von 2908 Beiträgen

Influencer Marketing – es zählt, was echt ist

Verfasst am 28. Juni 2016 von .

Screenshot: edel-optics

Screenshot: edel-optics

Ein bekanntes Gesicht hält ein Markenprodukt in die Kamera, worauf sich dieses quasi von selbst verkauft? Diese Zeiten sind schon lange vorbei. In den letzten zehn Jahren gewannen normale Menschen von nebenan an immer größerem Einfluss. Ein wahrer Boom der Blogs und YouTube Channel begann, mit beachtlicher Professionalisierungsrate. Dies entging den Marken nicht. Innerhalb kürzester Zeit konnten erste Blogger von ihrem Hobby leben. Unternehmen bezahlten dafür und versorgten sie mit neuen Produkten.

Authentisches Influencer-Marketing

Eine neue Form der Werbung war geboren. Die Blogger brachten Unternehmen endlich den Vertrauensbonus ein, den sie durch ihre eigene Kommunikation und Kooperationen mit Prominenten niemals erreichen konnten.

Nun sinkt auch das Vertrauen in die bekannten Blogger. Laut einer Studie von SheKnows Media sind Konsumenten inzwischen ihrer Tipps und Empfehlungen überdrüssig. Insbesondere Frauen setzen ihr Vertrauen lieber in die Empfehlungen normaler Menschen. Authentische Meinungen in Form von Kundenrezensionen oder in sozialen Netzwerken, von Personen wie sie selbst, erleben ein Revival. Amazon belohnt authentische Rezensionen mit einem besseren Ranking.

Gefragt sind Meinungen von Gleichgesinnten, die keine verborgenen Interessen haben, aber dennoch mit der Thematik derart vertraut sind, um als Experte auf dem Gebiet zu gelten. Wichtig ist, dass ehrlich, kritisch und authentisch über Produkte geurteilt wird, dass ein Produkt auch einmal durch den Test durchfällt. Die Verbundenheit, die hier entsteht, ist deutlich höher als zu Unternehmen und Prominenten.

User Generated Content und Communitys sind also auch 2016 ein Thema, insbesondere in Bezug auf Service. Zahlen des ECC Köln zufolge existiert speziell unter jungen Kunden unter 25 eine regelrechte Weigerung gegenüber klassischem Kundenservice. Man vertraut stattdessen den Empfehlungen anderer Internetnutzer und vermeidet den direkten Kontakt zu Unternehmen.

Diese sollten derartige Befunde nicht zum Anlass nehmen, ihre Services einzuschränken, sondern diese einem zeitgemäßen Update zu unterziehen. Der Trend zu Self-Service und Peer-to-Peer-Austausch ist unumkehrbar. Ganz praktisch bedeutet das, dass Unternehmen ihre Community ernst nehmen müssen. Professionelle Reaktionen auf Kritik durch guten Service zahlen sich mehr aus, als das Hunderttausend-Euro-Investment in „den“ Influencer.

Digitale Marken für kritische Kunden

handelskraft2016-trendbuchWelche Möglichkeiten des Austauschs und zur Selbsthilfe bieten Sie Ihren Kunden? In unserem Trendbuch „Day One in Digital Life“ wagen wir einen Blick auf Trends, die im Jahr 2016 jedem Händler ein Begriff sein sollten, wie beispielsweise die verstärkte Personalisierung, digitale Marken oder die Macht der Marktplätze. Das komplette Trendbuch kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

(1 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...


Internet of Things – Customer-Experience und Nachhaltigkeit fördern [5 Lesetipps]

Verfasst am 27. Juni 2016 von .

Source: pexels.com

Source: pexels.com

Das Internet of Things – kurz IoT – vernetzt nicht nur smarte Geräte, sondern kann außerdem dabei helfen, die eigenen Prozesse zu optimieren und die Ressourcenauslastung zu verbessern. Ein vernetztes Kundenerlebnis zu bieten kann darüber hinaus Kosten reduzieren, die Effizienz erhöhen und Zusammenarbeit fördern. Der Einsatz typischer physischer Assets mit Sensoren, die Daten in Echtzeit übermitteln, verarbeiten und austauschen, nimmt über alle Branchen hinweg rapide zu. Das Internet der Dinge hat als zentrales Paradigma der digitalen Transformation das Potenzial, beides neu zu definieren – Unternehmen und das Leben der Menschen.
Weiter

(1 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...


Netzfund: Blindtext mit Stil

Verfasst am 24. Juni 2016 von .

Screenshot: handelskraft

Screenshot: Handelskraft.de

Ja, ich gebe es zu. Eigentlich müsste dieser Artikel »Netzfund: Hier muss eine fucking Überschrift hin« heißen. Aber ich war nicht mutig genug.

