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Amazon Messenger – Könnte Anytime die Konkurrenz vom Thron stoßen?

Verfasst am 19. Juli 2017 von .
Amazon Anytime Messenger Strategie

Quelle: pexels

In letzter Zeit haben wir ja öfter über Amazons immer stärker werdenden Einfluss berichtet. Der Konzern ist längst über den Status Online-Marktplatz hinaus. Sei es mit Video- und Musikstreaming, seiner Foodsparte oder Amazon Echo, dessen Verkäufe zum Prime Day nochmal ordentlich angekurbelt wurden. Amazon bahnt sich den Weg zum Visionär in jeglichen Zukunftsmärkten.

Jetzt heißt es aus verschiedenen Quellen, Amazon arbeite außerdem an einem eigenen Messenger. Denkbar wäre das, ein eigener Nachrichtendienst würde sich perfekt in Amazons Ökosystem einfügen. Aber von vorne: AFTVnews berichtet, dass Amazon Nutzerbefragungen durchführen würde, um herauszufinden welche Funktionen Nutzern in einem Messenger am wichtigsten wären.

Der Nachrichtendienst soll Anytime heißen und könnte nach Angaben von AFTVnews ernsthafte Konkurrenz für soziale Netzwerke bieten. Der Fokus liegt, ganz klar, auf dem Messaging, zusätzlich gibt es aber auch die Möglichkeit (Video-) Anrufe durchzuführen, Fotos zu teilen und mit Filtern und „special effects“ zu versehen.

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Digitales Personal rekrutieren – Sehr agil, das neue Team

Verfasst am 18. Juli 2017 von .

Quelle: fotolia Edit: dotSource

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Die Tage erfolgreicher Konzerne mit starken Hierarchien und abgeschotteten Abteilungs-Silos sind gezählt. Lean Management, Design-Thinking und der MVP-Ansatz unterstützen Unternehmen bei der Transformation ihrer Prozesse und Zusammenarbeit.

In den Vordergrund rücken Strukturen und Organisationsformen, die Kooperation, Kreativität und Innovation fördern. Moderne Unternehmen setzen auf Transparenz und interdisziplinären Austausch. Die neue Form der Zusammenarbeit benötigt auch neue Methoden der Arbeitsorganisation, die es den Teams ermöglicht, agil zu arbeiten. Sie benötigen einen Rahmen, der es ihnen erlaubt, schnell, flexibel und effizient auf Veränderungen zu reagieren.

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API Conference 2017 – mit Handelskraft Ticket gewinnen! [Verlosung]

Verfasst am 18. Juli 2017 von .
API CON in Berlin

Quelle: APICON

ERP, CRM, PIM, Shopsystem, Marketing-Software – heutzutage gibt es eine Vielzahl an Lösungen die Marketing, Vertrieb und Services unterstützen. Wenn man sich in diesem Fall nicht für die All-in-One-Lösung entscheidet, sondern dem Best-of-Breed-Ansatz folgend verschiedene Systeme wählt, die am besten zu den eigenen Bedürfnissen passen, müssen diese eng verzahnt zusammenarbeiten. Dazu brauchte es flexible Schnittstellen – sowohl für innovative Businessmodelle im Cloud- und SaaS-Umfeld als auch die Integration bestehender IT-Systeme sind REST, JSON & Co. heute essentiell.

API-Wissen vertiefen und erweitern

Genau das steht auf der neuen APICON, der Konferenz für Web APIs, API Design & Management im Fokus. Sie findet vom 18. bis 20. September 2017 im Steigenberger Hotel am Kanzleramt Berlin statt und beleuchtet umfassend die API-Entwicklung mit Java, JavaScript/Node.js, PHP und .NET und darüber hinaus das API Design & API Management.

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4 Strategien, um die Umsatzentwicklung auf dem Online-Kosmetikmarkt voranzutreiben [5 Lesetipps]

Verfasst am 17. Juli 2017 von .
Quelle: pexels.com

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Heutzutage kann man fast alles online kaufen: Unterwäsche, Schuhe, Arzneimittel und Brillen. Auch Schönheits- und Kosmetikartikel gibt es online. Deren Onlineumsatz soll zwischen 2009 und 2019 jährlich um 8 Prozent wachsen.

Die Branche für Schönheits- und Pflegeprodukte wagt entschlossen den Schritt ins Internet, indem sie das Potential des Kanals zusammen mit neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz und Augmented Reality effektiv nutzt. Die Ziele sind klar: großartige, personalisierte Kundenerlebnisse bieten und sich gleichzeitig von der Konkurrenz abheben.

Wie sprechen Kosmetikmarken und -händler ihre Kunden erfolgreich an? Wie reagieren sie auf die Wünsche des Kunden? Können Marken und Händler anderer Branchen von den Erfolgsgeschichten des Onlinekosmetikhandels profitieren?

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Netzfund: Regenschirme zum Ausleihen via App – Ein lukratives Geschäft?

Verfasst am 14. Juli 2017 von .

Es ist Regenzeit in China. Starke Regenfälle und schwere Stürme sind das täglich Brot. Daher ist die Nachfrage nach Regenschirmen sehr hoch. Wenn man außerdem berücksichtigt, dass 95 Prozent der chinesischen Internetnutzer mobile Geräte verwenden , fällt ein Start-up auf, dass scheinbar eine geniale Geschäftsidee hatte.

