Verfasst am 26. Januar 2012 von Thomas Wetzel.
Schon 2007 zum Start von Polyvore berichteten wir über das für damalige Zeiten fast schon zu innovative Konzept. 2008 wurde dann weiter an der Umsetzung gefeilt und die passiven User sollten aktiviert werden. Damals wurde es als möglicher zukünftiger E-Commerce-Riese im Fashionbereich beschrieben. Das Einbeziehen der User in den Wertschöpfungsprozess bzw. die kreativen Möglichkeiten wurden durch viele Erweiterungen immer sozialer und integrativer. 2009 folgte dann ein weiterer großer Schritt. Mit einer größeren Finanzierung von 5,6 Mio. Dollar konnte die Entwicklung weitergehen und das Wachstum gestemmt werden. 2011 fragten wir uns dann, ob es wirklich ein Netzwerk zum großen Durchbruch schaffen kann. Die Vorraussetzungen schienen bei Polyvore am besten zu sein und nun könnte durch eine weitere Finanzierung von ca. 14 Mio. Dollar der endgültige Durchbruch eingeläutet werden.
Das Geld soll vor allem in die Entwicklung der Plattform fließen. Man darf gespannt sein welche Neuerungen geschaffen werden und wie das Portal noch mehr auf die aktive Community eingeht. Ein weiterer Ausbau der Mobile-Kompetenz dürfte genauso in die Planungen einfließen, wie die Ausweitung des Angebots außerhalb der Frauenmode. Auch die Marketingaktionen für große Marken sollen ausgebaut werden, wobei der Fokus der Investitionen auf den Ausbau der Plattform gerichtet wird. Eine weitere Verbesserung der Konversion vom reinen Spaß am Designen und dem Folgen von guten Designern hin zum wirklichen Kaufen der Outfits wird neben den ganzen Erweiterungen wahrscheinlich auch in den Planungen enthalten sein, denn 13 Millionen Unique-User und 1.4 Millionen erstellte Sets im Monat bieten dafür eine lukrative Basis. Die vielen Shoppartner bringen hierfür genug Erfahrung mit und eine enge Zusammenarbeit würde für beide Seiten Vorteile bringen.

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Verfasst am 23. Januar 2012 von Thomas Wetzel.
Alle die nur ansatzweise ein wenig am Blogging im E-Commerce Bereich und rund herum interessiert sind, dürften etwas von der Diskussion über den Media Markt Online Shop mitbekommen haben. Jeder hatte eine Meinung und die meisten waren eher negativ. Trotzdem schafft Media Markt das zweite mal den Schritt in den wichtigen Onlinekanal. Die Verbindung zum stationären Handel wurde durch die Möglichkeit der Selbstabholung und Provisionen geklärt. Demgegenüber bleibt das Erstaunen über die geringe Qualität des Onlineauftritts. Ein kleines Video in unserem ersten Lesetipp zeigt nur einige gravierende Schwachpunkte.
Außerdem gibt es Lesetipps zum Einfluss von Augmented Reality auf die Retourenquote, zum Content und Webdesign von Homepages, die Relevanz von Google Shopping für Shopbetreiber und die Betrachtung des anderen E-Commerce Giganten Amazon als mögliche Übermacht.
Shoptest – Der Media-Markt Onlineshop im Usability-Test
Welchen Einfluss Augmented Reality tatsächlich auf Retourenquoten hat
Warum Content King und Webdesign Queen ist
Google Shopping ist für Shopbetreiber wichtig
Weltuntergangsszenarien 2012 – macht Amazon uns alle platt?
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Verfasst am 20. Januar 2012 von Beatrix Heinrichs.
Der Umzugstermin rückt immer näher und auf der Baustelle im neuen dotSource Loft geht es in großen Schritten voran. Die Trockenbauarbeiten in der 8. Etage sind bis auf kleinere „kosmetische Eingriffe“ abgeschlossen. Damit fiel der Startschuss für die Fensterbauer, die auch jetzt noch damit beschäftigt sind Glas, Glas und nochmals Glas in der oberen Etage des Lofts zu verbauen. Diese architektonische Finesse sorgt dafür, dass wir unsere PC-müden Augen ab und an mal mit einem Blick ins Grün der Jenaer Berge auf Kur schicken dürfen.
Glas sorgt für Durchblick
Für optimale Sichtbedingungen wurde auch anderweitig Sorge getragen: Ein großer Teil der Lampen ist nämlich montiert worden. Im Herzstück des Büros, dem Serverraum, sind die Serverschränke installiert. Volle Funktionstüchtigkeit selbiger garantiert der fertiggestellte Stromhauptanschluss. Ein bisschen „wohnlicher“ mutet der Loft jetzt schon an – und das nicht nur weil der Bauschutt abtransportiert wurde. Der frisch gegossene Estrich nämlich verleiht der kargen Baustelle ihren ersten Loft-Glanz.
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Verfasst am 17. Januar 2012 von Thomas Wetzel.
Mit einer für Media Markt normal übertriebenen Werbeaktion wurde der Start des Onlineshops angepriesen. Gestern war es dann soweit, dass der Shop eröffnet wurde. Die Meinung zum ersten Eindruck fällt fast ausschließlich negativ aus. Im Gegensatz zu dem Anblick eines Ferraris wirkt der rot-in-rot gestaltete Webauftritt von Media Markt designtechnisch missgelungen. Natürlich sind es die CI-Farben aber das vehement verwendete Rot erzeugt Unruhe und eine schlechten Fokus auf die wesentlichen Dinge der Seite. Diese sollten eigentlich die Sonderangebote in der Mitte sein, welche eine der wenigen Stärken des Onlineshops darstellen. Denn im Gegensatz zum fast kompletten Rest des Angebots kann man hier wirkliche Sonderangebote bzw. wettbewerbsfähige Preise ergattern. Der kurze Ausfall der Produktdarstellung am zweiten Tag fällt daher schwer ins Gewicht.