Oder fehlt mir schlicht die fucking Passion? Fakt ist, dass gutes Design während der Entwicklung nicht ohne Platzhaltertexte auskommt. Bedeutungslose Blindtexte in der Form „Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur, adipisci velit“, wie sie jeder kennt. Viel Liebe steckt nicht in diesen Platzhaltern, es herrscht routinierte Langeweile. LoremFuckingIpsum schafft Abhilfe und füllt den Platz mit fucking Leidenschaft! Ein bis 3000 Worte spuckt der Textgenerator auf Befehl aus. Prädikat: Fucking awesome!

bu

Screenshot: lfu.com

(4 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Kategorie: Netzfund der Woche

6 Tipps für ein höheres Ranking in der Amazon-Suche

Verfasst am 23. Juni 2016 von .

Quelle: PHOTOMORPHIC PTE. LTD. / Fotolia.com (edited also by dotSource)

Quelle: PHOTOMORPHIC PTE. LTD. / Fotolia.com (edited also by dotSource)

Amazon ist mehr als ein Marktplatz. Im ständigen Streben nach Innovation und Verbesserung der Customer-Experience überschreitet Amazon kontinuierlich Grenzen und macht das Beste aus Technologien. Die letzte Hürde, die es zu nehmen galt, war die Kunst der Produktsuche, die bislang klar in der Hand von Google lag. Laut einer Studie vom ECC-Köln und hybris ist jedoch Amazon in Deutschland die bei Weitem meistgenutzte Produktsuchmaschine. Aber warum?

Amazon’s expansives Wachstum hat dafür gesorgt, dass Nutzer die Amazon-Suchfunktion inzwischen so selbstverständlich und bequem verwenden, wie sie auch WhatsApp nutzen. Bei der Produktsuche ist es für die User zu einer tief verwurzelten Gewohnheit geworden, mit Amazon den kürzeren und genaueren Weg zu nehmen. Tatsächlich bevorzugt ein Drittel der deutschen Internetnutzer Amazon; das sind immerhin mehr als doppelt so viele User wie diejenigen, die lieber Google nutzen.

Die Tatsache, dass Verbraucher Amazon als ersten Touch-Point ihres Kundenlebenszyklus nutzen, ist an den Händlern nicht unbemerkt vorbeigegangen, die in dem Marktplatz einen attraktiven Kanal sehen, um ihren Umsatz zu steigern. Was hat Amazon, das Google offenbar fehlt?
Weiter

(4 Bewertung(en), Schnitt: 4,75 von 5)
Loading...


Digital Commerce – ohne Wissen kein Erfolg

Verfasst am 22. Juni 2016 von .

Screenshot: YouTube

Screenshot: YouTube

Dass sich die Digitalisierung auf unser Leben auswirkt ist hinlänglich bekannt und spürbar. Doch neben den Versprechungen des bequemen, vernetzten und digitalen Lebens, verändern die Entwicklungen auch den Arbeitsmarkt und moderne Berufsbilder. Damit meine ich nicht die Handwerker und Monteure, die ihr Smartphone während der Arbeit auch beruflich nutzen sowie die Generation-Y-Millenials und ihr Streben nach Selbstverwirklichung und Work-Life-Balance.

Bemerkenswert sind die neuen Berufe und Berufsbilder, die es vor 20, zehn, teilweise gar vor fünf Jahren noch nicht gab. Jene Berufe, die massiven Aufwind durch die Verbreitung von Onlinehandel und mobilem Internet erfahren haben. E-Commerce Manager, Online-Marketer, SEO- und SEA-Spezialisten, Social-Media Manager, Online-Campaigner und mehr. Hinzu kommen die Tech-Experten (und Expertinnen!) im Hintergrund, die dafür sorgen, dass die verschiedenen Systeme ihre Daten tatsächlich so austauschen, wie es die Website des Softwareanbieters behauptet. Kurzum: Der personalisierte, interaktive Handel über alle Kanäle braucht Profis!

Weiter

(1 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...


Wie modernisiert man Systemlandschaften im E-Commerce?

Verfasst am 21. Juni 2016 von .

Systemlandschaft modernisieren

Quelle: pexels | Bearbeitung: dotSource

Eines der schönsten Worte im interaktiven Handel, ist der Begriff der Systemlandschaft. Wie vor einem Bergpanorama hält man andächtig inne. Egal, ob schroffe Anhänge oder unverrückbare steinerne Strukturen mit wenigen Gipfeln. Täler und Höhlen mit vereinzelten Hütten und schier unüberwindbaren Schluchten dazwischen. Bergmassive, die das Wetter und somit den Ernteerfolg ganzer Regionen bestimmen. Eine ähnliche Faszination und Bildsprache lässt sich auch auf IT-Systeme und eben ihre Verzahnung als Landschaft sowie den darunter verborgenen Geschäftsprozessen anwenden. Dann halten IT und Business-Consultants für gewöhnlich andächtig inne. Eine weitere Parallele, wenn auch bewusst überspitzt: Wie in der Geologie haben auch manche Systemlandschaften von Händlern und Herstellern die Eigenschaft sich nur langsam – gefühlt über Millionen von Jahren – zu verändern. Doch es geht auch anders.