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Worum geht es? Der CEO des Start-ups Zhao Shuping bietet eine App zum Ausleihen von Regenschirmen an, in gleicher Weise wie bei den so beliebten Bikesharing-Angeboten. Mit diesen Apps können Nutzer die Fahrräder über einen QR-Code mit dem Handy scannen und danach eine Zahlenkombination für das Schloss eingeben, um sofort loszuradeln.

Genauso einen Prozess wollte Herr Shuping mit seinem Regenschirme-Ausleih-Service umsetzen. So kaufte das E-Regenschirm-Startup 300.000 Regenschirme an und stellte sie an Bushaltestellen zur Verfügung. Der Preis pro halbe Stunde war sehr günstig: sechs Cent plus 2,30 Euro Pfand. Im Prinzip war alles sorgfältig studiert.

Allerdings hatte er (zumindest) eine Fehlberechnung… Die Kunden haben die Regenschirme nicht zurückgegeben! Herr Shuping erklärte:

„Ich dachte, alles ließe sich teilen“.

Aber die Praxis hat gezeigt, dass nicht alles in der so genannten „Sharing Economy“ geht. Heißt das, dass eine Lücke in der „Sharing Economy“ entdeckt wurde?

Trotz des Misserfolges will das Startup an der Idee festhalten und weiter machen. Aber vielleicht wäre es sinnvoller (im Zeitalter der digitalen Transformation) das Geschäftsmodel neu zu definieren und auf den Misserfolg zu reagieren?

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Amazon im Innovationsrausch: Seit 730 Tagen unfallfrei

Verfasst am 13. Juli 2017 von .

Grafik:Jon Parise

Grafik:Jon Parise

Hätte man mich vor einem Jahr gefragt, welcher Hersteller in Zukunft in Sachen Sprachsteuerung nicht nur von Seiten der Hardware, sondern auch von der Software her, die Nase vorne haben wird, hätte ich sicherlich nicht Amazon gesagt. Google, Apple und Microsoft als alteingesessene Software- und Hardware-Gurus auf dem Weltmarkt schienen mit Siri, Cortana und dem “Assistant” bereits die Nase vorn zu haben.
 
Ganz eindeutig geirrt, schaut man sich die mittlerweile auf 70 Prozent gewachsenen Marktanteile des Amazon Echos im Bereich der sprachgesteuerten Haushaltshilfen an. Seit etwas mehr als einem Jahr sind die große Box beziehungsweise die kleine Schwester “Amazon Dot” erhältlich – zumindest in den USA. Und somit geht die Verwandlung von der E-Commerce-Raupe zum Digital-Schmetterling, der alles erreichen kann, vorerst weiter. Wie konnte Amazon so davon sprinten?

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Content und Commerce – zusammen was zusammen gehört

Verfasst am 12. Juli 2017 von .
Content Commerce

Quelle: pexels

Der Erlebnisfaktor beim Shoppen sollte für den Kunden besonders hoch sein, um sich als Verkäufer von den Wettbewerbern abzuheben. Das gilt nicht nur fürs Shoppen im Einkaufszentrum, sondern auch für den Online-Einkauf. Sinnvolle Informationen und interessante Inhalte rund um das Produkt bieten Kunden einen echten Mehrwert. Der Trend Content-Commerce bedeutet genau das – die Verschmelzung von ansprechenden und nützlichen Inhalten mit einem nahtlosen Einkaufserlebnis.

Und wie funktioniert das?

Im Content-Commerce dreht sich alles darum Kunden abzuholen, bevor sie überhaupt eine konkrete Kaufentscheidung getroffen haben. Das Konzept ist in der Theorie auch ziemlich simpel. Man bietet seinen Kunden hochwertigen Content, der sie informiert und inspiriert. Produkte werden direkt in diesen Content eingebunden. Die besten Beispiele finden sich vorrangig in den Branchen Mode, Kosmetik und Food: Durch Schminktutorials, Stylingtipps oder Rezepte werden Kunden zum Kauf angeregt. Das Ganze könnte dann wie folgt aussehen:

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Verbindung herstellen – Digital Commerce mit APIs und Microservices

Verfasst am 11. Juli 2017 von .

Quelle: dotSource

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Jeder kennt den Begriff der eierlegenden Wollmilchsau. Ebenso weiß jeder, dass es sich dabei um eine Utopie der BWL handelt, frei nach dem Motto: Schön wär‘s! Doch Eier legen, Milch geben sowie Fleisch und Wolle erzeugen ist eben komplex.
 
Ähnlich komplex und individuell sind die Anforderungen an technische Systeme im digitalen Handel. Ressourcenplanung, Warenwirtschaft, Logistik, Marketing, Vertrieb und Services müssen heute eng verzahnt sein. Zugleich flexibel genug, um auf Veränderungen reagieren zu können.
 
Daraus folgen zwei polare Lösungsansätze der Softwarearchitektur. Auf der einen Seite umfangreiche, häufig monolithische, All-in-One-Suite-Lösungen und auf der anderen Seite die Verknüpfung von kleinen Speziallösungen als radikal flexibler Best-of-Breed-Ansatz. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile. Die beste Wahl liegt, wie so häufig, in den grauen Facetten zwischen Schwarz und Weiß.

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