Buchhandel

Die „Kostenloskultur“ hält auch im Buchhandel Einzug und sorgt für ein Umdenken bei den bisherigen Geschäftsmodellen. Durch rückläufige Auflagen und Abonnementenzahlen büßen Verlagshäuser an Umsatz und Beliebtheit gegenüber den digitalen Medien ein. Die Verlage wehren sich zwar gegen Konkurrenten wie Amazon, doch auf kurz oder lang muss auch in dieser Branche die digitale Transformation stattfinden. Streaming-Dienste für E-Books, Sharing-Angebote oder Streams digitaler Bücher sind nur ein Teil dieser umfassenden Entwicklung innerhalb des Buchhandels.

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Produkt der Woche: Die elektronische Zeitung

Das britische Unternehmen Plastic Logic präsentierte auf der Demo Fall 08 seine Vision des Lesens von Morgen: die bisher noch namenlose elektronische Zeitung. Bereits 2005 hatte man einen Prototypen vorgestellt.

Die Bildschirmdiagonale der elektronischen Zeitung misst knapp 27 Zentimeter (Display (schwarz-weiß): 21,6 x 28 cm) und ist damit fast doppelt so groß wie das Lesegerät Kindle von Amazon. Der Plastikbildschirm ist biegsam, da er etwas dünner als ein Papierblock ist. Für die Anzeige hat man sich für die bereits bei Sony und Amazon bewährte E-Ink-Technologie entschieden. Der Akku soll rund eine Woche lang bei Kräften bleiben.

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Amazon übernimmt das Social Network Shelfari

Golem berichtet, dass Amazon das amerikanische Nischennetzwerk Shelfari übernommen hat.

Shelfari ist eine Online Community für Bücherfans, die dort ihre Bücher katalogisieren und präsentieren können. Man kann sich das wie eine Art digitales Bücherregal vorstellen. Natürlich können die Nutzer eingestellte Bücher auch bewerten, kommentieren und rezensieren. Der Community Gedanke kommt sehr gut zum tragen, da sich Freundschaften und Netzwerke entlang der Lesegewohnheiten ergeben.

Und was hat Amazon davon? Na ganz einfach: Amazon kann seine Bücher nun direkt im Netzwerk der Bücherfreunde vertreiben. Und wenn man bedenkt, dass Shelfari vielen Nutzern als Inspirationsquelle für den nächsten Buchkauf dient und das eine Empfehlung aus dem persönlichen Online-Netzwerk mit dem gleichen Literaturgeschmack einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung hat, kann man Amazon zu der Übernahme von Shelfari nur beglückwünschen. Das ist Social Commerce in Reinform und für Amazon sicher lohnenswert!

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Keine Reise ohne Buch…

… ist das Motto von reisebuch.de. Hier vertreibt der Reise Know-How Verlag Literatur für Leute die ihren Urlaub gern etwas genauer planen und nicht unvorbereitet ein neues Land erkunden möchten. An sich keine schlechte Idee, sollte man aber sein Buch dazu hier bestellen wollen, artet allein das schon zu einem kleinen Abenteuer aus. Falls man nämlich die Adresse aufruft erwartet einen folgende Seite. Der Einfachheit halber habe ich mal die Stellen gelb markiert die keine Werbung sind.

Übrigens ist auch noch ordentlich Bewegung auf der Seite, da die Banner natürlich auch noch animiert sind. Wer sich also erdreistet auf dieser Seite ein Buch kaufen zu wollen wird erstmal ordentlich mit Werbung berieselt.

Bleibt die Frage: Wo gibt’s hier die Bücher?

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Meedia.de ist online

MeediaGestern war es soweit, das seit geraumer Zeit in der Alpha-Phase lauernde Medienportal Meedia.de ist als Beta-Version online.

Das neue Projekt von Verlegerzampano Dirk Manthey soll DER Brancheninformationsdienst für die deutsche Medienszene werden. Um dieses Ziel zu erreichen setzt man ganz auf Online und verzichtet gänzlich auf Print. Meedia tritt damit in Konkurrenz zu den bereits etablierten Platzhirschen DWDL, Horizont, kress und turi, und bietet in aufgeräumter Optik umfangreiche Informationen aus allen Medienbereichen, ob nun Fernsehen, Internet oder Print an.

Die Reaktionen der direkten Mitkonkurrenten auf die neue Medienseite reichen von kollegial gelassen bis giftig. Von anderen Bloggern wurde hier und da auch schon auf leichte bis mittelschwere journalistische Fehltritte hingewiesen, oder Navigation und Layout kritisiert.

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Buch.de bei insight e-commerce

insight e-commerceMir ist gestern ein Videomitschnitt von der letzten Jenaer Netzwerkkonferenz insight e-commerce zugänglich gemacht worden. Das extra für Handelskraft aufbereitete Video muss irgendwann, irgendwie unter den Tisch gefallen sein und wurde erst jetzt wieder entdeckt. Ist natürlich nicht mehr ganz taufrisch, aber trotzdem sehr interessant.