Weiter

(2 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...


Digitalisierung der Versicherungslandschaft [5 Lesetipps]

Verfasst am 20. Juni 2016 von .

Versicherungen sind einer der altmodischsten, analogsten Kundenservices, die es gibt. Versicherungsunternehmen investieren viel Geld in Werbung; dennoch ist die Kundenzufriedenheit häufig sehr gering. Digital ist die Zukunft und die Customer-Experience steht im Zentrum der digitalen Transformation. Vernetzte Geräte, Big-Data und intelligente Automatisierung gestalten den Wandel zu profitableren Geschäftsmodellen; sie geben Investoren und Unternehmern mehr Anlass, in der Versicherungsbranche aktiv zu werden.

Die Digitalisierung des Kundenalltags hat einen großen Einfluss auf alle Sektoren und zwingt sie dazu, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken, wie es derzeit etwa in der Automobilbranche und dem Bildungssektor geschieht. Ständige Innovation und schnelle Entwicklung von Technologien ermöglichen es den Menschen, sich anzupassen, zu lernen, Veränderungen voranzutreiben und sogar den Status quo zu revolutionieren.

Im digitalen Zeitalter wollen Verbraucher umfassend informiert werden, Feedback bekommen und bequem von zu Hause aus (oder per Smartphone) in weniger als 15 Minuten eine Police abschließen können. Sie erwarten guten, preiswerten Service. Allerdings ist die Customer-Experience bei traditionellen Versicherungen für gewöhnlich noch immer zeitintensiv und mit hohen Beiträgen und dubiosen Prozessen verbunden, die bei Verbrauchern oft zu Frustration führen.
Weiter

(4 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...


Netzfund: Seiner Katze auch mal etwas zurückgeben

Verfasst am 17. Juni 2016 von .

Katzenbesitzer kennen das. Unsere gottgleichen Mitbewohner wollen uns ihre Zuneigung zeigen, indem sie uns von oben bis unten ablecken und wir können ihnen eben diese nicht zurückgeben. – Mit LICKI Brush können wir dies endlich!

Diese Art von Zungenerweiterung versucht sich gerade über die Crowdfunding Plattform Kickstarter zu finanzieren und wirbt mit Entspannung für Tier & Mensch.

Für uns ganz klar der Netzfund der Woche! 😉

(3 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Kategorie: Netzfund der Woche

Hammer und Tablet – Wie die Baubranche digital wird

Verfasst am 16. Juni 2016 von .

Quelle: fotolia

Quelle: fotolia

Eine schwäbische Redewendung lautet: „Schaffe, schaffe, Häusle baue.“ und auch die traditionelle Aufforderung an die Männerwelt im Leben ein Kind zu zeugen, einen Baum zu pflanzen und ein Haus zu bauen fördert implizit die Baubranche. Ein weiteres Indiz für die Bedeutung dieser Branche sind Konjunktur- und Arbeitsmarktzahlen, die man in Anerkennung der Branchengröße sogar aufwändig saisonal bereinigt. Laut statistischen Bundesamt zählte der Bausektor über zwei Millionen direkt Beschäftigte im Jahr 2014, was rund 8,5% des deutschen Arbeitsmarktes entspricht. Umsatzvolumen: Über 240 Milliarden Euro. Es gibt also jede Menge Potential die traditionelle Branche zu digitalisieren. Doch wie kann das gelingen?

Weiter

(4 Bewertung(en), Schnitt: 5,00 von 5)
Loading...


Einen Klick entfernt – Warum potenzielle Kunden mit vollem Warenkorb abspringen

Verfasst am 15. Juni 2016 von .

Grafik:Nick Page

Grafik:Nick Page

Das Leben als Onlineshopbetreiber ist nicht leicht: Man investiert Budget in diverse Online-Marketing-Kampagnen, optimiert die Conversion und implementiert einen scheinbar simplen Checkout-Prozess und doch will der potenzielle Kunde die Ware nicht kaufen und verlässt den Shop mit vollem Warenkorb…. Zum Verrücktwerden, diese unkontrollierbaren Kunden!

Wäre da nicht doch noch die eine oder andere Stellschraube, an der man als Onlinehändler drehen könnte. Nein, damit ist nicht die klassische „Button rot oder lieber grün?“-Entscheidung gemeint. Was gibt letztendlich den Ausschlag dafür, ob ein potenzieller Kunde die Customer-Journey zu Ende bringt oder unverrichteter Dinge den Shop verlässt?
Weiter

(4 Bewertung(en), Schnitt: 4,75 von 5)
Loading...


Footer öffnen