20 Jahre Google: Happy Birthday! Lass uns zu tief in die Glaskugel schauen.

Verfasst am 4. September 2018 von .
Glaskugel fernblick

Quelle: pexels

Google, so jung kommen wir nicht mehr zusammen! Zwanzig Jahre ist die Gründung des Internetgiganten nun her. In unserer Artikelreihe »20 Jahre Google« haben wir in den letzten Wochen den Werdegang des Unternehmens betrachtet. Das »G« der »GAFA«-Ökonomie hat, wie so viele, in der Garage begonnen und in zwei Jahrzehnten das Gesicht des Internets verändert.

Ein Ende des Erfolgs ist in kaum absehbar, denn auch Rückschläge hat Google bisher immer wegstecken können.

Google+ und Google Glass

Nie wieder Social Media. Zumindest in Bezug auf den Aufbau des eigenen Google+ Netzwerkes wird dieser Satz wohl zum Mantra für die Kalifonier. Letzte Woche empfahl der Suchmaschinenriese zumindest seinen französischen Nutzern, für Neuigkeiten doch auf facebook oder Twitter zu setzen. Das eigene Profil im eigenen Netzwerk? Wird nicht mehr gepflegt.

Nicht vergessen darf man jedoch, dass Google 2006, die damals nicht einmal zwei Jahre alte Videoplattform YouTube kaufte. Mit 1,8 Milliarden monatlichen Nutzern und aktuellen Wachstumsraten von 20 Prozent schlägt man – zumindest in puncto Wachstum – die Konkurrenz von facebook. In Zeiten steigender Macht von Video-Content und der Monetarisierung über Werbung, hat Google hier ein Ass im Ärmel, von dem dieses Jahr 15 Milliarden US-Dollar Umsatz erwartet werden.

Keine Glanzstunde war Google Glass. Zu langsam, schlecht bedienbar, kurze Akkulaufzeit und spürbare Hitze hielten das Gerät vom Durchbruch ab. Man hatte dem privaten Endnutzer zu viel zugemutet. Dauerhafte Überwachung, nein danke. Das war unerwartet, hat man doch mit Android, Google-Maps eine Hosentaschen-Revolution ausgelöst.

Eine Renaissance erlebt das Gerät jedoch gerade im B2B als Google Glass Enterprise. In der Industrie könnte sich das hands-free-device langfristig doch durchsetzen. Leider gelten B2B-Innovationen als wenig sexy. Der Mehrwert, sich live und augmented bei der Entdeckung der Welt helfen zu lassen, war für viele Nutzer nicht überzeugend genug.

Alphabet Inc.: Monetarisierung fernab von SEO

Google hat die Suche im Internet revolutioniert und mit SEO-Managern einen ganzen Berufszweig geschaffen. Der nach seinem Erfinder Larry Page benannte PageRank führt durch seine Vielzahl an bekannten und unbekannten Bewertungskriterien zu optimierten Suchergebnissen. So konnte sich auch Werbung in der Suche zum hilfreichen und gern geklickten Angebot entwickeln. Wenig überraschend wurde Googles Werbenetzwerk so zum größten Umsatzlieferant für den Konzern.

Um Märkte und Innovationen fernab der Suchmaschine besser steuern zu können, wurde Alphabet Inc. Ins Leben gerufen. Hier bündelt der Konzern auch seine elf Prozent Anteil an HTC, was die beliebten Android-Geräte quasi zum präferierten Google-Phone macht.

Ebenfalls zu Alphabet gehört das Zentrum für künstliche Intelligenz »DeepMinds« sowie die Google Initiative selbstfahrender Autos Waymo. Gerade Waymo, was eher als Abfallprodukt von Google Street View gehandelt wird, könnte im stillen Kämmerlein revolutionäre Technologie entwickeln. In Summe spricht die Marktkapitalisierung von über 760 Milliarden US-Dollar für sich.

Back to the Roots: Googles Line of Creep

Googles enormes »Wissen« ist immer wieder Anlass zur Kritik. Datenschützer können fast täglich Methoden des Konzerns verkünden, die auf wenig Freude stoßen. So wie die jüngste Feststellung, dass Google Standortdaten speichert, auch bei Abschaltung der Funktion.

Was Google ebenfalls immer wieder zum Ziel der Kritik macht, ist, wie sie Informationen steuern würden. So hat auch US-Präsident Trump, wenngleich in einem Fake-Video, versucht, unzulässige Filter des Suchgiganten bloßzustellen.

Was das System kann und was nicht, bleibt weiter spekulativ. So bietet Google beispielsweise neuerdings an, SEO-Texte selbst mit Hilfe künstlicher Intelligenz optimiert auszuspielen. Die Frage ist, wie gut das gelingen wird. SEO-Manager beginnen jedoch zu zittern. So lange hier keine validen Daten vorliegen, sollten Unternehmen noch selbst in die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Webauftritte investieren. Das passende Whitepaper »SEO im Mobile-Zeitalter: 7 Tipps zu Googles Mobile-First-Index« kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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Prost Google!

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