Zu sehen ist der Vortrag „Chancen des Versandhandels im E-Commerce am Beispiel buch.de“ von Gastreferent Albert Hirsch, seines Zeichens Vorstand der buch.de internetstores AG.

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Amerikanische Studie: Die traditionellen Printmedien und ihre Probleme mit dem Web

Es ist nun nicht gerade eine Neuigkeit, dass sowohl der technische Fortschritt im Internet als auch die stetig wachsende Zahl von Blogs und News-Aggregatoren die Welt des klassischen Journalismus kräftig durchgeschüttelt hat.

Auch den meisten Verlegern ist mittlerweile klar geworden, dass sie die Abwanderung ihrer Leser ins Internet nicht aufhalten können. Aus diesem Grund erhöhen die meisten traditionellen amerikanischen Medien die Investitionen in ihre Internetauftritte, schrieben jüngst die Autoren im Jahresbericht zur Lage der amerikanischen Medien 2008, der von dem PEW-Forschungsinstitut vorgelegt wurde.

Ob die vermehrten Aktivitäten im Netz allerdings künftig in der Lage sein werden, für vergleichbare Umsätze wie das klassische Printgeschäft zu sorgen, muss aber wohl angezweifelt werden.

Zwar ist, laut Angaben der Pew-Forscher, in Amerika 2007 die Online-Werbung insgesamt um 25 Prozent auf 21 Milliarden Dollar gestiegen, doch das Wachstum wird maßgeblich von Suchmaschinen bestimmt. Die Werbeeinnahmen der Medien können da noch nicht wirklich mithalten und wuchsen nur etwa 10 Prozent im Jahr.

via: faz-community.faz.net

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Zoomer.com mit Konzept für Massen

zoomer.pngKaum ist zoomer.de einen Tag online, hagelt es auch gleich harte Brocken, die Peter Turi schon zusammenfasste. Zoomer, Holtzbrincks neues Nachrichtenportal polarisiert – wie immer wenn normale Leute ins Spiel der Qualitäten gerückt werden. Die sollen hier über Bewertungen Artikel auf die Startseite hieven, also nicht selberschreiben. Ich kann das Boulevard-Feeling jetzt nicht wirklich von der Hand weisen. Aber es soll auch nicht um super gewichtige bedeutende News gehen, sondern um weitere 40 Mio Leute von denen noch keiner online ist oder noch nicht lange. Und es war schon vor dem Web so, dass es nicht die journalistische Qualität ist, mit der man Reichweite erzielt, es ist der Aufhänger. Deswegen finde ich wirklich, dass abzuwarten ist, was hier passiert. Das Portal wird auf StudiVZ und anderen Online-Sites beworben.

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Handlungsreisen.de: ein Atlas für Handlungsorte in Büchern

Handlungsreisen.de ist das erste Portal für Bücher, mit dem man zum Beispiel Romane den Handlungsorten zuweisen kann, oder andersrum. Jedenfalls kann man die Orte auch verschlagworten, um emotionale Zuordnungen vorzunehmen – sogar ohne sich vorher extra registrieren zu müssen. Man sollte nur den optionalen Usernamen ausfüllen, denn über ihn kann man in den Leserwelten anderer stöbern.

So kann man nun Bücher finden, die auch mal anderen Handlungsorten, als den bekannten Metropolen, wie Paris oder London, zuordenbar sind. Das war wohl vor diesem Projekt ziemlich umständlich, selbst für Buchhändler.

Das könnte nicht nur für Reiseenthusiasten interessant sein, sondern auch für Liebhaber so mancher Krimis.

handlungsreisen.png

via: elektrischer-reporter

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XinXii.com: Mit selbst verfassten Texten Geld verdienen

xinxii.pngMit XinXii hat der Berliner GD-Verlag einen innovativen Marktplatz für digital vorliegende Publikationen eröffnet.

Im Prinzip geht es hier um verfasste Texte, die man kaufen/ verkaufen kann. Alle möglichen Leute können also, ob nun für private Zwecke, für den Geschäftsalltag, zur Erstellung von Präsis oder gar Doktor-Arbeiten, durch diverseste Rubriken surfen, Texte einkaufen – oder anbieten.

Also: Registrieren, Texte hochladen und mit jedem Download Geld verdienen – und das kostenfrei.

Als gut angedacht und einfach umgesetzt schätze ich die WebXX-Features (Neuzugänge, Bestseller, Bewertungshits, Neuste Kommentare) ein. Die laden beim Aussuchen erstens zum diagonalen Surfen ein (stöbern) und zweitens zum gezielten Sprung (Relevanz/ Rating).

So kann man sich von urigen Kochrezepten bis hin zu heißem Fachwissen für etwas Geld ganz schön fit machen – ohne allumfassende Komplett-Werke erwerben zu müssen.

xinixii.png

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