Das Sortiment ist mit 2500 Produkten relativ überschaubar und wie von vielen festgestellt ist die Kategorisierung mit einem Griffin Mini-Helikopter unter “Apple-Zubehör” im Bereich “Computer und Büro” wirklich schlecht. Die Suchfunktion hält es zum Beispiel bei der Eingabe des Wortes “Notebook” für relevanter Musiktitel im Gegensatz zu Hardware zu empfehlen.

Außerdem ist die angebotene Detailansicht zwar gut gemeint und bietet einen Zoom. In manchen Fällen ist sie aber eher wenig hilfreich. Das Beispiel bei einem der derzeitigen Topangebote zeigt fast 3 identische Bilder des Produkts und bietet wenig Mehrwert.

Ein weiteres Manko sind die fehlenden Social Commerce Integrationen wie Kommentare, Bewertungen, Videos oder Social Plugins. Als Zahlungsmöglichkeiten stehen Sofortüberweisung, die Bezahlung per Geschenkkarte und eine Finanzierung über die Commerzbank zur Verfügung. Der Zahlungsprozess ist gut strukturiert und übersichtlich.
Nun ist nicht alles schlecht.Der Zahlungsprozess ist gut strukturiert und übersichtlich. Außerdem hat Media Markt das große Plus der möglichen Kundenkooperation und der Inanspruchnahme des Service beim lokalen bzw. nächsten Mediamarkt. Es ist möglich die Verfügbarkeit zu prüfen und die Produkte selbst abzuholen. Da bei Selbstabholung der eigentliche Zweck eines Onlineshops, nämlich die bequeme Lieferung, wegfällt kann hier aber auch nicht mit entfallenden Lieferkosten argumentiert werden.
Im Großen und Ganzen haben wahrscheinlich fast alle Beobachter mehr erwartet nachdem die Entscheidung für einen Onlineshop so ein wichtiger Schritt für MM ist. Für eine positive Entwicklung des Shops wurde der Grundstein gelegt, denn er bietet noch einige Potential. Ein Erfolg könnte sich aber wahrscheinlich durch die hohe Bekanntheit und das günstige Musikangebot trotzdem einstellen. Wer den Onlineshop gebaut hat bleibt offen. Eine Eigenentwicklung kann, genauso wie das Basissystem von IBM, vermutet werden.
Wie sind eure Meinungen zum Shop und den möglichen Gedanken der Entscheider hinter dem Shop?
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4 Kommentare | Kategorie: E-Commerce (allgemein), Online-Geschäftsmodelle, Preispolitisches, Prozesse & Usability, Shoptest, Web 2.0
Verfasst am 16. Januar 2012 von Thomas Wetzel.
Wie wir schon oft angedeutet haben, werden Frauen als Shopper und Verkäufer immer wichtiger im Onlinegeschäft. Bei vielen Modellen ist es daher ratsam, eine geeignete Zielgruppenanalyse vorzunehmen, um sich auf die derzeitige oder strategisch wichtige Zielgruppe ausrichten zu können. In unserem ersten Lesetipp gibt es dafür Ansätze für ein geeignetes Vorgehen für Onlineshopbetreiber.
Außerdem gibts zum heutigen Start des Media Markt Onlineshops eine Vorbetrachtung zum viel zu spät releasten Onlineangebot. Die restlichen Tipps befassen sich mit den Social Media Trends für 2012, der optimalen Gestaltung der Unternehmensvorstellungsseite und den Auswirkungen der Änderung des Google Suchalgorithmus.
Zielgerichteter Online-Einkauf oder virtuelles “Bummeln”? – Zielgruppenunterschiede berücksichtigen
Media Saturn und die fünf verlorenen Online-Jahre
Some Key Social Media Trends To Look For In 2012
Über uns konvertiert besser
Neue Google-Suche: 5 Folgen für den E-Commerce
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0 Kommentare | Kategorie: E-Commerce (allgemein), Lesetipps, Online-Geschäftsmodelle, Prozesse & Usability, Social Commerce, Web 2.0
Verfasst am 12. Januar 2012 von Thomas Wetzel.
Das Google kontinuierlich die Schlagzeilen bestimmt ist hinlänglich bekannt. Aktuell ist das größte Thema die Einführung der “Suche + mit Google”. Für viele stellt es eine Gefahr im Bezug auf die Relevanz der Suchergebnisse dar. Für die andere Seite ist es der logische Schritt von Google auf die zukünftig hoch gehandelte soziale Suche einzugehen. Das die große Google+ Konkurrenz, Facebook und Twitter daraus keine Vorteile erzielt, erscheint nur logisch.
Doch das ist nicht ansatzweise der einzige Wettbewerb den Google forciert. Es kommt einem so vor, als ob es Google mit jedem aufnehmen will. Neben “kleineren” Schauplätzen wie z.B. dem Google Science Vorhaben oder Google Places, stehen vor allem die Angriffe auf den großen und derzeit lukrativen Märkten im Vordergrund. Dabei konzentriert sich Google nicht auf ein oder zwei Felder. Nein, es will überall mitspielen.
Beim Stichwort “Spiel” geht es los. Der Onlinegaming Markt wächst, die Computer- und Konsolenspielverkäufe sind trotz Raubkopien sehr hoch und deswegen will Google auch hier Fuß fassen. Mit dem angekündigten Vorhaben das Projekt GoogleTV, weiter »
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1 Kommentar | Kategorie: E-Commerce (allgemein), Online-Geschäftsmodelle, Web 2.0, Zahlen, Daten, Fakten
Verfasst am 11. Januar 2012 von Christian Grötsch.
Noch mal in eigener Sache:
Es war Anfang 2007, als sich die Idee für ein Liveshopping-Portal in unseren Köpfen verdichtete und kein halbes Jahr später auf die Straße der deutschen Startup-Szene gesteuert wurde. Der Preisbock war geboren. Mit einer Portion Mut, Fleiß und Wahnsinn brachten wir dieses Projekt mit einer durch uns angepassten WordPress-Lösung am 5. Juni 2007 live und schufen eine deutsche Startup-Erfolgsgeschichte, die uns bis heute begleitet und uns als E-Commerce-Agentur Unmengen an Wissen über den Onlinehandel vermittelt hat.

Was als Experiment aus purer Neugier und Wissensdurst begann, wurde dann schnell Ernst:
- 12/2007: Preisbock wird aus der dotSource ausgegründet und bekommt seine eigene Gesellschaft: Preisbock GmbH
- 01/2008: Die ersten Beteiligungen der TowerVenture eG und Intershop Gründer Karsten Schneider
- 03/2008: Spreadshirt Gründer Lukasz Gadowski und Oliver Jung steigen beim Preisbock ein
- 2008: Das ganze Jahr erhält Preisbock ein großes Medienecho, intensive Berichterstattung in TV und Presse
- 10/2008: Entscheidung für die Migration der gesamten Plattform auf die Open-Source-Shop-Plattform Magento
- 12/2008: Preisbock wird als 1. deutscher Liveshoppingdienst profitabel
- 12/2008: Preisbock sammelt 1,0 Mio EUR Venture Capital ein
- 2009: Medienecho geht weiter
- 12/2009: erneut Rekordumsatz, ca. 100.000 registrierte User, täglich ca. 50.000 Besucher
- 2010: Entscheidung für strategische Neuausrichtung und Fokus der Aktivitäten auf dotSource
- 08/2010: Back to the Roots: Preisbock.de geht zu 100% in den Besitz unserer Agentur zurück, die Investoren erhalten rund die Hälfte Ihres Einsatzes zurück

Liveshopping hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Treiber neuartiger Geschäftsmodelle entwickelt, sei es das Shopping-Club-Prinzip oder das Groupon-Modell, die sich aus dem reinen Liveshopping weiterentwickelt haben. Damit ist Liveshopping bis heute eines der spannendsten Konzepte, das den klassischen Onlinehändlern und Versandhändlern den Kampf angesagt hat. Preisbock war einer der ersten Anbieter und Marken in Deutschland, die sich dieses Credo auf die Fahnen schrieb und konsequent verfolgte.
Nach über 4,5 Jahren aktivem Betrieb möchten wir das Projekt nun abgeben und bieten das Liveshopping-Portal zum Verkauf an. Der Verkauf soll vorzugsweise als Asset Deal stattfinden, also Kunden und Domain. Ggf. können auch Teiler der Software übernommen werden.
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5 Kommentare | Kategorie: E-Commerce (allgemein)